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05/09/2019

Noch unambitionierter geht es nicht


Auszug Kommentar
Die Große Koalition will warten
Der einflussreiche Bauernverband und die Chemielobby werden alles tun, um die Verbote zu verhindern. Dafür haben sie noch viel Zeit. CDU/CSU und SPD haben angekündigt, den Glyphosateinsatz zum 1. Januar 2024 zu beenden. Diese Bundesregierung ist aber regulär nur bis 2021 im Amt. Die maßgebliche Verordnung könnte die Nachfolgeregierung sogar ohne den Bundestag ändern.
Die Große Koalition will trotz aller Risiken noch bis 2024 mit dem Glyphosatverbot warten, weil erst dann Übergangsfristen enden, nachdem die derzeitige EU-Zulassung ausläuft. Doch bis 2022 wird die Europäische Union darüber entscheiden, ob sie eine neue Erlaubnis erteilt. Niemand weiß, wie dann die Mehrheiten in den Mitgliedstaaten sein werden. Sollten sie Glyphosat doch wieder durchwinken, würde die Bundesregierung unter erheblichen Druck geraten, ein möglicherweise beschlossenes nationales Verbot zu stoppen.

28/03/2019

Krebserkrankung durch Glyphosat: Bayer muss Kläger 80 Millionen zahle

Tolles Urteil

Zum Glück gibt es in den USA eine Rechtsprechung, die wirkliche Menschenrechte, wie körperliche Unversehrtheit im Auge hat. Daran kann sich die Deutsche Rechtsprechung ein Beispiel nehmen. Nur durch hohe Schadensersatzzahlungen kann Menschenleid gelindert werden. Und Firmen, die wissentlich Gifte in die Welt bringen, sollte es in der Zukunft nicht mehr geben. Ich kann nur hoffen, dass sich viele Menschen auf den Weg machen und gegen diese Firmen klagen, bis die Welt wieder eine bessere ist.

Bayers größter Fehler..

.. in seiner Unternehmensgeschichte ist der Kauf von Monsanto gewesen. Schließt Monsanto und schreibt den Schaden ab... Er ist ein Krebsgeschwür und wird Bayer ruinieren.
11"000 Fälle allein in den USA mit durchschnittlich 90Mio$ Schadensersatzzahlungen= 990Mrd$

@ suomalainen 08:26 Uhr

"Der großteil der verfahren war schon vor der übernahme vor gericht oder zumindest in planung..."
Amerika First wollte in den Chefetagen nicht gehört werden, jetzt ist Zahlen angesagt.
Das ist Logik!

21/03/2019

19/03/2019

F*cking Glyphosat - F*cking Bayer alias Monsanto

>This is absolutely insane. Why the f*ck are they using Glyphosate in our forests? Who gave them permission? Does nothing belong to the f*cking public? Have pple decided they own every piece of land on earth?

14/03/2019

Agrarministerin drückt 18 neue Ackergifte durch - mit Bienenkillern wie GLYPHOSAT







29/09/2018

Ein weiterer Rückschlag für die Glyphosat-Verteidiger: In einer Studie hat man überzeugende Hinweise gefunden, wie das Unkrautvernichtungsmittel auch Honigbienen schädigt – und was Darmprobleme damit zu tun haben

12/09/2018

You,me and us against Glyphosat


Hi Manfred,
Have you heard the news? We have another battle in the fight against glyphosate! Greens/EFA members in the European Parliament have challenged the European Food and Safety Authority (EFSA) before the European Court of Justice, for its refusal to provide the public with access to crucial studies regarding the impact of glyphosate on our health. This is what happens when thousands of citizens across Europe, including people like you, come together to take action!
This Thursday at 14.30 CET, they will finally have to publicly defend their position. And guess who supports the EFSA in this court case... Of course, Monsanto and Cheminova! The same companies that own the key scientific studies used by EFSA to decide whether glyphosate should be sold in Europe. There is an inherent conflict of interest in the fact that the same companies with an interest in selling their products are the ones that are also responsible for doing the scientific studies to prove that their products are safe. These studies should not be kept secret by EFSA.
In the past, citizens across the EU have shown that they don’t shy away from anyone, whether they are our European leaders or companies like Monsanto and Cheminova. But in order for our voices to have more impact, we need to intensify our support in this fight: we have 24 hours to show how many European citizens stand against glyphosate - and against secret industry studies on glyphosate. We have to do that before the hearing takes place.
Watch and share our great documentary about it (and of course, we can build much more awareness about this topic, when more people watch it!)
If you want to know about the outcomes of the hearing, join our debrief via Facebook live on Thursday at 17:00 CET.
Thank you so much!
Fernando and all of us in the Tilt team.

