Showing posts with label Meine Landwirtschaft. Show all posts
Showing posts with label Meine Landwirtschaft. Show all posts

05/01/2021

Wir haben es satt


 https://twitter.com/wirhabenessatt2

#WHES21

Protest am Kanzleramt
Corona-gerecht &
der Infektionslage
entsprechend
16.1. 21 | 12 Uhr

Aktion  Fußabdruck
für die Teilnahme auf Distanz

Agrarindustrie abwählen!

Eine gescheiterte EU-Agrarreform, Bankrotterklärungen in der Klimakrise und ein fatales Abkommen mit den Mercosur-Staaten – diese Agrarpolitik muss abgewählt werden! Julia Klöckner und die Bundesregierung hofieren die Agrarindustrie und schieben den Umbau der Landwirtschaft weiter auf. Zum Auftakt des Superwahljahrs 2021 fordern wir einen echten Politikwechsel: Vom Acker bis zum Teller – Agrar- und Ernährungswende jetzt!

  

 

 

23/05/2018

Wir haben es satt

23/10/2017

Die agrarpolitische Wahl - Parteien und ihre Positionen

http://upd-meine-landwirtschaft.zs-intern.de/information/die-agrarpolitische-wahl.html
  8 Fragen und 8 Antworten von 5 Parteien zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten rund um Agrar- und Ernährungspolitik. Darunter Positionen zur Tierhaltung, dem Wert von Lebensmitteln, der Rolle von Agrarexporten, zur Umwelt- & Klimaverträglichkeit von Landwirtschaft und der Gestaltung der europäischen Agrarpolitik

09/10/2016

Umbau der Landwirtschaft gefordert

Umbau der Landwirtschaft gefordert

Nachrichten


29.09.2016 |

Umbau der Landwirtschaft gefordert

Breites gesellschaftliches Bündnis fordert Existenzsicherung bäuerlicher Betriebe (Foto: CCO, Pixabay)
„Wertschöpfung schaffen!“ lautet der dringende Appell mit dem die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ auf die existenzbedrohende wirtschaftliche Lage vieler deutscher und europäischer Höfe reagiert. In einem heute veröffentlichten Aktionsprogramm wendet sich das Bündnis aus 45 Organisationen an Bund und Länder und legt konkrete Sofortmaßnahmen vor, die beispielsweise die kurzfristige Milchmengenregulierung und die Umschichtung von 500 Millionen Euro aus der Flächensubvention in den Topf für tier- und umweltfreundliche Landwirtschaft vorsieht. Langfristig müsste die Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) umgebaut werden.
Vielen bäuerlichen Betrieben fehlt in diesen Tagen der schweren Krise oft die wirtschaftliche Perspektive und sie sind vielerorts zur Aufgabe gezwungen. Allein 2015 gaben 3200 Betriebe in der Milchviehhaltung auf. Eine wesentliche Ursache dieser existenziellen Krise liegt in der zunehmenden Intensivierung und starken Exportorientierung der Landwirtschaft, welche von der Politik in Berlin und Brüssel in den vergangenen Jahrzehnten massiv vorangetrieben wurde. Die starke Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion geht dabei oft auf Kosten der Umwelt, des Tierschutzes und der Länder des globalen Südens. Doch die versprochenen kaufkräftigen Absatzmärkte stellten sich als Fehlprognose heraus. Es entstanden riesige Produktionsüberschüsse, die zu einem massiven Verfall der Preise führten – und so zum Ruin vieler Landwirte werden.
Deshalb müssten die Gelder der EU-Agrarförderung zweckgebunden eingesetzt werden und bei denen ankommen, die sich für tiergerechte Haltung, Agrarumweltmaßnahmen, Weidemilchprojekte und den Ökologischen Landbau in ihrer landwirtschaftlichen Praxis einsetzten. „Wir fordern die Bundesregierung auf, die Gelder für Programme der ländlichen Entwicklung von bislang 4,5 auf die möglichen 15 Prozent aufzustocken sowie eine höhere Förderung der ersten Hektare“, so Martin Schulz, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Immer mehr Verbraucher sind bereit mehr zu zahlen, wenn Herkunft, Tierhaltungsform und positive Umweltwirkung auf den Produkten erkennbar sind, ist sich Jochen Fritz, Sprecher der Kampagne, sicher. Dies sei eine enorme Chance für den heimischen Markt, die derzeit bisher ungenutzt bliebe. Denn die heimische Öko-Erzeugung hält mit dem Wachstum des Marktes derzeit nicht Schritt. Für die Entwicklung des bäuerlichen Öko-Landbaus müssten dann aber auch „ausreichend Mittel für die Umstellung bereitgestellt werden“, so Antje Kölling von Demeter.
Fehlanreize gehören abgeschafft, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und eine tiergerechte Nutztierhaltung unterstützt:„Erst wenn Landwirte angemessene Erlöse für ihre Produkte erhalten und eine gesellschaftlich erwünschte Tierhaltung mit öffentlichen Geldern gefördert wird, kann ein hohes Tierschutzniveau etabliert werden.“ Auch die Umwelt würde von einem Umbau der Nutztierhaltung, der den Tierbestand an die Fläche bindet, profitieren. Denn obwohl der Fleischkonsum in Deutschland seit Jahren rückläufig ist, steigt die Fleischproduktion in überproduzierenden Megaställen. Die dabei anfallende Gülle und der damit einhergehende Stickstoffüberschuss gehöre zu den derzeitig größten Umweltproblemen, so Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).
Ab morgen diskutieren Aktive aus der Wir haben es satt!-Bewegung auf einem viertägigen Kongress Themen um das Motto „Landwirtschaft Macht Essen“. Auf Einladung der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ werden sich auch Verbandsvertreter und Politikerinnen in öffentlichen Veranstaltungen zu den globalen Machtverhältnisse im Agrar- und Ernährungssektor positionieren. Die nächste Wir haben es satt!-Demonstration ist für den 21. Januar 2017 angekündigt.

