28/05/2018

Is capitalism devouring democracy? At the Cambridge Forum, Massachusetts, 17th May 2018

Does capitalism make us happy? On THINK AGAIN: A Big Think podcast – 26 MAY 2018

Wir brauchen dringend eine andere Landwirtschaftpolitik

Peter Ramsauer (CSU) ist nicht sonderlich gut auf uns zu sprechen.

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Sehr geehrter Herr Paukstadt,


Peter Ramsauer (CSU) ist nicht sonderlich gut auf uns zu sprechen.
Als er im vergangenen Jahr mit unseren Recherchen zu seinen Nebeneinkünften konfrontiert wurde, beschimpfte der Ex-Verkehrsminister abgeordnetenwatch.de als „unseriöse Organisation“. Damals hatten wir aufgedeckt, dass der CSU-Politiker bis zu 185.000 Euro durch Nebeneinkünfte kassiert hatte, der überwiegende Teil aus der Wirtschaft.
Neue Recherchen von abgeordnetenwatch.de und dem SPIEGEL zeigen jetzt: Auch in der laufenden Legislaturperiode ist Ramsauer neben seinem Abgeordnetenmandat gut im Geschäft. Mindestens 102.500 Euro hat der Ex-Minister seit Beginn der Legislaturperiode vor gerade einmal sieben Monaten schon durch Nebeneinkünfte angehäuft.

5.5 Millionen Euro nebenher

Damit steht Ramsauer allerdings nicht alleine da: Jeder fünfte Bundestagsabgeordnete geht einer bezahlten Nebentätigkeit nach, insgesamt haben die Abgeordneten so schon mindestens 5.5 Millionen Euro kassiert. Weitere prominente Nebenverdiener sind die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und FDP-Chef Christian Lindner, die bereits mindestens 109.000 Euro beziehungsweise 77.000 Euro dazuverdient haben.  
Recherchen wie diese sind einigen Spitzenverdienern ein Dorn im Auge, deshalb werfen sie öffentlich mit Dreck. Das beeindruckt uns gar nicht, ganz im Gegenteil: Wir sind überzeugt, dass wir die Politik nur durch weiteren öffentlichen Druck zu einem Verbot von Lobbyjobs in der Wirtschaft bringen können.
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27/05/2018

Wachstumswahn "Wir haben das Gebiet aus dem Dornröschenschlaf geweckt"





Auf meinem regelmässigen Hundespaziergang versuche ich, hier nicht vorbeizugehen, weil mich sonst die blanke Empörung den ganzen Tag über begleitet. Hartmann müssen sich die Haare sträuben, wenn er sieht, was die nachfolgende Investorenmaffia seinen „Visionen“ aus hemmungsloser Profitgier angetan hat und weiterhin tut.Siehe dazu Werbespruch der Heuschrecken im Titel



Anzeige auf der Dörpsseite
"Baugebiete in Selent - günstig, zentral, naturnah
Die Lage unserer Neubaugebiete ist in jeder Hinsicht günstig: Nah am Geschehen und nah zur Natur. Wer sich für Selent entscheidet, hat richtig entschieden. Auf dieser Seite finden Sie mehr Informationen zu den einzelnen Baugebieten."

Flutkatastrophe 1634 - Rungholt

Wachholtz Verlag 1985,

Auf privater Entdeckungsreise. Zur Lektüre empfohlen.

Schicksalhafte Fluten: Die Grote Mandränke

Starkregen 2002

Starkregen 2002

Nach Rodung der Waldungen zur Schaffung des Baugebietes "Wiesenau" wird der nächste Starkregen das Baugelände in eine Seenlandschaft verwandeln, weil das gesamte Oberflächenwasser nicht mehr aufgefangen wird und in die Goosbek entwässert, die für die Wassermassen nicht ausgelegt ist.

26/05/2018

Umweltproblem: Diffuse Nährstoffeinträge

Wirtschaftswachstum: Dogma und Wahn



-Auszüge-
Es gilt als Allerheilmittel, als oberstes Gebot und ist Rechtfertigung für einen weitgehenden Umbau der Gesellschaften in der ganzen Welt. Längst hat das wirtschaftliche Wachstum den Status eines Dogmas erhalten. Und wer dessen Vorrang in Frage stellt, gilt als Ketzer. Doch kann das heutige Konzept des Wachstums um jeden Preis sein Versprechen auch halten? Eine Spurensuche.

Dem Wirtschaftswachstum wird inzwischen so viel natürliche und kulturelle Substanz geopfert, dass die Frage nach Sinn und Berechtigung grundsätzlich gestellt werden muss. Wohin führt es uns? Wem hilft es? Welche Entwicklungen begleiten es? Was wächst in seinem Schatten? Einige Antworten seien hier zusammengetragen.