Ps: The Greens/EFA Members of Parliament have been successful in bringing this case to the EU Court because you and many other Europeans raised your voices against glyphosate and this makes us powerful. Join and share your thoughts with many other EU citizens during our debrief via Facebook live


Tilt!
http://www.tilt.green/

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16/08/2018

Ein US-Gericht hat die Bayer-Tochter Monsanto zur Zahlung von 289 Millionen Dollar (umgerechnet rund 250 Millionen Euro) Schmerzensgeld verurteilt, weil seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Krebs verursacht haben sollen

Unter Wissenschaftlern ist umstritten, ob Glyphosat krebserregend ist. Ein US-Gericht hat die Frage bejaht und einem an Krebs erkrankten früheren Hausmeister fast 290 Millionen Dollar Schmerzensgeld zugesprochen.
Ein US-Gericht hat die Bayer-Tochter Monsanto zur Zahlung von 289 Millionen Dollar (umgerechnet rund 250 Millionen Euro) Schmerzensgeld verurteilt, weil seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Krebs verursacht haben sollen. Die Mittel hätten "wesentlich" zur Krebserkrankung des Klägers beigetragen, befand das Geschworenengericht in San Francisco.
Das Geld wurde einem ehemaligen Hausmeister zugesprochen, der unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist und die Herbizide von Monsanto dafür verantwortlich macht. Die Geschworenen-Jury begründete das Urteil mit dem Versäumnis von Monsanto, den Kunden davor gewarnt zu haben, dass die Herbizide Krebs auslösen könnten. Dadurch habe sich der Agrarkonzern der "Heimtücke" schuldig gemacht.

19/01/2018

Stopp Glyposat!

Eil-Aktion: Glyphosat jetzt national verbieten!

© Chafer Machinery/CC BY SA 2.0/ flickr.com
129469 Unterschriften. Sind Sie schon dabei?
Am Sonntag will die SPD auf einem Sonderparteitag entscheiden, ob es zu einer neuen Großen Koalition mit der Union kommt. Das ist unsere Chance, um jetzt noch einmal laut und deutlich der SPD zu sagen: Stopp Glyposat! Falls es zu einer erneuten„GroKo“ kommt, muss als Bedingung ein Verbot des umstrittenen Ackergifts festgelegt werden. Unterzeichnen Sie unsere Protestaktion an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz: Glyphosat muss in Deutschland verboten werden!
Eine gemeinsame Aktion mit 
foodwatch hat diese Aktion am 29.11.2017 gestartet. Der Zähler beinhaltet auch die von Greenpeace gesammelten Unterschriften.
Petitions-Text lesen

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Sehr geehrter Herr Schulz,
in einem beispiellosen Vorgang hat Agrarminister Schmidt die Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der EU um fünf weitere Jahre erwirkt. Er hat dabei nicht nur Ihre Umweltministerin brüskiert, sondern auch die Warnungen zahlreicher Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ignoriert, die Schäden für Umwelt und Gesundheit mit dem weiteren Einsatz von Glyphosat erwarten.
Sofort nach der Entscheidung in Brüssel hat Staatspräsident Macron in Frankreich ein nationales Verbot von Glyphosat angekündigt. Ein solches Verbot ist auch in Deutschland möglich.
Ich fordere Sie daher auf:
Setzen Sie bei den anstehenden Gesprächen mit der CDU/CSU durch, dass die kommende Bundesregierung das problematische Pestizid umgehend verbietet.
Sorgen Sie zugleich dafür, dass die Pestizidzulassung nicht mehr durch Behörden des Agrarministeriums erfolgt, sondern von Bundesbehörden, die dem Umwelt- und Gesundheitsministerium unterstehen.
Mit freundlichen Grüßen 
Manfred Paukstadt
Kösterberg 23
24238 Selent

06/01/2018

Rostock untersagt die Nutzung von Glyphosat

17/12/2017

Gemeinderat entscheidet: Kein Glyphosat im Artland

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Gemeinderat-entscheidet-Kein-Glyphosat-im-Artland,glyphosat270.html
 
Ganz Europa darf nach der Zustimmung von Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) in einer EU-Länderabstimmung für fünf weitere Jahre Glyphosat in der Landwirtschaft einsetzen. Ganz Europa? Nein! Seit Donnerstagabend steht fest: Die Samtgemeinde Artland bei Osnabrück verbietet den Einsatz des umstrittenen Pflanzenschutzmittels auf Flächen, die von der Kommune verpachteten werden. Der Gemeinderat stimmte am Donnerstagabend mit klarer Mehrheit für einen entsprechenden Antrag der Grünen - 25 Stimmen für das Verbot, acht Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Betroffen sind etwa 60 Hektar intensiv genutzter Flächen, die an 15 Landwirte verpachtet sind. Nun muss in einem weiteren Schritt geklärt werden, ob das Glyphosat-Verbot nur für neue Pachtverträge ab 2018 gelten oder auch auf bestehende Verträge angewandt werden solle. Für private Ackerflächen - also solche, die nicht der Gemeinde gehören - hat das Verbot keine Auswirkung.

