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15/04/2014

Schnelles Netz im GTZ

Hallo Heiko, gratuliere dir und allen Kollegen nach den unmöglichen Vorfällen im TZB Selent

17/02/2014

Alle Wundergläubigen schön beieinander auf dem IRRWEG Public Private Partnership

http://www.probsteier-nachrichten.de/Was_war_los_/Blomenburg/blomenburg.html

Alles spricht für das Vorhaben Blomenburg Venture-Park
   Auch die Staatssekretärin Karin Wiedemann signalisierte bei ihrem Besuch auf der Blomenburg in Selent Zustimmung und versprach Unterstützung für das seit dem Jahr 2000 vom Eigentümer Dietmar Hartmann und seinem Geschäftsführer Finn Duggen geplante Großprojekt eines Technologiezentrums. "Die Idee auf privatem Grund mit Fördermitteln aus öffentlicher Hand und mit Unterstützung der Gemeinde Selent ein Zentrum "Leben und Arbeiten auf dem Land" in diesem strukturschwachen Raum ins Leben zu rufen, und damit auch die Wirtschaftskraft zu stärken, ist ein Glücksfall für die Region. "Wir begreifen Innovation als Weiterentwicklung des Be- stehenden unter Hinzufügen neuer Entwicklungen und Ideen" so Finn Duggen. "Erstmals plant der Kreis mit dem "Venture-Park" auch eine Wirtschafts- förder- ungseinrichtung mit einem privaten Partner und ent- spricht damit der von der Politik immer wieder ge- forderten "private-public-partnership", erklärte Land- rat Dr. Volkram Gebel und weiter "der Kreis hat seine Entscheidung aufgrund einer sich positiv darstellenden Machbarkeitsstudie getroffen."
   Die Ansiedlung von neuem Gewerbe, das nicht in Konkurrenz zu bestehenden Strukturen steht, ist bei einer Internet-  und Computernetzwerktechnologie-Ent- wicklung wie sie hier geplant wird, gegeben. "Cirka 30 Firmen sollen bzw. können hier entstehen und 200 Arbeitsplätze sind möglich", führte Finn Duggen weiter aus.
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Auch das Blomenburg Projekt basiert auf PPP
Archiv Frank Hunck 2003
Weihnachtsgeschenk für Selent und die Blomenburg 2003

Warum PPP für die kommunalen Partner in der Regel ein verlustreicher Irrweg ist , lesen Sie hier:

