Showing posts with label Agrarpolitik. Show all posts
Showing posts with label Agrarpolitik. Show all posts

28/12/2021

Der grüne Agrarminister will viel in der Agrarpolitik

 https://www.agrarheute.com/politik/ramschpreise-fuer-lebensmittel-cem-oezdemirs-persoenlicher-murmeltiertag-588881

 

Özdemir verspricht viel - wird er es halten?

Daher ist es doppelt schade, dass BILD und andere Medien sich nur auf Özdemirs Absage an die Ramschpreise fokussiert haben. Denn in seinem Interview kündigt der neue Landwirtschaftsminister einige andere konkrete politische Vorhaben an.

Der grüne Agrarminister will:

  • dafür sorgen, dass sich die Zahl der Nutztiere an der verfügbaren Fläche orientiert und insgesamt verringert wird,
  • Fleisch mit einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung labeln,
  • die Rechtsgrundlage für eine Kameraüberwachung in Schlachthöfen schaffen,
  • Teile des Tierschutzrechts in das Strafgesetzbuch überführen und den Strafrahmen erhöhen,
  • verbindliche Reduktionsziele für Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten festlegen,
  • Werbung für ungesunde Lebensmittel, die sich an Kinder richtet, verbieten,
  • die Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen stärker auf regionale und Bio-Produkte umstellen,
  • einen staatlich lizenzierten Markt für Cannabis einführen.

Das sind handfeste Ziele. Man muss sie nicht gut finden, aber man darf gespannt sein, wie viel davon Özdemir umsetzen können wird. Sein Versprechen ist vollmundig: „Ab jetzt wird geliefert. Ab jetzt ist das Wort des Bundeslandwirtschaftsministers eines, das ernst gemeint ist“. An dieser Ansage wird sich der Grüne messen lassen müssen, egal, ob er sich dafür eine ganze Legislaturperiode Zeit nimmt oder vorzeitig die Nachfolge von Winfried Kretschmann als Ministerpräsident von Baden-Württemberg antreten will.

09/12/2021

Wie die neue Regierung in der Landwirtschaft startet

 https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/wie-die-neue-bundesregierung-in-die-agrarpolitik-startet-12764854.html?utm_source=Maileon&utm_medium=email&utm_campaign=2021-12-09+top+agrar+NEWS+Donnerstag&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.topagrar.com%2Fmanagement-und-politik%2Fnews%2Fwie-die-neue-bundesregierung-in-die-agrarpolitik-startet-12764854.html

Mit dem Regierungswechsel zur neuen Ampel-Koalition bricht in Berlin auch in der Agrarpolitik eine neue Zeit an. Am Tag von Vereidigung und Amtsübergabe der Ministerien dokumentieren wir hier alles rund um das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), den neuen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) und sein Team und die Reaktionen aus der Landwirtschaft.

Özdemir will eng mit Umweltministerin Lemke zusammen arbeiten

Zu seinem Amtsantritt wiederholte Özdemir seine Formulierung, dass er "oberster Anwalt der Landwirtinnen und Landwirte" und "auch oberster Tierschützer dieses Landes" sein will. Weiter sagte er: "Für mich heißt es jetzt: Zwischen Landwirtschaft und Umwelt gehört kein oder. Da bin ich mit meiner Kollegin, Umweltministerin Steffi Lemke, einig". Er wolle gemeinsam mit Lemke die größten Herausforderungen unserer Zeit angehen. Dazu zählt Özdemir die Klimakrise und den Erhalt des Artenreichtums. "Diese Ziele erreichen wir aber nur gemeinsam mit der Landwirtschaft. Die Betriebe brauchen eine klare wirtschaftliche und nachhaltige Perspektive", sagte er.

 

02/11/2020

Gemeinsame Agrarpolitik Was steckt hinter den Eco-Schemes?

https://www.agrarheute.com/politik/steckt-eco-schemes-574501 

Welche Rolle spielen Bund und Länder bei den Eco-Schemes?

Durch die Zuordnung der Eco-Schemes in die erste Säule der GAP ist in erster Linie der Bund für die Öko-Regelungen verantwortlich. Der Bund ist aber auch auf Abstimmung mit den Ländern angewiesen, erläuterte Christian Gaebel, Leiter des Fachbereichs GAP beim DBV. So müsse beispielsweise darauf geachtet werden, dass sich die Maßnahmen der Eco-Schemes nicht mit etablierten Agrarumweltprogrammen der Länder in der zweiten Säule überschneiden, was zu einer Doppelförderung führen würde.

