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02/06/2021

Abgeordnetenwatch

 

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Sehr geehrter Herr Paukstadt,

 

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Gregor Hackmack und Boris Hekele
 
 
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Parlamentwatch e.V. hat seinen Sitz in Hamburg, eingetragen beim Amtsgericht Hamburg VR 19479, vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder sind Boris Hekele und Gregor Hackmack.

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18/04/2021

Nebentätigkeiten Schäuble will Regelverstöße von Abgeordneten unter Verschluss halten
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https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/nebentaetigkeiten/schaeuble-will-regelverstoesse-von-abgeordneten-unter-verschluss-halten?pk_campaign=nl20210418 

Nebentätigkeiten
Schäuble will Regelverstöße von Abgeordneten unter Verschluss halten

Immer wieder verstoßen Abgeordnete des Bundestages gegen die Transparenzpflichten, indem sie Nebentätigkeiten nicht oder verspätet offenlegen. Parlamentspräsident Wolfgang Schäuble will nun vor Gericht verhindern, dass er abgeordnetenwatch.de Auskunft über das Ausmaß der Verstöße geben muss. 

 

07/03/2021

Lobbyismus Übersicht

13/12/2020

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10/05/2020

So also geht Lobbyismus auf Steuerzahlerkosten – und es sieht ganz danach aus, als würde die Autoindustrie auch diesmal damit durchkommen.

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26/04/2020

Parlamentwatch e.V.

16/02/2020

Eine unter Korruptionsverdacht stehende Bundestagsabgeordnete – ja, das ist ungeheuerlich.

Sehr geehrter Herr Paukstadt,
es ist Donnerstag der 30. Januar, als rund 100 Ermittler:innen von BKA und Staatsanwaltschaft ausrücken. Neben Wohnungen und Geschäftsräumen haben sie ein weiteres Ziel: den Deutschen Bundestag. Dort werden sie das Büro der CDU-Abgeordneten Karin Strenz durchsuchen. Der Verdacht – „Bestechung und Bestechlichkeit von Mandatsträgern“. Vor einiger Zeit hatte abgeordnetenwatch.de aufgedeckt, dass Strenz eine dubiose Nebentätigkeit für eine aus Aserbaidschan finanzierte Lobbyfirma vertuscht hatte – um genau diesen Lobbyjob dreht sich nun auch das Ermittlungsverfahren. Strenz, so die Staatsanwaltschaft, habe sich als Mitglied des Europarates "mit pro-aserbaidschanischem Verhalten hervorgetan". An die CDU-Politikerin sollen "mindestens 22.000 Euro geflossen sein". Kein Lobbygeld für Abgeordnete Eine unter Korruptionsverdacht stehende Bundestagsabgeordnete – ja, das ist ungeheuerlich. Aber es ist ein extremer Einzelfall. Was an den Vorwürfen dran ist, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen, es gilt die Unschuldsvermutung. Für eines braucht es allerdings keine weiteren Erkenntnisse: Dass bezahlte Nebentätigkeiten von Abgeordneten ein Problem sind. Häufig ergeben sich aus ihnen Interessenkonflikte (in Einzelfällen auch korruptes Handeln) – wir haben etliche problematische Fälle an die Öffentlichkeit gebracht. Damit muss Schluss sein! Wir wollen erreichen, dass Abgeordnete neben ihrem Mandat kein Geld annehmen dürfen. Nicht für Beratungsjobs, nicht für Aufsichtsratsposten, nicht für Vorträge vor Unternehmen und Lobbyorganisationen. Unsere Abgeordneten müssen der Allgemeinheit verpflichtet sein – dazu passt nicht, sich von Unternehmen, Interessenorganisationen oder wohlhabenden Privatpersonen bezahlen zu lassen. Dieses Ziel wollen wir erreichen durch weitere Recherchen und öffentlichkeitswirksame Aktionen. Danke, dass Sie uns diese Arbeit mit Ihrer Förderung ermöglichen! Bitte teilen Sie heute unsere Recherchen im Fall Strenz und empfehlen Sie unseren kostenlosen Recherche-Newsletter in Ihrem Umfeld. Auf diese Weise informieren wir gemeinsam noch mehr Menschen. Wenn es Ihnen heute möglich ist, weitere Recherchen zu dubiosen Lobbyjobs mit einer zusätzlichen Einmalspende zu unterstützen, können Sie dies hier tun. Wir würden uns sehr freuen, denn jeder Beitrag hilft u Mit herzlichen Grüßen von Parlamentwatch e.V., Mittelweg 12, 20148 Hamburg Telefon: 040 - 317 69 10 - 26 E-Mail: info@abgeordnetenwatch.de Parlamentwatch e.V. hat seinen Sitz in Hamburg, eingetragen beim Amtsgericht Hamburg VR 19479, vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder sind Boris Hekele und Gregor Hackmack. Spendenkonto Parlamentwatch e.V., Kto.: 2011 120 000, BLZ: 430 609 67 bei der GLS Bank, IBAN: DE03 4306 0967 2011 1200 00, BIC: GENODEM1GLS Als gemeinnütziger Verein stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

14/04/2019

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Die vertraulichen Lobbypapiere der Lebensmittelindustrie