Wachsende Zukunftslosigkeit
Die zerstörerischen Auswirkungen des Wachstums auf die Umwelt sind allgemein bekannt und weitgehend unbestritten. Von einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum, das nicht die Grundlagen der kommenden Generationen schädigt und verbraucht, sind wir meilenweit entfernt. Ökologisch und in Bezug auf unsere Zukunftshoffnungen ist das Wirtschaftswachstum, wie es heute propagiert und angestrebt wird, eine Katastrophe. Die Lebensgrundlage wird der ganzen Menschheit zunehmend entzogen. Wachsende

Entwurzelung
Das Wachstum nach dem Geschmack der wirtschaftlichen und politischen Eliten entzieht vielen Menschen – hauptsächlich in den Entwicklungsländern – schon heute die Lebensgrundlagen, z.B. in der Landwirtschaft. Historisch gewachsene und funktionierende Kulturen verfallen im Zuge der einseitigen und blinden Wachstumsmaxime, was Millionen Menschen entwurzelt und Migrationsströme entlang des Wohlstandsgefälles Richtung Städte und Richtung reiche Länder auslöst. Egoismus, Materialismus und Konkurrenzdenken verdrängen erfolgreich die Idee der Gemeinschaft, der Zusammenarbeit und Solidarität in allen Gesellschaften rund um den Erdball.

Wachsende Sinnlosigkeit
Das wirtschaftliche Wachstum als Selbstzweck macht die Menschen zu Sklaven einer Ideologie, deren Versprechen sich mehr und mehr als Mythen erweisen. Es untergräbt nicht nur die regionalen wirtschaftlichen Grundlage, sondern auch das seelisch-geistige Fundament der einzelnen Menschen. Hoffnung, Sinn und Kreativität gehen verloren oder werden in rein materielle Bahnen gelenkt. Der Mensch wird zum konsumierenden Automaten, was ein grober Missbrauch seines Wesens ist.


Me
Ketzer schon 1990
Wirtschaftswachstum ist nicht das Maß der Dinge - wir brauchen neue Indikatoren für Wohlstand und Lebensqualität.

Schon 1980
Die wichtigsten Ziele der Grünen Alternative (6)
http://www.ig-eurovision.net/files/heidt-es-geht-ums-ganze-1980.pdf 
 




25/05/2018

Trumps Autozölle: „Kein Land hätte höhere Verluste zu befürchten als Deutschland“





Das Münchner Ifo-Institut rechnet vor, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt um etwa fünf Milliarden Euro niedriger liegen würde als heute, wenn die Strafzölle auf Autos eingeführt würden. Das entspreche etwa 0,16 Prozent des deutschen BIP. „Kein Land hätte höhere absolute Verluste durch einen solchen Zoll zu befürchten als Deutschland“, sagte Gabriel Felbermayr, Leiter des Ifo-Zentrums für Außenhandel. „Die Effekte der ab 1. Juli vermutlich geltenden Zölle auf Aluminium- und Stahlprodukte sind mit etwa 40 Millionen Euro dagegen vergleichsweise vernachlässigbar.“
Da sich die importierten Autos verteuern würden, könnten auch die amerikanischen Hersteller höhere Preise verlangen oder deutlich mehr Fahrzeuge absetzen. Davon würden dann insbesondere die Auto-Arbeiter in Michigan, Ohio und Indiana profitieren. Geht Trumps Kalkül auf, könnten sie es ihm 2020 danken – indem sie ihm vier weitere Jahre im Weißen Haus bescheren.

178 Milliarden Dollar haben die USA im vergangenen Jahr für Autoimporte ausgegeben, es ist die größte Produktkategorie in ihrer Importstatistik. Und kein anderes Land der Erde gibt mehr für Fahrzeuge aus dem Ausland aus.
Diese Statistik ist Donald Trump schon seit langem ein Dorn im Auge. Arbeiter in US-Autofabriken sind sein Kern-Wählerklientel, ihre Branche zu stärken gehörte zu seinen zentralen Wahlkampfversprechen. Und damit macht er jetzt scheinbar ernst. Nach einem Bericht des Wall Street Journal plant er, die Zollabgabe auf die Einfuhr von Pkw von 2,5 auf bis zu 25 Prozent anzuheben. Gleiches soll für Autoteile gelten.
In Europa sieht man das gerne als Angriff auf die eigene Industrie. Schließlich sitzen in Deutschland die mächtigsten Autokonzerne der Welt geballt auf einem Haufen. Doch das wäre sehr kurzsichtig. Denn eigentlich können Donald Trump die deutschen Autobauer relativ egal sein. Seine Ziele sitzen woanders: Kanada und Mexiko

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Baumpieper

Auch Opfer des Wiesenau-Wahnsinns