 

10/08/2020

Bodenmarkt: 6.000 ha zum Aldipreis


 
Bildquelle: Heil
   
Bodenmarkt: 6.000 ha zum Aldipreis
 
Thüringens Ex-Bauernpräsident verkauft seine Agrargesellschaft an einen Aldi-Erben. Das sorgt für hitzige Diskussionen. Zurecht, sagt top agrar-Chefredakteur Matthias Schulze Steinmann.
 
Meldung lesen ...

Thüringens früherer Bauernpräsident Klaus Kliem hat seine Agrargesellschaft einer privaten Stiftung des Aldi-Erben Theo Albrecht Junior verkauft. Wie der Unternehmenssprecher von Aldi-Nord, Florian Scholbeck, MDR THÜRINGEN bestätigte, übernimmt die Boscor Land- und Forstwirtschafts GmbH die ADIB in Bad Langensalza.
Boscor gehört zur Lucas Stiftung des Aldi Erben Theo Albrecht Junior. Mit einer bewirtschafteten Fläche von rund 6.000 ha ist dies die größte Übernahme eines Agrarbetriebes in Thüringen. Nach MDR-Informationen hat das Geschäft ein Volumen von rund 40 Mio. Euro - darin enthalten ist auch die Übernahme von Altschulden in Millionenhöhe.
Die ADIB bewirtschaftet rund um Bad Langensalza rund 4.000 ha Fläche, davon 1.500 ha im Eigenbesitz, berichtet der Sender. Ebenfalls zur ADIB gehörte die Dröbitschauer Agrargesellschaft in Ostthüringen mit 1.800 ha. Alle rund 60 Gesellschafter der ADIB haben dem Verkauf zugestimmt. Klaus Kliem, der 22 Jahre den Thüringer Bauernverband führte und dessen Ehrenpräsident ist, hatte an der ADIB einen Gesellschafteranteil von 52 %. Auf MDR-Anfrage teilte Kliem mit, man habe sich für den Verkauf an einen finanzstarken Käufer entschieden, um den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu sichern.
Der Aldi Nord-Sprecher sagte MDR THÜRINGEN es gehe der Lucas Stiftung von Aldi um eine Investition für die nächsten Generationen. 


ABL fordert Politik zum Handeln auf

Die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (Abl) beschäftigt sich schon länger mit Landgrabbing. Als im letzten Jahr die Lucas Stiftung von Aldi die Geithainer Landwirtschaftsgesellschaft kaufte, ebenfalls von der Adib, schrillten bei der Abl die Alarmglocken. Seit Jahren müssen die Klein- und Biobauern zusehen, wie die Landwirtschaft zur Spekulationsmasse wird. Sie fordern in einem Positionspapier eine echte Regulierung des Bodenmarktes. Das heißt zum Beispiel: Ein Genehmigungsverfahren, eine Ausschreibungspflicht und ein Vorkaufsrecht für bäuerliche Betriebe.

Kritik von Agrarminister Hoff (Linke)



Landwirtschaftminister Hoff (Linke) erhebt schwere Vorwürfe an Kliem. (Archivbild) Bildrechte: Benjamin-Immanuel Hoff
Thüringens Landwirtschaftsminister Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke) kritisierte am Donnerstag den Verkauf der Agrargesellschaft Adib. Solche Verkäufe seien verantwortlich für den unverhältnismäßigen Anstieg der Bodenpreise, erklärte er. Zudem kritisierte Hoff den Ehrenpräsidenten des Thüringer Bauernverbandes Kliem persönlich, weil der seine privaten Gewinninteressen über die Bedürfnisse des Thüringer Bauernstandes gestellt habe.
Auch der Thüringer Bauernverband (Tbv) kritisierte Kliems Entscheidung. "Als Thüringer Bauernverband hätten wir uns gewünscht, dass das Unternehmen in den Händen von Thüringer Landwirt*innen verbleibt.", so Dr. Klaus Wagner, Präsident des Tbv. Die CDU bezeichnete den Verkauf an die Aldi Stiftung als "ärgerlich" und "unnötig". Die Verlierer seien dabei die Landwirte. Sie laufen Gefahr, einen fairen und bezahlbaren Zugang zu der Ressource zu verlieren, die ihnen das Einkommen sichert, heißt es in einer Stellungnahme. Ob ein Agrarstrukturgesetz, wie nun von fast allen gefordert aber das hält was es verspricht, ist nicht sicher. Es könnte verfassungswidrig sein, sich in private Geschäfte einzumischen, vermutet der Bauernverband.