Public Private Partnership,ein Irrweg

PPP ist eine besondere Form der Privatisierung, das geben ihre Lobbyisten gelegentlich offen zu. Sie kleidet sich in den Schafspelz der "Partnerschaft" und verspricht eine Rückgabe des öffentlichen Eigentums nach fünfzehn bis dreißig Jahren. Sie überantwortet jedoch die öffentlichen Institutionen in gleicher Weise dem privaten Gewinnstreben und entzieht sie der demokratischen Kontrolle. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die PPP-Projekte in der Regel für die öffentliche Hand erheb­lich teurer werden als eine Eigeninvestition. Im Effekt werden also mögliche Gewinne aus der öf­fentlichen Hand in die privaten Taschen umgeleitet. PPP-Projekte sind eine Privatisierung beson­ders übler Art.
Die Privatisierung der öffentlichen Institutionen ist seit ca. 20 Jahren integraler Bestandteil neolibe­raler Politik, Bilanz ist vernichtend. Mit den Gewinnen der privaten Unternehmen ist alles andere auch gestiegen: die Verschuldung der Kommunen, die Arbeitslosigkeit, die Preise und Gebühren für Energie, Wasser etc.
Zeichnete sich die erste Phase der Privatisierung durch den Totalverkauf von Staatsunternehmen an Großkonzerne und von ihnen gegründete Konsortien aus, so läuft mit Öffentlich-privater Partner­schaft seit etwa fünf Jahren die zweite Phase. Derzeit sind in Deutschland ca. 150 Projekte in Arbeit. Dem Anschein nach wird gar nicht verkauft, es werden Partnerschaften zwi­schen privaten Investoren und der öffentlichen Hand begründet, die den Konzernen und Banken eine 30jährige Pfründe sichern, während die öffentliche Hand zahlt und zahlt und zahlt. Hauptargu­ment und Einfallstor der PPP-Lobby ist die durch die neoliberale Politik erzeugte Verarmung der Kommunen in Verbindung mit der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse. Es regiert wieder einmal der Sachzwang.
Elementare Bereiche unserer Lebensgrundlage wie Bildung, Gesundheit, Energie, Wasser, Straßen, abeer auch Gefängnisse und Friedhöfe werden so zu Finanzprodukten und zu Spekulationskapital. Die Bürger zahlen und die nächste Finanzkrise lässt grüßen.
Privatisierung ist mittlerweile in breiten Bevölkerungsschichten als Übel erkannt. Infolge der deut­lich gewordenen immensen Verluste im Zuge von CBL (cross border leasing) hat eine Sensibilisie­rung stattgefunden. Es wurde deutlich, dass 1000-seitige Geheimverträge und waghalsige Effizi­enzversprechen enorme Fußangeln mit sich bringen. Infolgedessen werden Rekommunalisierungen wieder modern.
Demgegenüber werden Öffentlich-private Partnerschaften bei sehr verwandten Inhalten und Folgen nach wie vor unkritisch oder sogar positiv gesehen. Die Kommunen lassen sich mit einer zusätzli­chen Gestaltungsmöglichkeit ködern, die ihnen wegen der Finanznot sonst verwehrt bliebe. PPP ist aber so schädlich wie Privatisierung; sie bringt darüber hinaus absehbar höhere Kosten, die sich auch durch fiskaliche Tricks wie Schattenhaushalte oder Ähnliches auf Dauer nicht verbergen las­sen.


...Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die PPP-Projekte in der Regel für die öffentliche Hand erheb­lich teurer werden als eine Eigeninvestition. Im Effekt werden also mögliche Gewinne aus der öf­fentlichen Hand in die privaten Taschen umgeleitet. PPP-Projekte sind eine Privatisierung beson­ders übler Art... 

Der eitle Landrat Gebel vom Kreis Plön samt seiner Juristen und die Gemeinde Selent schlugen alle Warnungen in den Wind und erlebten ein Fiasko mit bis heute unabsehbaren finanziellen Folgen



Im ganzen Erschließungsbereich mit rd. 4000 qm Bürofläche ist modernste Technik vorhanden und die gesamte Anlage wird mit Erdwärmepumpen beheizt, es werden keine fossilen Brennstoffe benötigt.
  ”Das ist genau so ein Projekt, wie wir es in Schleswig-Holstein fördern möchten" erklärte Staatssekretärin Karin Wiedemann, "wenn wir gemeinsam etwas bewegen wollen, dann jetzt und hier!"
  ”Bereits mit dem schnellen Besuch der Staats- sekretärin hier auf der Blomenburg zeigt sich das gesteigerte Interesse der Landesregierung und die positive Wertung des Projektes" freut sich auch Kreispräsident Werner Kalinka, auf dessen Einladung diese Begegnung zustande kam.  Auf Nachfrage des Landrates, ob sich die Hartmann-Gruppe denn nun, entgegen anders lautender Presseberichte, an den Ausschreibungen beteiligen werde, erklärt Dietmar Hartmann, es sei zwar mit seinem kaufmännischen Denken nur schwer zu vereinbaren, welche Kosten allein durch diese nunmehr notwendig erscheinende Ausschreibung schon entstanden sind, und bis heute wisse er auch noch nicht einmal wie diese letztlich aussehen wird, "aber wir kämpfen seit 5 Jahren für dieses Projekt und wir werden uns sehr anstrengen. Unsere Überzeugung gibt uns die Kraft. Wir sind angetreten, das Projekt zum Erfolg zu führen und das werden wir auch tun!"
Im Eingangsbereich der Blomenburg trafen sich (v.l.) Landrat Dr. Volkram Gebel, Eigentümer Dietmar Hartmann, Geschäfts- führer Finn Duggen, Staatssekretärin Karin Wiedemann, Kreispräsident Werner Kalinka, der Geschäftsführer der Blomenburg- Trägergesellschaft Sönke Jensen und die Selenter Bürgermeisterin Antje Josten.

