Showing posts with label GAP. Show all posts
Showing posts with label GAP. Show all posts

23/10/2020

Last-Minute-Appell ans EU-Parlament Die EU-Abgeordneten müssen den dreckingen Agrar-Deal stoppen

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/zGNlnIAYcok" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe> 

https://mitmachen.nabu.de/de/werdelaut?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=201022+NABU-Aktionen

22/10/2020

EU zahlt 387 Milliarden Euro für eine Idee aus dem letzten Jahrtausend

In den kommenden Wochen könnte allerdings noch das Europäische Parlament dafür sorgen, dass mehr Ökologie in das Paket kommt. Denn mit der Einigung der Mitgliedstaaten ist es noch nicht getan. Auch die Parlamentarier dem Agrarhaushalt zustimmen. Und sie fordern, dass künftig nicht nur 20 Prozent, sondern 30 Prozent der Direktzahlungen an die Ökoleistungen gekoppelt werden sollen.

Weil es um viel Geld geht, ging es auch bei der Abstimmung im Parlament hinter den Kulissen des menschenleeren Sitzungssaals hoch her. Noch am Mittwoch arbeiteten führende Abgeordnete daran, einen Zusatz durch das Plenum zu bringen, der dafür sorgen kann, dass sich organisierte Kriminalität und Oligarchen weniger als bisher an den Agrarzahlungen bereichern können.

Der Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission, der auf dem Tisch liegt, sieht vor, dass der Betrag gedeckelt wird, den ein Unternehmen an Grundprämien bekommt. Monika Hohlmeier, die Vorsitzende des Haushaltskontrollausschusses im Parlament, hält diese Vorschrift allein für nicht ausreichend.

 

26/07/2020

Warum die EU-Agrarpolitik dringend reformiert werden muss
Leider nach Stand von heute:
Weiter so . MEHR LAND; MEHR GELD

 https://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-agrarpolitik-wirtschaftspolitik-fuer-bauern-a-00000000-0002-0001-0000-000172178895 😡😡

EU-Agrarpolitik braucht Reformen

Der Fahrplan in Brüssel steht: In diesem Herbst wird der für Landwirtschaft zuständige EU-Kommissar Hogan seine Vorschläge zur zukünftigen Agrarpolitik präsentieren. Danach wird er diese mit den Agrarministern der Länder sowie dem Agrarausschuss des EU-Parlaments überarbeiten. Die Erfahrung aus den vergangenen Reformversuchen zeigt: Kaum eine Politik ist so reformbedürftig wie die Agrarpolitik. Gleichzeitig tendiert die Reformbereitschaft des gesamten Agrarsektors gegen Null. Bauernverbände und Agrarindustrie verteidigen ihre Pfründe mit Hauen und Stechen.
EU-weit werden jährlich 54 Mrd. Euro zur Stützung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes ausgegeben. Auch nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU wird der EU-Agrarhaushalt in Zukunft etwa 40 Prozent des Gesamthaushaltes ausmachen.

Ungerechte Verteilung von EU-Geldern

Der Hauptbatzen der EU-Gelder geht direkt an Landwirte; dabei orientiert sich die Höhe der Beihilfen vor allem an der Fläche. Große Betriebe kriegen viel, kleine wenig. Im Schnitt erhalten sie in Deutschland etwa 300 Euro je Hektar Acker und Grünland. Nun ist die Größenverteilung aber sehr unterschiedlich in Deutschland. Im Osten und auch in Norddeutschland überwiegen Großbetriebe mit deutlich über 100 Hektar, im Süden und Westen eher kleiner Betriebe. Entsprechend erfolgt die Verteilung der Gelder ungerecht und ist weder an die vorhandenen Arbeitsplätze noch ausreichend an ökologische Leistungen gekoppelt.  Immerhin ist inzwischen einigermaßen transparent, wer wie viel Geld erhält. Greenpeace hatte sich jahrelang dafür eingesetzt, dass es eine öffentliche Datenbank gibt, auf der die Zahlungen nachzulesen sind.
Die  Umwelt spielt in der Brüsseler Förderpolitik bis heute nur eine untergeordnete Rolle. Dabei ist der Pestizid- und Düngeeinsatz der Intensiv-Landwirtschaft hauptverantwortlich für das Artensterben bei uns. Und es geht anders: Ökobetriebe zeigen tagtäglich, wie man Umwelt und Lebensmittelerzeugung in Einklang bringen kann!