Hohe Bodenpreise haben Stabilisierung der Adib verhindert

Ländergesetze, selbst wenn sie in ganz Ostdeutschland gelten, könnten den Druck auf andere Regionen in Deutschland erhöhen, vermutet man in den Ländern. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hält sich aber zurück. Das Problem aber sind auch die Größenordnungen der ostdeutschen Landwirtschaft. Die Einheiten sind einfach zu groß und zu unbezahlbar für Neulandwirte. Auch die Adib hatte versucht, sich durch Zukäufe zu stabilisieren. Letztlich aber sind die Bodenpreise davon geeilt und durch die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt werden eben Investoren angelockt. Der Aldi-Sprecher sagte nebenbei im Gespräch mit dem MDR: "Immer noch besser, als wenn die Amerikaner oder Chinesen sich in der deutschen Landwirtschaft einkaufen."
 

01/06/2020

Deutsche zufrieden mit Sondersitzung der Agrar- und Umweltministerkonferenz

Zufrieden über die heutige Sondersitzung mit den EU-Kommissaren Janusz Wojciechowski und Virginijus Sinkevičius haben sich die Vorsitzenden der Agrar- sowie der Umweltministerkonferenz, Reinhold Jost undPriska Hinz, geäußert.
Für den saarländischen Landwirtschaftsminister Jost hat die zweistündige Diskussionsrunde deutlich gemacht, dass es trotz unterschiedlicher Erwartungshaltungen keinen Dissens über die Notwendigkeit gebe, die Landwirtschaft deutlich ökologischer auszurichten. Beide Kommissare hätten betont, dass die neuen Ziele des Green Deal keine Gefahr für die Landwirte seien, sondern eine Chance, so Jost.


Im Gespräch

Klöckner kritisiert überzogene Umweltforderungen an die Landwirte 

Nach Ansicht von Julia Klöckner hat Umweltministerin Schulze nur die NGOs im Blick. Im Interview ärgert sie sich zudem darüber, dass die Landwirtschaft ständig mit neuen Forderungen überzogen wird.

18/02/2020

13/02/2020

Agrarpolitik: Der Schweizer Bundesrat will mehr Direktzahlungen für das Tierwohl, weniger Dünger und weniger Pestizide

 Die Agrarpolitik 22+ stehe für eine umweltfreundliche Landwirtschaft und trage den Anliegen der Bevölkerung Rechnung, sagte Landwirtschaftsminister Guy Parmelin am Donnerstag vor den Medien. Die Umweltbelastung und der Ressourcenverbrauch würden weiter reduziert.

30/01/2020

Koalition einigt sich auf „Bauernmilliarde“

https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/koalition-einigt-sich-auf-bauernmilliarde-11965939.html?utm_medium=email

Union und SPD haben beim Koalitionsausschuss am Mittwochabend in Berlin ein Handlungszeichen in Richtung Landwirtschaft gesetzt und eine Milliarde Euro für die Landwirte in Aussicht gestellt. „Um die Landwirte bei dem anstehenden Transformationsprozess zu unterstützen, werden wir innerhalb von vier Jahren insgesamt 1 Mrd. Euro für Agrarumweltprogramme und Investitionen zur Verfügung stellen“, heißt es in dem Beschlusspapier, das top agrar vorliegt.

Düngeverordnung soll bis Freitag stehen

Die Hilfen stehen wohl in direktem Zusammenhang mit den politischen Beratungen zur Verschärfung der Düngeverordnung. Denn der Koalitionsausschuss legte sich ebenfalls darauf fest, bis Freitag den Entwurf zur Düngeverordnung fertig zu stellen. Ziel sei, eine Klageerhebung im Zweitverfahren zur Düngeverordnung abzuwenden, heißt es in dem Beschluss von gestern Abend weiter.