09/11/2013

Blomenburg-Streit geht in die nächste Runde

Der Streit zwischen zwischen Land (Investitionsbank) und Kreis Plön/Selent um Zurückerstattung von 7.7 Millionen € samt Zinsen geht in die zweite Runde. Verhandelt wird vor dem Oberlandesgericht am Anfang des neuen Jahres nach Berufung des Insolvenzverwalters der früheren Trägergesellschaft gegen das Urteil des Landgerichts Kiel.

http://die-gruenen-selent.blogspot.de/2013/09/gericht-weist-millionenklage-gegen.html

03/10/2013

Stecker raus im Technologiezentrum

http://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Stecker-raus-im-Technologiezentrum
IN EISKALTEN RÄUMEN GIBT ES NICHTS MEHR ZU BESPRECHEN

Stecker raus im Technologiezentrum

Von Richard Barthelme | 
Kein Strom, keine Heizung, kein Telefon: Das endgültige Aus für das Technologiezentrum (TZ) auf der Selenter Blomenburg scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Die Mieter suchen verzweifelt nach neuen Räumen, und die für das TZ zuständige Blomenburg-Service-GmbH hat sich in das leer stehende Mutter-Kind-Kurheim in Selent zurückgezogen. Dietmar Hartmann, Eigentümer aller drei Einrichtungen, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Die Blomenburg Service GmbH beschäftigt zur Zeit sieben Mitarbeiter, die seit 2 Monaten auf ihren Lohn warten. Am Freitag kommt es wohl zur Aussprache mit Hartmann im MKK.

Leere Tresen, leere Briefkästen, verlassene Büros: Das Technologiezentrum in Selent ist verwaist.
© jem
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Weit

30/09/2013

Technologiezentrum Blomenburg ohne Strom Pressemitteilung von: Mieter des Technologiezentrums Blomenburg

http://www.openpr.de/news/750530.html

Technologiezentrum Blomenburg ohne Strom

Pressemitteilung von: Mieter des Technologiezentrums Blomenburg


Bild im Großformat

Technologiezentrum ohne Strom
Selent, 28. September 2013. Fassungslos mussten die im Technologiezentrum Blomenburg in Selent ansässigen Firmen am Mittwoch, dem 25. September um 16 Uhr miterleben, wie im gesamten Zentrum der Strom abgestellt wurde. Für die Mieter kam diese gravierende Maßnahme völlig überraschend: Weder der Vermieter, der Rendsburger Kaufmann Dietmar Hartmann, noch die von ihm mit der Verwaltung beauftragte Blomenburg Service GmbH hatten rechtzeitig vorgewarnt.

Offenbar hatte der Rendsburger Eigentümer, der das Zentrum erst dieses Jahr im Wege der Zwangsversteigerung erstanden hatte, seither in größerem Umfang Lieferantenrechnungen nicht beglichen. Nun zog der Energielieferant die Notbremse, die nicht nur den Fantasien Hartmanns ein Ende bereitet, sondern auch die Betriebe der Mieter in Mitleidenschaft zieht.

"Es ist eine bodenlose Frechheit!" empört sich Guido Wolf Reichert, geschäftsführender Partner der im Zentrum ansässigen Unternehmensberatung BSL Management Support. "Herr Hartmann hat noch in der Vorwoche auf ausdrückliche Anfrage hin, weder über die Zahlungsrückstände, noch über die drohende Stromabschaltung informiert", erklärte Reichert heute.

