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12/12/2019

10/10/2019

Rasmus Andresen

08/10/2019

Eine gute Nachricht
EU-Parlament akzeptiert Wojciechowski als Agrarkommissar

Das Europaparlament hat den designierten EU-Landwirtschaftskommissar Janusz Wojciechowski aus Polen nach anfänglichem Widerstand akzeptiert. Nach seiner zweiten Anhörung habe sich eine breite Mehrheit für ihn ausgesprochen, hieß es aus dem Europaparlament. Ein entsprechender Bestätigungsbrief werde nun an die künftige EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen geschickt. Nach seiner ersten Anhörung in der vergangenen Woche hatten sich mehrere Fraktionen noch mit den Antworten des Nominierten der polnischen nationalkonservativen Regierung unzufrieden gezeigt.
Er musste deshalb noch einmal Rede und Antwort stehen. Die Abgeordneten bewerteten den zweiten Auftritt des 64-Jährigen deutlich positiver als den ersten. "Der Kandidat war besser vorbereitet und hat deutlich konkretere Antworten gegeben", erklärte der Ausschussvorsitzende Norbert Lins. "Sein Bekenntnis zum ökologischen Landbau, insbesondere hinsichtlich der Erreichung der Klimaziele, war eindeutig", befand Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Europa-Grünen.🌱🌲🌳🌴🍀🍏
Auch die designierte Innenkommissarin Ylva Johansson aus Schweden bekam vom Parlament grünes Licht. Sie musste nach ihrer Anhörung im Innenausschuss zunächst weitere Fragen schriftlich beantworten. Die EU-Kommission ist vor allem für Gesetzesvorschläge und die Einhaltung von EU-Recht in den Mitgliedstaaten zuständig. Jedes Land kann einen Vertreter entsenden. Von der Leyen hatte Anfang September die 26 Kandidaten aus den EU-Staaten für ihre neue Kommission vorgestellt, die am 1. November starten soll. Die Nominierten müssen vorher in Anhörungen in den zuständigen Ausschüssen des Europaparlaments bestehen.

03/10/2019

RMF FM-Korespondentin meldet: Erneute Anhörung J. Wojciechowskis ist am 7. Oktober um 18.30 Uhr


Ressort für Landwirtschaft an polnischen Kandidaten

  • Dem aus Polen stammenden designierten Agrarkommissar Janusz Wojciechowski schreibt Ursula von der Leyen immerhin ins Pflichtenheft, die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit Blick auf die Umwelt- und Klimaschutz-Ziele ambitioniert anzugehen. Ein Mandat, die GAP nachzubessern, enthält das Schreiben allerdings nicht. Vielmehr soll ein zügiger Abschluss der Verhandlungen gesucht werden.
  • In seiner früheren Rolle beim Europäischen Rechnungshof hat Janusz Wojciechowski immerhin in einem Gremium mitgewirkt, dass die vorliegenden GAP-Vorschläge von Kommissar Phil Hogan aus wissenschaftlicher Sicht als unzureichend beim Umwelt- und Klimaschutz kritisiert haben.
  • Zwar wird zum jetzigen Zeitpunkt aus kein kommissionsseitiges Nachbessern an den GAP-Vorschlägen erwartet. Sollte Janusz Wojciechowski als Agrarkommissar bestätigt werden, hat er aber Möglichkeit und Pflicht, diesen Erkenntnissen auch Taten folgen zu lassen und für eine naturverträglichere Agrarpolitik zu sorgen.

02/10/2019

Wojciechowski muss neue Runden drehen

 Konkrete Politikideen vermisst der Agrarkoordinator der Grünen, Martin Häusling. Auch wenn er Wojciechowski persönlich abnehme, sich für kleine Agrarbetriebe und für den Tierschutz einsetzen zu wollen, könne man nach der Anhörung den Eindruck haben, dass der Pole vollständig der Linie des bisherigen EU-Agrarkommissars Phil Hogan folge.

Er könne sich nicht vorstellen, dass eine Mehrheit des Parlaments ihn wählen werde. Nun muss Wojciechowski weitere Fragen schriftlich beantworten, bevor es eine weitere Anhörung geben soll. Sollte er auch dann wieder abgelehnt werden, müsste Ursula von der Leyen einen neuen Kandidaten für das Amt des Agrarkommissars vorschlagen. Die Zeit drängt: Ende Oktober stimmen die Abgeordneten über das komplette Personalpaket ab.  Peter Liese, EVP