08/05/2020

Coronakrise hat die Prioritäten verschoben. Auch für die GemeinsameAgrarpolitik

BAUERN KORRESPONDENZ
https://twitter.com/dbk_Blo
 

Bauern Korrespondenz

317 Tweets
See new Tweets
Bauern Korrespondenz
@dbk_Blog
Monatsmagazin für Entscheider im +Multiplikatoren der Agrarwirtschaft. Hier twittert d. Verantw. Redakteurin Dr. Anni Neu zu Agrarpolitik+mehr.

24/03/2020

Die Agrarreform zur neuen GAP hängt nicht an CORONA. Vielmehr am politischen Unwillen, Veränderungen zu gestalten



Der Präsident des Weltärztebundes rechnet nicht mit einem schnellen Ende der Coronavirus-Krise. "Diese Problematik wird uns mit Sicherheit bis zum Ende des Jahres begleiten", sagte Frank Ulrich Montgomery der Deutschen Presse-Agentur. Bis ein Impfstoff verfügbar sei, "werden wir unser gesamtes soziales Leben und unser Arbeitsleben umstellen müssen".


Montgomery begrüßte die Einigung von Bund und Ländern auf ein Kontaktverbot. Es sei ein großer Unterschied, ob Menschen durch staatliche Repression eingeschlossen würden – wie bei einer Ausgangssperre – "oder ob sie es selber in der Hand haben". Der Weltärztepräsident hatte sich zuvor gegen ein Ausgangsverbot ausgesprochen.

27/02/2020

Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020


Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020

Ernährung und Landwirtschaft/Antwort - 26.02.2020 (hib 217/2020)
Berlin: (hib/EIS) Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) in Europa soll nach dem Jahr 2020 für die Landwirte und für die Verwaltung vereinfacht werden. Ambitionierte EU-Vorgaben sollen für alle Beteiligten praktikabel und umsetzbar sein, erklärt die Bundesregierung in einen Antwort (19/17274)  auf eine Kleine Anfrage (19/16646) der AfD-Fraktion. Dazu heißt es weiter, dass die Befugnis der Europäischen Kommission zum Erlass von delegierten und Durchführungsrechtsakten nur auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt werden soll, damit die Mitgliedstaaten darüber entscheiden können, ob sie die Kürzung der Direktzahlung durch Kappung und Degression einführen wollen und wie sie diese ausgestalten.

Kleine Anfrage (19/16646) der AfD-Fraktion
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Was sind die konkreten Vorschläge der Bundesregierung für die deutliche
Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020?
2. Bis wann wird die Bundesregierung geprüft haben, wie die Verteilung der
Direktzahlungen ausgeglichener gestaltet werden kann?

19/17274 siehe oben

 2.Bis wann wird die Bundesregierung geprüft haben, wie die Verteilung  der  Direktzahlungen  ausgeglichener  gestaltet  werden  kann  (Bundes-ministerium für Ernährung und Landwirtschaft – BMEL, 2019, Agrarpo-litischer  Bericht  der  Bundesregierung  2019;  zuletzt  abgerufen  am 22. November 2019

Es wird davon ausgegangen, dass sich der Inhalt der Frage auf die Seite 14 des Agrarberichts bezieht.
Die Prüfung der Bundesregierung ist noch nicht abgeschlossen. Zunächst müs-sen die Entscheidungen über die zukünftigen Rahmenbedingungen auf europä-ischer Ebene im Rahmen der Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen und zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 getroffen werden. Darauf aufbauend wird im Rahmen der Diskussion über die nationale Umsetzung der Reform der GAP nach 2020 zu prüfen und zu entscheiden sein, wie die dann im EU-Recht zur Verfügung stehenden Instrumente einzusetzen sind.

