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08/11/2018

Verhindern Sie die Zerstörung eines Teils einer historischen Allee in einem artenreichen Biotop.


140 Jahre alte Bäume müssen einem Parkhaus weichen. Sie denken diese Zeiten sind vorbei? Nicht in Flensburg. Verhindern Sie die Zerstörung eines Teils einer historischen Allee in einem artenreichen Biotop.


Veränderung ist möglich!


Hallo Manfred,

140 Jahre alte Bäume müssen einem Parkhaus weichen. Sie denken diese Zeiten sind vorbei? Nicht in Flensburg. Verhindern Sie die Zerstörung eines Teils einer historischen Allee in einem artenreichen Biotop.

Deshalb fordern wir von der Flensburger Bürgermeisterin, dem Stadtpräsidenten, der Stadtverwaltung und der Politik:

Die bestehende Bauplanung nicht zu genehmigen und eine neue Planung zu erwirken, die den Wald unberührt lässt. Außerdem fordern wir, dass die Planung grundsätzlich und insbesondere im öffentlichen Interesse geprüft und dokumentiert wird. Zu den öffentlichen Aspekten zählen wir hier ausdrücklich auch ökologische Aspekte nach zukunftsorientierten Maßstäben! Unterstützen Sie uns jetzt dabei, Manfred?


Am Hang zwischen der Schleswiger Straße und der Bahnhofstraße in Flensburg befindet sich ein Waldstück in dem es noch einen Teil der Valentiner Allee gibt. Diese wurde um 1880 geplanzt und verlief einst am (inzwischen zugeschütteten) grossen Mühlenteich entlang.

Eine Investorengruppe will dort nun im Zuge ihres Bauvorhabens einen Teil der Bäume fällen um ein Parkhaus in den Hang bauen zu lassen. Die Rodung könnte bereits ab dem 01.12.2018 erfolgen! Es ist also Eile geboten um dieses Szenario zu verhindern!

Wir appellieren dringend an die Investoren, die bestehende Planung zu überdenken. Auch mit Hinblick darauf, dass das Verkehrsministerium im Zuge ihrer Zielvereinbarung "Deutschland-Takt-Konzept" (Umsetzung bis 2030) mit der Deutschen Bahn eine Verlegung des Bahnhofes an einen anderen Standort nahelegt.

Wie die Investoren als auch die Stadtverwaltung begrüßen wir die Aufwertung des Bahnhofsviertels. Die Zerstörung eines unwiederbringlichen Kulturdenkmals und Biotops zugunsten eines Parkhauses steht für uns im direkten Gegensatz dazu.
Der erhaltene Teil der Valentiner Allee fällt unserer Meinung nach definitiv unter das Landesdenkmalschutzgesetz und der geplante Eingriff wäre demzufolge unzulässig!

Der Erhalt von Naturflächen, insbesondere solche mit über 100 Jahre alten Bäumen, ist Grundlage für ein gesundes und lebendiges Stadtviertel. Diese sind für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder unverzichtbar. Bitte unterzeichnen Sie jetzt.

Vielen Dank,

Roald Christesen und Hanna Kalkutschke


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04/10/2017

Meeresatlas

https://www.boell.de/de/meeresatlas
Der Meeresatlas bietet in zahlreichen Infografiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Meere, von denen wir leben. Er möchte auch die Bedeutung dieser Ökosysteme aufzeigen und eine breite­re gesellschaftliche und politische Diskussion anregen über die Möglichkeiten zu ihrem Schutz. 
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 CAMPACT
Lieber Manfred Paukstadt,
es ist kalt und ungemütlich in Brüssel. Seit mehr als einer Stunde warte ich bereits mit 20 Aktivist/innen auf Frans Timmermans. Der erste Vizepräsident der EU-Kommission soll an diesem Dienstagmorgen eine EU-Plastik-Konferenz eröffnen. Ich halte 600.000 Unterschriften für ihn in den Händen, drei Kilogramm Papier. Ob unsere Unterschriften auch für ihn Gewicht haben? Mit schnellen Schritten kommt Timmermans mit seinen Mitarbeitern um die Ecke – und seine Reaktion verschlägt mir fast die Sprache.
Er warnt nämlich vor der Vermüllung unserer Meere: „Ich bin euer Verbündeter, und ich werde mein Bestes geben, damit die EU eine ehrgeizige Plastik-Strategie vorlegen wird.“ Der zweithöchste Politiker der EU-Kommission unterstützt unseren Appell gegen die Plastik-Flut – das ist ein echter Durchbruch!
Oder sind es doch nur leere Worte? Nicht bei Timmermans: Bei seiner Eröffnungsrede auf der Plastik-Konferenz spricht er unsere Petition gleich zu Beginn an – zum Erstaunen der Plastik-Lobby. Wenig später postet Timmermans ein Video von der Übergabe der Unterschriften auf Facebook und Twitter. Der EU-Vize-Präsident will im Kampf gegen den Plastikmüll Ernst machen – unsere europaweite Kampagne ist für ihn eine große Hilfe.
Wir finden: Wenn Politikerinnen und Politiker ehrgeizige Pläne ankündigen, müssen wir sie auch mal richtig unterstützen. Ein Sturm der Sympathie auf Facebook und Twitter würde Timmermans noch weiter anspornen. Nur, wenn er konsequent bleibt, kommt er gegen die Verpackungsindustrie an. Wir haben deshalb eine Grafik mit seinem Zitat vorbereitet, die wir jetzt tausendfach im Netz verbreiten wollen. Bitte helfen Sie uns dabei und teilen Sie die Grafik auf Facebook und Twitter mit Ihren Freunden und Bekannten.
Gute Entscheidungen gezielt loben, das haben wir schon mehrmals gemacht. Als Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Nein zu Glyphosat sagte, schickten ihr hunderte Campact-Aktive über Facebook und Twitter „virtuelle Blumensträuße“. Und als der wallonische Ministerpräsident Paul Magnette ankündigte, gegen CETA zu stimmen, haben wir ihn als „Superman“ gefeiert. Mit Erfolg: Hendricks ist bis heute gegen Glyphosat und Magnette hat durchgesetzt, dass Belgien die Paralleljustiz für Konzerne in CETA vom Europäischen Gerichtshof prüfen lässt.
Einen solchen Erfolg wollen wir jetzt auch bei Timmermans schaffen. Er meint es offensichtlich ernst damit, eine ehrgeizige Plastik-Strategie zu entwickeln. Aber dazu muss sich der Stellvertreter von Jean-Claude Juncker gegen hunderte Plastik-Lobbyisten und zögerliche EU-Staaten durchsetzen – das wird nicht einfach. Mit unserer Unterstützung kann er es meistern: Bitte helfen Sie uns und stärken Sie Timmermans den Rücken. Machen Sie mit und verbreiten Sie sein Zitat auf Facebook und Twitter.
Herzliche Grüße
Dr. Gerald Neubauer
PS: Der Niederländer Frans Timmermans spricht übrigens fließend Deutsch – und er ist sehr aktiv in den sozialen Netzwerken. Wir haben also beste Chancen, dass er unsere Aktion auch mitbekommt. Das klappt aber nur mit Ihrer Unterstützung. Ich habe die Grafik bereits geteilt – machen Sie es doch auch.

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Video aus Nigeria

Nigeria: Öl im Trinkwasser, auf den Feldern, in den Fischteichen. Shell fördert seit Jahrzehnten Erdöl im Nigerdelta. Unser Video zeigt die katastrophalen Folgen für die Menschen und die Umwelt in der dicht besiedelten  Region Ogoniland.
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