06/12/2017

Christian Schmidts mieses Manöver könnte nach hinten losgehen - Glyphosat

Lieber Manfred Paukstadt,
neue Hoffnung für ein Glyphosat-Verbot: Christian Schmidts mieses Manöver könnte nach hinten losgehen. Letzte Woche hat der CSU-Agrarminister das Ackergift europaweit durchgesetzt – mit Tricks und Täuschung. Ein herber Rückschlag für uns alle. Doch eine Hürde muss Glyphosat noch nehmen: Jedes Mittel, das den Wirkstoff enthält, braucht in Deutschland eine neue Zulassung.[1]
Eigentlich ist das nach einem positiven EU-Beschluss reine Formsache. Doch massive Kritik der Medien und unser Protest haben das geändert. 400.000 Unterschriften, spontane Demonstrationen in München und Berlin: Aus dem Glyphosat-Alleingang wurde eine Regierungskrise. Immerhin, die SPD versichert: Sie will Glyphosat in Deutschland verbieten.[2] Damit ist das Zulassungsverfahren wieder offen.
Anfang des Jahres fällt die Entscheidung. Die große Gefahr: dass nach der Weihnachtspause alles vergessen ist. Denn die Glyphosat-Lobby ist umtriebig. Schon säen die Lobbyist/innen in Berlin Zweifel, ob Deutschland Glyphosat überhaupt allein verbieten darf.[3] Jetzt müssen wir alles daran setzen, dass die SPD zu ihrem Wort steht. Egal, ob in der noch amtierenden Regierung oder einer neuen: Sie muss den Glyphosat-Ausstieg durchsetzen.
Hier ist unser Plan: Schon im Januar wollen wir einen Doppelschlag landen – und brauchen dafür Ihre Unterstützung.
  • Erst präsentieren wir der Presse eine Studie, die allen beweist, dass Deutschland Glyphosat verbieten kann. Dafür muss ein/e angesehene/r Rechtsexpert/in mehrere Wochen arbeiten, die Kosten liegen bei über zehntausend Euro.
  • Dann fluten Zehntausende die Straßen Berlins zur großen „Wir haben es satt!“-Demo am 20. Januar und fordern im Bündnis mit vielen Organisationen das Glyphosat-Verbot in Deutschland. Damit die Demo richtig Eindruck macht, wollen wir Anzeigen schalten, viele Flyer und Plakate unter die Leute bringen, eine große Bühne mieten und Busse organisieren.

03/12/2017

Für einen Stopp des Glyphosat-Einsatzes in Deutschland einsetzen!

Hallo Manfred Paukstadt,
herzlichen Dank, dass Sie sich mit uns und vielen anderen für einen Stopp des Glyphosat-Einsatzes in Deutschland einsetzen! Ihre Stimme gibt unserer Forderung noch mehr Schlagkraft. Gemeinsam erhöhen wir den Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, schnell zu handeln und für eine nationale Lösung und damit für eine Ende von Glyphosat in Deutschland zu sorgen.
Damit unsere Forderungen bei der Bundeskanzlerin ankommen, ist es unheimlich wichtig, dass so viele Menschen wie möglich eine Nachricht an Frau Dr. Merkel schicken.
Machen Sie unsere Protest-Aktion "Gemeinsam gegen Glyphosat" noch bekannter. Teilen Sie unsere Aktion auf Facebook oder Twitter und erzählen Sie Ihrer Familie, Freund*innen und Kolleg*innen davon.
Mit freundlichen Grüßen
Jasmina Matera
für den BUND

01/12/2017

BM SCHMIDT: Einladung von Barbara Hendricks

29/11/2017

"Kein Grund für besondere Maßnnahmen": wildgewordene Chaos-Truppe unter Dobrindt




Glyphosat: CSU sieht keinen Grund für Zugeständnisse an SPD

Als Wiedergutmachung für das Glyphosat-Votum des CSU-Ministers fordert die SPD Konzessionen von der Union. Nicht mit uns, sagt die CSU und spricht von einem "Schauspiel".



"Kein Grund für besondere Maßnnahmen": CSU-Landesgruppenchef Dobrindt © Amelie Geiger/dpa

Im Streit um die eigenmächtige Zustimmung von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) zur Zulassung des Unkrautmittels Glyphosat sieht deren Partei keinen Anlass, das Verhältnis mit dem bisherigen und womöglich künftigen Koalitionspartner SPD mit besonderen vertrauensbildende Maßnahmen zu verbessern. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt rät den Sozialdemokraten stattdessen "zu etwas mehr Realismus und weniger Schauspiel". Schließlich seien es die Sozialdemokraten, die seit neun Wochen täglich erklärten, unter keinen Umständen regieren zu wollen. "Da klingen die aktuellen Rufe nach vertrauensbildenden Maßnahmen sehr nach hoher Schauspielkunst", sagte Scheuer.

Leserbrief
Die CSU spielt sich immer mehr als wildgewordene Chaos-Truppe auf, der Kompromisse, die das Wesen einer demokratischen Regierung sind, zuwider sind.
Besonders die Stahlhelmfraktion unter Dobrindt etc. glänzt nur mit aggressiven und zynischen Forderungen und Null Kompromissbereitschaft. Selbst hat er in der Dieselaffäre nichts hingekriegt: Ganz im Gegenteil: Er hat die Autoindustrie vo Haken gelassen, die sich jetzt totlacht und weitert stinkige Drecks-Diesel produzieren darf.
So eine Nichtsnutz-Partei braucht eigentlich Niemand.