Reichert erklärte ferner, man wolle nach Lösung der nun dringenden Standortfrage die strafrechtliche Relevanz dieser Unterlassungen geprüft wissen. Zwar hatte Hartmann erst jüngst für fünf Unternehmen seiner Rendsburger Firmengruppe Insolvenz angemeldet; er selbst und die für die Blomenburg zuständige Blomenburg Service GmbH waren davon wohl nicht betroffen. Einige der Mieter fragen sich, ob hier nicht möglicherweise eine Insolvenzverschleppung vorliegen könnte.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Mieter des Technologiezentrums Blomenburg
Blomenburg 1
24238 Selent
(0172) 88 170 96

Pressekontakt:
Guido Wolf Reichert

Wir sind eine Initiative der Mieter des Technologiezentrums Blomenburg in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, welche die Interessen der verbleibenden Mieter des Technologiezentrums Blomenburg in Selent vertritt.

Wir setzten uns dafür ein, das Technologiezentrum als Standort für Unternehmen in der Region zu erhalten.

______


Ergänzung Webmaster:
Als Insolvenzverschleppung (früher Konkursverschleppung) wird die Nichtantragstellung auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung bezeichnet.
Ist die Schuldnerin eine juristische Person, ist die Insolvenzverschleppung in Deutschland eine Straftat, geregelt in § 15a Abs. 4 InsO. Diese einheitliche Regelung gibt es erst seit Inkrafttreten des MoMiGs am 1. November 2008. Davor war die Straftat in verschiedenen Gesetzen geregelt: §§ 64 und 84 GmbHG für Gesellschaften mit beschränkter Haftung; § 92 Abs. 2 AktG für Aktiengesellschaften. Handelt es sich bei den Gesellschaften um offene Handelsgesellschaften (oHG) oder Kommanditgesellschaften (KG), so galten die §§ 130b, 177a HGB a. F.
Wikipedia

26/09/2013

Strom abgeschaltet im Technologiezentrum Blomenburg, Selent


Seit gestern ist den Mietern des Technologiezentrums Blomenburg  Strom und Heizung abgeschaltet.

          Mieter:
"Das Technologie-Zentrum ist Geschichte für uns, wir hatten uns noch bemüht,
die Telefonverbindung durch eigene Leitungen wieder herzustellen, aber das heute war der Todesstoß."
Die ersten ziehen aus




Seite Technologiezentrum Blomenburg nicht mehr im NETZ

TRANSIT-Informationsseite

Die aufgerufene Domain ist derzeit nicht erreichbar.
Der Domaininhaber bzw. der administrative Ansprechpartner sollte inzwischen über die Probleme informiert sein. Wir rechnen daher in Kürze mit ihrer Behebung.
Sollten Sie als Domaininhaber bzw. administrativer Ansprechpartner jedoch noch nicht über die Schwierigkeiten unterrichtet sein, so liegt das unter Umständen daran, dass wir Sie nicht erreichen konnten. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an:
DENIC eG
Direct Services
Kaiserstraße 75-77
60329 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 27 235 270
Fax: + 49 69 27 235 238
E-Mail: info@denic.de
Unsere Servicezeiten: Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr.

Aus dem ARCHIV
(Raisdorf 21.09.2006) „Unser gemeinsames Ziel ist es, Gründungen und Ansiedlungen im Kreis Plön zu fördern. Deshalb macht eine Kooperationsvereinbarung für alle Seiten Sinn“, sagen Uwe Hemens und Finn Duggen. Die Geschäftsführer der Gewerbe- und Technik-Zentrum Raisdorf GmbH und der Blomenburg Venturepark Betreibergesellschaft mbH wünschen sich ein vertrauensvolles Verhältnis der beiden Zentren, zumal vom GTZ aus durch die dort integrierte Wirtschafts-Förderungs-Agentur Leistungen für das gesamte Kreisgebiet erbracht werden.
Inhaltlich vereinbaren beide Einrichtungen einen regelmäßigen Informationsaustausch, damit Veranstaltungsplanungen möglichst aufeinander abgestimmt werden können. „Ein gutes Beispiel ist der zusammen mit der IHK zu Kiel durchgeführte Existenzgründungstag Kreis Plön, der am 13. Oktober 2006 auf der Blomenburg stattfindet“, so Finn Duggen (Blomenburg). Er soll im jährlichen Wechsel in Selent und im GTZ Raisdorf durchgeführt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Zusammenarbeit ist der Umgang mit Mietanfragen. „Ein Abwerben von Mietern von einem in das andere Zentrum kann nicht im Sinne der Wirtschaftsförderung für den Standort Kreis Plön sein. Deshalb soll ein direkter Wechsel nur im Einvernehmen beider Zentrumsleiter geschehen“, erläutert Uwe Hemens (GTZ und WFA). Beide Geschäftsführer sind sich einig, dass ein positiver Umgang der Zentren untereinander zum Vorteil für alle ist.
Dort, wo es sinnvoll ist, sollen Möglichkeiten der Zusammenarbeit geprüft werden, beispielsweise bei gemeinsamen Werbe- und Messeauftritten. „Wir sind sicher, dass die Kooperationsvereinbarung nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch praktisch gelebt wird“, so Duggen und Hemens.