Söder prägt den Begriff "Bauernmilliarde"

CSU-Chef Markus Söder sprach bei der Vorstellung der Koalitionsausschussergebnisse von einer "Bauernmilliarde". "Es gehe um ein klares Signal der Wertschätzung und der Unterstützung in schwierigen Zeiten", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Das Geld könne Härten bei der Düngeverordnung vermeiden und eine Hilfe beispielsweise für die Anschaffung neuer Gülleanlagen sein, deutete Söder an.

Details zur Verteilung des Geldes noch offen

Wie das Geld in den kommenden vier Jahren verteilt werden soll, ist am Donnerstagmorgen noch nicht klar. Bisher hatte der Bundestag bis 2022 rund 70 Mio. € an Unterstützung für die Umsetzung der Düngeverordnung beschlossen. Zur Bewältigung des Insektenschutzprogrammes hatte die Bundesregierung bisher 50 Mio. € veranschlagt.

Rukwied drängt weiter auf Änderungen bei Düngung und Insektenschutz

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, sieht in der Entscheidung „ein starkes Signal der Wertschätzung“ an die Bauern. Mit Blick auf die Düngeverordnung äußerte sich Rukwied jedoch skeptisch: „Aber Geld allein löst die Herausforderungen nicht. Fachliche Mängel bei der Verschärfung des Düngerechts müssen korrigiert werden“, sagte er. Gleiches gelte für die Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz, so Rukwied weiter. Der Bauernverband drängt darauf, dort auf einen „kooperativen Ansatz“ zu wechseln.
Kurz vor der Sitzung des Koalitionsausschusses hatte der DBV am Mittwochabend wiederholt gefordert, die wirtschaftlichen Herausforderungen für die Bauern bei der Verschärfung der Düngeverordnung zu berücksichtigen, Messstellen zu überprüfen und strengere Vorgaben nur dort zur Anwendung zu bringen, wo es wirklich Handlungsbedarf gebe.


Mehr zu dem Thema
Düngeverordnung
 Wie konnte es soweit kommen?
Im Juni 2018 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) Deutschland wegen der Verletzung der EU-Nitrat-Richtlinie in allen von der EU-Kommission beanstandeten Punkten verurteilt. Seit September 2014 habe Deutschland trotz Ermahnung keine „zusätzlichen Maßnahmen oder verstärkte Aktionen“ zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus der Landwirtschaft ergriffen, lautete das Urteil. Die EU-Kommission hatte danach weiter moniert, dass auch die Düngeverordnung von 2017 nicht ausreichend sei. Weil Deutschland das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Einhaltung der Nitratrichtlinie von 2018 weiterhin nicht umgesetzt hat, befindet es sich nun im Zweitverfahren.

Premium Nitrat/G 

28/01/2020

Agrarpolitik
Ist eine Umschichtung von der 1. in die 2. Säule ein Schritt in die richtige Richtung?

Die Reaktionen auf das gesamte Agrarpaket fielen sehr unterschiedlich aus. Aus der Perspektive vieler Umweltverbände geht die Umschichtung von der 1. in die 2. Säule nicht weit genug; aus der Perspektive vieler Landwirte ist sie Teil eines insgesamt misslungenen Maßnahmenbündels, das Anlass für die weiterhin stattfindenden Bauernproteste gab. Wie ist diese Umschichtung einzuordnen? Welche Auswirkungen haben gekürzte Direktzahlungen auf landwirtschaftliche Betriebe? Sind die umgeschichteten Mittel in der zweiten Säule besser aufgehoben?
Die Fakultät für Agrarwissenschaften veranstaltet unter dem Format „AgrarDebatten.vorOrt“ eine öffentliche Veranstaltung am 28. Januar 2020 um 16.15 Uhr im Hörsaal ZHG 102 (Platz der Göttinger Sieben 5) an der Universität Göttingen, um u.a. diese Fragen mit vier Experten zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Debatte zu verfolgen, nachzufragen und eigene Argumente einzubringen.

20/12/2019

+++Save The Date+++
Nach der AgrarDebatten.vorOrt ist vor der AgrarDebatten.vorOrt! Am 28.01.20 ist es wieder soweit -

19/11/2019

CDU/CSU und @BauernVerband


https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/kloeckner-das-ist-rueckenwind-fuer-meine-arbeit-11892305.html

Connemann erwartet sichtbares Zeichen der Kanzlerin

Connemann verwies auf die hohen Erwartungen, die an das „Gipfeltreffen“ der Bundeskanzlerin mit Vertretern der Landwirtschaft am 2. Dezember in Berlin bestünden. „Wir brauchen ein sichtbares Zeichen von der Spitze der Bundesregierung, dass die existenziellen Probleme der Landwirtschaft wahrgenommen werden“, so die Abgeordnete. Die Bundeskanzlerin müsse deutlich machen, dass sie an der Seite der Landwirte stehe.