26/11/2019

Was sind Direktzahlungen im GAP

https://de.wikipedia.org/wiki/Direktzahlung
 Direktzahlungen sind direkte Geldzahlungen des Staates an die Landwirte mit dem Ziel, sie an der allgemeinen Wohlstands- und Einkommensentwicklung teilnehmen zu lassen, wie es beispielsweise so im deutschen Landwirtschaftsgesetz definiert ist. Sie lösten erzeugungsabhängige Subventionen ab, nachdem in der Uruguay-Runde zum Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen deren Abschaffung beschlossen worden war.

22/11/2019

Die GAP - gemeinsame Agrarpolitik: Was anfänglich zum Schutz der europäischen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit eingeführt wurde, zerstört in der heutigen Form ebendas.

➡GREEN: Die GAP - gemeinsame Agrarpolitik: Was anfänglich zum Schutz der europäischen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit eingeführt wurde, zerstört in der heutigen Form ebendas. grueneselent.blogspot.com/2019/11/die-ga… GAP


11/10/2019

EU

Der neue EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski will, dass die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nicht renationalisiert wird.

Der polnische EU-Kommissar will eine EU-Liste für zukünftige Fördermassnahmen im Rahmen der Ökolregelungen erstellen, wie aiz.info berichtet. Damit soll einer Renationalisierung entgegengetreten werden. Die EU-Staaten können aber entscheiden, was sie von der Liste in ihre nationalen Strategiepläne übernehmen wollen. Auf der Liste sollen laut aiz.info unter anderem extensive Fruchtfolgen und Pufferstreifen stehen.

In der Anhörung vor dem EU-Ausschuss hat sich Wojciechowski noch nicht festgelegt, ob er an einer verpflichtenden Direktzahlungs-Obergrenze von 100'000 Euro pro Betrieb festhalten will. Dies hatte sein Vorgänger Phil Hogan, der neue EU-Handelskommissar, vorgeschlagen.

Bundesrat

17/09/2019

Höfken pocht bei GAP-Reform auf stärkere Förderung des Ökolandbaus


Ihre Forderung nach einer stärkeren finanziellen Unterstützung des Ökolandbaus in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hat die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken bekräftigt.
In Brüssel wies die Grünen-Politikerin vergangene Woche auf die Vorteile des ökologischen Landbaus für Natur und Umwelt hin. Die ökologische Wirtschaftsweise schone die Gewässer, die Humusschicht und damit die Fruchtbarkeit der Böden sowie die heimische Artenvielfalt, beispielsweise bei Wildkräutern, Insekten, Vögeln und Wildtieren, sagte sie

08/08/2019

GAP + alte europäische Komnission

Wichtig zum Verständnis
Juncker Kommission nicht mehr im Amt
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Kommission 

GAP 2020
Mit der gegenwärtigen 2 Säulen Struktur der GAP mit einer nicht zieleffizienten ersten und einer zu schwach ausgestatten zweiten Säule wird sich dieses Ziel nicht erreichen lassen

Wenn ich mir die Liste der bundesdeutschen Verhandler ansehe, schwinden meine Hoffnungen🐗🐗
 Mit der gegenwärtigen 2 Säulen Struktur der GAP mit einer nicht zieleffizienten ersten und einer zu schwach ausgestatten zweiten Säule wird sich dieses Ziel nicht erreichen lassen. Die GAP-Reform 2020 sollte demnach grundlegender Natur sein und einen Paradigmenwechsel in der europäischen Agrarpolitik einläuten. Sie sollte gewährleisten, dass die GAP eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft fördert, die in Einklang mit den Umwelt- und Naturschutzzielen der EU steht.

05/08/2019

Mehr Nachhaltigkeit durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)?


Mehr Nachhaltigkeit durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)?