02/09/2016

Bauern blockieren Molkerei

http://www.meine-landwirtschaft.de/aktuell/nachrichten/news/de/32120.html

Bauern blockieren Molkerei

Dutzende Schlepper blockierten den LKW-Verkehr der Molkerei (Bild: privat)
Über 120 Milchbauern blockierten mit rund 60 Treckern in der Nacht zu Dienstag die Zufahrt zum Käsewerk des Deutschen Milchkontor (DMK) im niedersächsischen Edewecht. Vor allem junge Milcherzeuger protestierten mit ihren Schleppern vor den Toren der größten deutschen Molkerei. Die Preislage auf dem Milchmarkt entspannt sich seit Monaten nicht.
„Die Milchpreise des Molkereikonzerns DMK sind in Deutschland und auch im europäischen Vergleich Schlusslicht. DMK zahlt nur 20 Cent je Liter Milch, das sind fünf Cent weniger als der EU-Durchschnitt. Das DMK bedroht damit die wirtschaftliche Zukunft von Tausenden Milchviehbetrieben. Wir müssen uns wehren“, kommentiert Ottmar Ilchmann, stellvertretender AbL-Vorsitzender und Milchbauer in Ostfriesland. Er war ebenfalls in Edewecht vor Ort. Ilchmann wirft der Molkerei-Spitze aus Vorstand, Geschäftsführung und Aufsichtsrat Fehlentscheidungen vor, die voll zu Lasten der Milchlieferanten gingen.

13/08/2016

Nachrichten - Meine Landwirtschaft

Nachrichten

10.08.2016 |

Der Liter Milch für 20,24 Cent

Niemand zahlt so wenig für die Milch, wie die größte deutsche Molkerei (Foto: CCO, Pixabay) Niemand zahlt so wenig für die Milch, wie die größte deutsche Molkerei (Foto: CCO, Pixabay)
Auch im Juni sind die europäischen Erzeugermilchpreise rückläufig, so das Ergebnis der aktuellen Preiserhebung des niederländischen Bauernverbands (LTO). Im Schnitt bekommen die europäischen Bauern 25,14 Cent für einen Kilo Rohmilch – das sind 0,18 Cent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum ausgezahlten Preis im gleichen Monat des Vorjahrs sind es gute 5 Cent weniger.
Schaut man auf die Zahlen für Deutschland, ergibt sich ein noch düstereres Bild: die deutschen Molkereien Müller und DMK zahlen ihren Milchlieferanten sehr viel weniger als den europäischen Schnitt aus. Müller kommt auf 22,66 Cent und das Deutsche Milchkontor (DMK), Deutschland größte Molkerei, belegt mit 20,24 Cent den letzten Platz in der Liste der berücksichtigten Molkereien. Neben Arla, der größten dänischen Molkerei, ist sie zudem der einzige Betrieb, der seine Auszahlung sogar senkte.
Das sei unverantwortlich, wirft die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) dem DMK vor, da der DMK-Preis oft als Referenz diene und dadurch den allgemeinen Auszahlungspreis drücke. Zudem habe das genossenschaftlich geführte Kontor mögliche Maßnahmen zum Abbau der preisdrückenden Überschussmenge nicht genutzt, kritisiert der Verband weiter. Er habe zu billig an die Discounter geliefert, was auch zu den immensen Preissenkungen für Milchprodukte im Einzelhandel geführt habe. Offensichtlich arbeite das DMK nicht für die Interessen der Bauern und das Fortbestehen regionaler Strukturen, sondern mitverursache ganz bewusst den derzeitigen landwirtschaftlichen Strukturbruch.