02/07/2019

Neues EU-Parlament: Nichts als Intrigen, Geschacher, Eitelkeiten




 Von Heide Newson.
Das Gesicht der ARD, ein Europaerklärer par excellence, im Ruhestand. Eigentlich undenkbar. Er war stets im TV-Einsatz und aus der ARD-Tagesschau oder dem Europa-Magazin der ARD nicht wegzudenken. Zur Primezeit berichtete Rolf-Dieter Krause, seit Mai 2001 Leiter des ARD-Studios Brüssel, auf eine auch für Laien verständliche Art über Europa.
Grund genug für Tom Buhrow, den Intendant des WDR, sich von seinem Kollegen Rolf-Dieter Krause im Beisein von mehr als 200 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, und Medien in der NRW-Landesvertretung in Brüssel zu verabschieden und ihn zu würdigen.
Er ist in Lüneburg geboren und bevorzugt nach eigener Auskunft ein gewisses norddeutsches Understatement, wenn es um Würdigungen geht.“ All das mache die Sache ein wenig schwierig, so Tom Buhrow in seiner Rede. Aber wer von der Bild-Zeitung, die ja den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht immer wohlwollend begleite, als Star Reporter bezeichnet, der zum Journalisten des Jahres gekürt worden sei, als Korrespondent ständig in Talk Shows eingeladen werde, und dazu noch das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen habe, der könne auf seine Korrespondentenlaufbahn wirklich stolz sein.

17/06/2019

Drei Dinge korrigieren

 Schluss mit unfairem Lobbyismus, weg mit Ideen, die lediglich eine Ausweitung des Haushalts-Budgets zum Inhalt haben: Das neue EU-Parlament muss endlich einen Neuanfang wagen. Das ist wichtiger als die Frage, wer Spitzenjobs erhält.

28/03/2019

Europaparlament beschließt länderbezogene Steuertransparenz für Konzerne

 Liebe Unterstützer/innen!
Heute hat das Europaparlament volle Steuertransparenz für Großunternehmen gefordert. Das blockiert aber die Große Koalition. Bitte verbreitet meine Rede! Danke!!!
Sven Giegold

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/faktencheck-steuertransparenz-fuer-konzerne-100.html 

11/04/2018

15/02/2014

Öffentliche Anhörung der ersten Europäischen Bürgerinitiative

Öffentliche Anhörung der ersten Europäischen Bürgerinitiative

Liebe Freundinnen und Freunde,

dieser Montag ist ein großer Tag für die Europäische Demokratie! Dann
findet die öffentliche Anhörung zur ersten erfolgreichen Europäischen
Bürgerinitiative "right2water" im Europäischen Parlament statt.

Mehr als 1,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger haben die Ziele der
Initiative unterstützt. Damit sind genug Unterschriften
zusammengekommen, um die Europäische Kommission zu zwingen, sich mit
den Forderungen nach dem Menschenrecht auf Wasser befasst.

Die Bürgerinnen und Bürger in Europa haben sich klar und deutlich gegen
die Privatisierung von Wasser ausgesprochen. Das Menschenrecht auf
einen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung muss in Europa
anerkannt und umgesetzt werden. Als ersten Schritt hat
Binnenmarktkommissar Michel Barnier seine Meinung geändert und das
Wasser aus der Konzessionsrichtlnie herausgenommen. Das ist ein großer
Erfolg und Bestätigung für die Grüne Linie von Heide Rühle im
Binnenmarktausschuss des Europaparlaments gegen den Widerstand von
Sozialisten, Liberalen und Konservativen.

RepräsentantInnen der Initiative werden am Montag mit Abgeordneten des
Parlaments und hochrangigen Vertretern der Europäischen Kommission ins
Gespräch kommen. Die Initiative hat hier nun die Möglichkeit und das
Recht, die eigenen Vorstellungen einzufordern. Dabei geht es nicht nur
um die Privatisierung und Liberalisierung von Wasserdienstleistungen
bei uns, sondern auch um den Europäischen Beitrag zum Recht aus Wasser
in den Entwicklungsländern.

Auch ich werde an der Anhörung teilnehmen und meine Unterstützung
deutlich machen.

Die Anhörung wird am Montag ab 15 Uhr hier live übertragen:
http://www.europarl.europa.eu/committees/en/envi/home.html

Schaut zu, was aus Euren Unterschriften geworden ist!


Mit vielen grünen Grüßen
Sven Giegold


P.S.: Meine Bewerbungsrede zur Spitzenkandidatur "Für eine Europäische
Demokratie" auf der Bundesdelegiertenkonferenz könnt Ihr hier ansehen
und nachlesen:
http://www.sven-giegold.de/2014/fur-eine-europaische-demokratie-wirtschaftliche-und-politische-macht-trennen/

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Sven Giegold MdEP
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