Foto Stellungnahmen der Lebensmittellobby
Wenn die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegt, dauert es meist nicht lange bis Lobbyisten ihre Wünsche an die Ministerien schicken. Immerhin: Die Lobby-Schreiben werden seit unserer erfolgreichen Transparenzaktion #GläserneGesetze von der Regierung ins Internet gestellt. Doch nicht alle Interessenorganisationen sind damit einverstanden. Im Fall eines gerade beschlossenen Verbraucherschutzgesetzes versagten nach unseren Recherchen drei Verbände aus der Lebensmittelindustrie ihre Zustimmung zur Veröffentlichung. In den bislang unveröffentlichten Stellungnahmen wird deutlich, wie die Lobbyverbände den Gesetzesinhalt verwässern wollten. Wir veröffentlichen die Stellungnahmen, die wir über das Informationsfreiheitsgesetz erhalten haben. (Für die Bearbeitung stellte uns das Ernährungsministerium übrigens 63,75 Euro an Gebühren in Rechnung.)
Hintergrund:

EU- und Bremen-Wahl: Jetzt Kandidierende auf abgeordnetenwatch.de befragen

Wissen Sie schon, wen Sie bei der Europawahl in sechs Wochen wählen werden? Falls nicht, hilft Ihnen unser neues Wahlportal. Alle rund 1.300 Kandidierende in Deutschland sind über eine eigene Profilseite befragbar, außerdem gibt es dort die Antworten der Politikerinnen und Politiker auf 20 politischen Thesen aus unserem KandidatenCheck.
Auch zur Bürgerschaftswahl in Bremen, die ebenfalls am 26. Mai stattfindet, haben wir ein Portal eingerichtet:

+++ Großspenden-Ticker: Hohe Beträge für FDP, CSU und die Initiative „Volt Deutschland“ +++

In den letzten Wochen sind drei meldepflichtige Großspenden an Parteien eingegangen:
  • Die FDP profitierte von einer 100.000 Euro-Überweisung der R+W Industriebeteiligungen GmbH. Hinter dem FDP-Spender steckt der Unternehmer Walter Wübben, der einen privaten Klinikkonzern aufbaute und später an die Helios-Kette verkaufte. Seit 2013 hat R+W der FDP rund 1,1 Mio. Euro gespendet.
  • Die CSU erhielt 95.000 Euro von dem Unternehmer Georg Nemetschek, dessen Nemetschek Group Softwarelösungen für komplexe Bau- und Infrastrukturprojekte entwickelt. 
  • Eine Überweisung in derselben Höhe ging bei der Initiative „Volt Deutschland“ ein, die zur  anstehenden Europawahl antritt. Die Spende stammt von dem Unternehmer Christian Burchard Max Oldendorff. Volt beschreibt sich selbst als "paneuropäische und progressive Bewegung."
Großspenden von mehr als 50.000 Euro müssen unverzüglich auf der Internetseite des Bundestages veröffentlicht werden.

Glyphosat: Das Bundesinstitut für Risikobewertung und seine Verbindungen zur Industrie



Mitglieder von BfR-Beratungsgremium (Screenshot)
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist dem Landwirtschaftsministerium unterstellt und soll den gesundheitlichen Verbraucherschutz stärken. Nun hat das Institut unsere Partnerorganisation FragDenStaat wegen der Veröffentlichung eines BfR-Gutachten zu Glyphosat abgemahnt, das von der staatlichen Forschungseinrichtung als „nicht krebserregend“ eingestuft wird. Verbindungen zur Industrie lassen jedoch Zweifel an der Unabhängigkeit des BfR aufkommen. So sitzen etwa Vertreter von Bayer, BASF und Co. in einem Beratungsgremium des Bundesinstituts.

Fragen und Antworten des Monats

  • Helmkampagne | In einer Kampagne des Bundesverkehrsministeriums werben leicht bekleidete Models für die Nutzung von Fahrradhelmen. Eine Bürgerin schreibt an Minister Andreas Scheuer (CSU): „Ich erkenne die schlüpfrige Doppeldeutigkeit der Worte "Verhütung" und "Verkehr" in dieser Kampagne, beschäftige mich selbst im Straßenverkehr aber nicht mit Sex und denke beim Sex nicht, Hilfe, wo ist mein Helm. Was soll dieser Blödsinn?“ Die Fragestellerin will wissen, wann es aus Scheuers Ministerium endlich Gesetzentwürfe „zu dringenden Problemen wie die Stärkung des ÖPNV und der Bahn oder ein Tempolimit“ gebe.
  • Bundestagsdebatten | Wenn er Plenardebatten im Fernsehen verfolgt, stößt einem Fragesteller eine Sache besonders auf: „Ich bin dabei jedes mal entsetzt über das - bis auf wenige Ausnahmen - schlechte Benehmen der Abgeordneten,“ schreibt ein Rentner an Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP). Ihm missfalle etwas „das ständige dazwischen brüllen/krähen“ oder „das demonstrative Abwenden und mit dem Nachbarn reden wenn man direkt angesprochen wird.“ Kubicki antwortet, dass angesprochene Verhalten sei „größtenteils nicht rügefähig“. Außerdem seien Bundestagspräsidenten „nicht dafür da, einen Erziehungsauftrag gegenüber den Abgeordneten und Regierungsmitgliedern zu erfüllen“.
  • Abgeordnete | Regierungsmitgliedern kann ein Seitenwechsel in die Wirtschaft für bis zu eineinhalb Jahre untersagt werden. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Eva Högl, regt nun eine Karenzzeit auch für andere Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger an. „Ich würde mir eine weitergehende Regelung wünschen, die nicht nur Mitglieder der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär*innen betrifft und nicht nur auf Bundesebene gilt“, schreibt Högel einem Bürger, der sich über den Wechsel ihres Parteikollegen Schäfer-Gümbel zur GIZ ärgerte.
Haben auch Sie Fragen an die Politikerinnen und Politiker im Bundestag, den Landtagen oder dem EU-Parlament? Hier geht es zur Fragemöglichkeit auf abgeordnetenwatch.de:
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