09/08/2016

Ab heute auf Pump – alle Ressourcen rechnerisch verbraucht

http://www.meine-landwirtschaft.de/aktuell/nachrichten/news/de/32077.html

Heute, am 8. August, hat die Weltbevölkerung die nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht. Das bedeutet, dass es theoretisch 1,6 Erden bedürfte, um den derzeitigen Verbrauch von Flächen und Ressourcen zu decken. Seit Jahren verschiebt sich der vom Netzwerk Global Footprint errechnete Termin nach vorn – im letzten Jahr fiel er noch auf den 3. August.
Mit Aktionen appellieren Organisationen deshalb an die Bundesregierung, konkrete Maßnahmen für eine Senkung des Ressourcenverbrauchs zu entwickeln. Vor dem Brandenburger Tor machen sie am Vormittag auf die ökologischen Grenzen des Planeten und die Folgen der Überbeanspruchung aufmerksam: „Unsere Gesellschaft scheint den Knall nicht gehört zu haben: Das Limit ist überschritten, wir leben ab heute für den Rest des Jahres allein auf Kosten der Jungen und künftiger Generationen“, erklärt Celia Zoe Wicher von der BUNDjugend.
Um den in englisch „Earth Overshoot Day“ genannten Tag zu errechnen, werden die biologische Kapazität der Erde zum Aufbau von Ressourcen und zur Aufnahme von Müll und Emissionen dem Bedarf an Wäldern, Flächen, Wasser, Ackerland und Lebewesen gegenübergestellt. „Ab heute leben wir auf Kredit und auf Kosten unserer Kinder. Wir übernutzen zu viele Ressourcen wie Böden oder Wasser. Weltweit werden jedes Jahr mehr als 10 Millionen Hektar Landwirtschaftsfläche durch falsche landwirtschaftliche Bewirtschaftung zerstört. Das entspricht fast der gesamten deutschen Ackerfläche. Wenn alle Menschen so leben würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir mehr als 3 Erden“, so Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
Deutschland hatte rechnerisch die ihm zustehende Biokapazität bereits Ende April verbraucht. Hierzulande wird die Erde vor allem durch die hohen CO2-Emissionen in den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft sowie durch den sehr hohen Flächenanspruch – insbesondere für die Fleischproduktion – überlastet. Lösungsvorschläge kommen von Seiten des ÖkoLandbaus: „Landwirtschaft muss wieder stärker im Kreislauf funktionieren. Der Ökolandbau macht vor, wie das geht. Bio-Bauern bewirtschaften ihre Betriebe als ganzheitliche Systeme, in denen Ackerbau und Viehhaltung im Einklang stehen. Nach dem Vorbild der Natur versuchen Bio-Bauern so wenig wie möglich externe Betriebsmittel einzusetzen. Energieaufwendige Kunstdünger oder chemisch-synthetische Pestizide sind tabu. Durch weniger Tiere pro Fläche vermeiden Bio-Bauern umweltschädliche Emissionen und Überdüngung“, so Löwenstein.

07/07/2016

KTG Agrar in Insolvenz

http://www.meine-landwirtschaft.de/aktuell/nachrichten/news/de/32020.html

Einer der größten Agrarbetriebe Europas, die börsennotierte KTG Agrar, hat laut eigenen Angaben am Dienstag einen Insolvenzantrag gestellt. Zuvor konnte das Unternehmen einer Zinszahlung in Höhe von 18 Millionen Euro nicht nachkommen. Medienberichten zufolge, wird der operative Betrieb zunächst fortgesetzt. Der KTG Agrar bewirtschaftet eine Fläche von ca. 45.000 Hektar Land in Deutschland und Osteuropa.
Offen ist nun, was in der Folge mit den von der KTG Agrar gekauften und gepachteten landwirtschaftlichen Flächen passiert. Im Zuge der Insolvenz solle das Unternehmen neu strukturiert und saniert werden, wodurch es auch zu größeren Landverkäufen kommen könnte. In Zeiten des knappen Ackerlandes und des schweren Zugangs zu Land für junge Landwirte werden nun Appelle an Bund und Länder, solche Flächenkonzentrationen zu stoppen, laut.
So fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) agrarpolitische Konsequenzen aus der Insolvenz und eine deutlichere Unterstützung kleinerer und mittlerer Betriebe. Zunächst solle offengelegt werden, wie viele Flächen des Bundes über die BVVG und des Landes an die  KTG Agrar gegangen seien und wie viele Subventionen die KTG Agrar  erhalten habe. Bei den erwartbaren Landverkäufen solle das Land dann zu fairen Preisen angeboten werden, um so Wertschöpfung und breite Eigentumsstreuung in den ländlichen Regionen zu ermöglichen.
Auch Maria Heubuch, EU-Parlamentarierin äußert sich dementsprechend, dass gezielt kleine und mittelgroße, bäuerliche Betriebe bei der Neuvergabe des Ackerlandes bedacht werden müssten. „Bundes- und Landesregierungen müssen hier einen klaren Gegenakzent zu einer Shareholdergesellschaft setzen, in der die Interessen der Kapitalgeber auf Maximierung ihrer Profite den Vorrang vor den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt beanspruchen.“ erläutert sie.
Der Konzern gilt als größter Eigner ostdeutscher Landwirtschaftsflächen. Er beschäftigt bundesweit 800 Mitarbeiter, davon 200 in Brandenburg. Die Hälfte seiner Flächen bewirtschaftet das Unternehmen eigenen Angaben zu Folge ökologisch. Vorstandsvorsitzender Sigfried Hofreiter ist bereits zuvor mit einem Agrar-Unternehmen insolvent gegangen und wurde wegen Insolvenzverschleppung 2002 rechtskräftig verurteilt