DBV will Interessen ausbalancieren

Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, sieht Politik und Landwirtschaft „in einer handfesten Beziehungskrise“. An die Unionsfraktion appellierte Krüsken, ihre Führungsrolle in der Agrarpolitik wieder stärker wahrzunehmen. Es dürfe sich nicht der Eindruck verfestigen, dass sich die CDU/CSU von Nichtregierungsorganisationen und dem Koalitionspartner treiben lasse. „Wir erwarten, dass Politik wieder mehr agiert, anstatt lediglich zu reagieren“, sagte Krüsken.

05/11/2019

Perverse Agrarpolitik

23/10/2019

Zum agrarpolitischen Bericht der Bundesregierung
Ein einziger Flop


 Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) dazu aufgefordert, den Konflikt um die Agrarpolitik zur Chefsache zu machen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) seien mit der Bewältigung der
Problematik überfordert, sagte Otte-Kinast am Dienstag bei einer Protestkundgebung von rund 2000 Landwirten in Hannover. «Die beiden Ministerinnen kriegen das nicht hin mit den Zielkonflikten», meinte Otte-Kinast. «Ich wünsche mir, dass die Kanzlerin sich das zur Chefsache macht, die Landwirtschaft gehört ins Kanzleramt.»

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am heutigen Dienstag unter dem Titel "Unsere Kulturlandschaft - Grundlage für ein vielfältiges und reiches Leben" ein Positionspapier zur Gemeinsamen Agrarpolitik beschlossen.
Alles wie gehabt
In den Orkus

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am heutigen Dienstag unter dem Titel "Unsere Kulturlandschaft - Grundlage für ein vielfältiges und reiches Leben" ein Positionspapier zur Gemeinsamen Agrarpolitik beschlossen. Dazu erklären der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, und der zuständige Berichterstatter, Hermann Färber:
Albert Stegemann: "Unsere Landwirtinnen und Landwirte leisten viel für Umwelt und Gesellschaft. Das muss grundsätzlich anerkannt, aber auch finanziell honoriert werden. Daher fordern wir, dass die Haushaltsausstattung für die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union auf dem bisherigen Niveau erhalten bleibt. Gleiches gilt für die Zwei-Säulen-Struktur. Die Direktzahlungen der ersten Säule sind eine unverzichtbare Einkommenssicherung der europäischen und der deutschen landwirtschaftlichen Betriebe. Die Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen der zweiten Säule sind ein wichtiges Instrument, um die Umweltziele zu erreichen. Wir fordern zudem, dass die klein- und mittelständischen bäuerlichen Familienbetriebe besser unterstützt werden, indem die ersten Hektare der landwirtschaftlichen Flächen stärker gefördert werden."
Hermann Färber: "Aufgabe der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ist es, zahlreiche aktuelle und kommende Herausforderungen zu bewältigen, wie den Erhalt unserer Umwelt und Artenvielfalt sowie den Schutz unseres Klimas. Gleichzeitig muss sie aber auch dafür sorgen, dass Landwirtschaft wettbewerbsfähig bleibt und weiterhin qualitativ hochwertige Lebensmittel zu angemessenen Preisen liefern kann. Um diese Ziele zu erreichen, benötigen unsere Landwirtinnen und Landwirte mehr Wertschätzung und Anreize anstelle von strikten Weisungen, Kontrollen und Sanktionen. Die Förderstrukturen der GAP 2020 müssen daher gezielter und einfacher als bisher ausgerichtet und die bürokratischen Vorgaben reduziert werden. Hierfür ist vor allem die finanzielle Haushaltsausstattung der GAP im bisherigen Volumen auf EU-Ebene unerlässlich."
Sie finden das Positionspapier "Unsere Kulturlandschaft - Grundlage für ein vielfältiges und reiches Leben" unter http://ots.de/Z03CQR oder unter www.cducsu.de/publikationen

22/10/2019

Der Aufstand der Bauern gegen das sogenannte AGRARPAKET der BRD


Ausschnitt Kieler Nachrichten