"Im folgenden Beitrag werde ich (LAKNER) einige ausgewählte Kernergebnisse aus unserem neuen Papier A greener path for the EU Common Agricultural Policy, das am 02 August 2019 in SCIENCE erschienen ist, auf deutsch zusammenfassen.
Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) ist die größte europäische und weltweit eine der größten Agrarpolitiken, die mit jährlich ca. 55 Mrd. EUR bisher hauptsächlich auf Einkommens- und Produktivitätsziele sowie auf die Versorgungssicherheit ausgerichtet war. Seit 1992 wurden eine Serie von Reformen durchgeführt, die sehr viel mehr Umweltmaßnahmen in die GAP integrierten. Allerdings stagniert diese Entwicklung seit mindestens 10 Jahren. Die letzte GAP-Reform 2013 war zwar ambitioniert, allerdings erwies sich das Kernelement dieser Reform, das sog. „Greening“ als wenig effektiv, ineffizientund in der Praxis für viele Betriebe als kompliziert und schlecht umsetzbar. Wir bewerten in unserem Artikel den Reformvorschlag der EU-Kommission für die GAP nach 2020."

28/07/2019

Was entscheidend ist für eine zukunftsfähige GAP:

Hintergrund
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) berät das BMEL. Die 19 unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen in ihrer Stellungnahme deutlich, dass das Steuergeld Umwelt-, Klima- und Tierschutz statt Flächenbesitz belohnen muss und zeigen auf, wie das umgesetzt werden kann. Das geht deutlich über die am Montag im europäischen Agrarrat von Ministerin Klöckner geforderten Anforderungen an die GAP hinaus. Kappung und Degression der Agrarzahlungen lehnt die Bundesregierung ab.

Mit jährlich 60 Mrd. Euro bestimmt die EU-Agrarpolitik (GAP), welche Landwirtschaft sich in Europa lohnt. Alle sieben Jahre wird die GAP reformiert, derzeit verhandeln Mitgliedsstaaten und EU-Parlament über die Agrarförderung nach 2023. Eine Forsa-Umfrage zeigt: Zwei Drittel der Landwirte wünschen sich eine andere EU-Agrarpolitik. Aktuell durchkreuzt die EU mit der EU-Agrarpolitik ihre eigenen Ziele, zu denen sich die Staatengemeinschaft mit Blick auf das Klima, die Umwelt, Artenvielfalt oder lebendige Dörfer verpflichtet haben.

Was entscheidend ist für eine zukunftsfähige GAP:

- Statt 70 Prozent Pauschalzahlungen nach Fläche brauchen wir 70 Prozent der gesamten EU-Fördermittel für die Honorierung von freiwilligen Leistungen für den Umwelt-, Klima- und Tierschutz
- Verbindliche Umwelt-, Klima- und Tierschutzziele für alle Mitgliedsstaaten, um einen Dumpingwettbewerb um die geringsten Umweltstandards zu verhindern
- Ein großer Teil der Direktzahlungen der ersten Säule müssen für freiwillige Umweltmaßnahmen (Ecoscheme) genutzt werden
- Mittel aus der ersten Säule müssen in die finanziell geschwächte zweite Säule umgeschichtet werden, um dort Agrarumweltmaßnahmen, den ökologischen Landbau und Maßnahmen zur flächengebundenen artgerechten Tierhaltung finanzieren zu können
- Die Vorgaben für die künftige Investitionsförderung für Stallbauten müssen sich an den baulichen Vorgaben der EU-Öko-Verordnung orientieren. Nur so kann für konventionell wirtschaftende Betriebe sichergestellt werden, dass sie später auf ökologischen Landbau umstellen können

Noch bis zu Ratstreffen war die Position der Bundesregierung zur Reform der EU-Agrarpolitik nicht wirklich klar. Auch die Antworten der Bundesregierung auf diverse Anfragen von

Mehr zu GAP auf der BÖLW-Webseite, s. https://www.boelw.de/themen/eu-agrarpolitik

18/06/2019

Gemeinsame europäische Agrarpolitik mit unserer Pleitenministerin

🐺🐻🐼🐴🐶

#GAP GREEN: Gemeinsame europäische Agrarpolitik mit unserer Pl... grueneselent.blogspot.com/2019/06/gemein…