18/09/2013

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Endlich berichten  auch die Kieler Nachrichten heute im Wirtschaftsteil über die Immobilienwelt des Dietmar Hartmann und das Millionengrab Technologiezentrum Blomenburg

28/08/2013

Blomenburg: Gericht will Ende September entscheiden Millionenklage gegen Kommunen

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Aus-dem-Land/Blomenburg-Gericht-will-Ende-September-entscheiden

Zahlungen in Millionenhöhe drohen dem Kreis Plön und der Gemeinde Selent. Der Insolvenzverwalter des gescheiterten Technologiezentrums Blomenburg will von ihnen rund acht Millionen Euro. Ende September entscheidet das Kieler Landgericht, ob die Forderung berechtigt ist.

Der Insolvenzverwalter erwartet von dem Ausgang des Verfahrens Signalwirkung. „Das wird ein Präzedenzfall. Nach dem Gang der Verhandlung muss man die Entscheidung als offen ansehen“, sagte Schröder am Rande der Verhandlung. Auch die Vorsitzende Richterin erwartet offenbar nicht, dass die Kammer in dieser Sache das letzte Wort sprechen wird. „Die Sache wird weitergehen. Das ist ganz klar“, sagte sie.

08/08/2013

NDR 1 Welle Nord, Blomenburg: Kreis soll Millionen zahlen, Selent 900000€

http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/blomenburg111.html
Fotos Paukstadt


Der Technologiepark an der Blomenburg sollte das Vorzeigeobjekt des Kreises Plön werden.Die Insolvenz des geplanten Technologiezentrums Blomenburg Venture Park könnte den Kreis Plön und die Gemeinde Selent teuer zu stehen kommen. Der Insolvenzverwalter fordert nach Informationen von NDR 1 Welle Nord die Rückzahlung von Fördergeldern. Dabei geht es um fast acht Millionen Euro. Der Kreis soll danach rund sieben Millionen Euro erstatten, die Gemeinde Selent knapp 900.000 Euro.

Gerichtstermin steht an

Ende August treffen sich die Beteiligten vor dem Landgericht Kiel. Dabei dürften die Forderungen des Insolvenzverwalters zur Sprache kommen. Dabei geht es in erster Linie um die Rückforderungen der Investitionsbank. Dazu kommen Verluste aus dem laufenden Betrieb, für die Kreis und Gemeinde beide haften sollen. Grundlage für die Forderungen sind die Beteiligungen der beiden an der Trägergesellschaft für den Blomenburg Venture Park. Der Kreis Plön hielt 80 Prozent und Selent 10 Prozent der Anteile am Technologiezentrum. Die restlichen zehn Prozent waren in den Händen einer schon damals insolventen Betreibergesellschaft.

Flop statt Prestige-Objekt

Das Technologiezentrum an der Blomenburg wurde mit millionenschweren Mitteln gefördert. Ziel war es, Existenzgründer mit günstigen Konditionen anzulocken. Weil die jedoch ausblieben, scheiterte das Vorhaben. Die Nutzungsrechte für das Technologiezentrum sind inzwischen zwangsversteigert worden. Einziger Bieter war der frühere Betreiber Dietmar Hartmann, der das einstige Prestigeobjekt wiederbeleben will.


Kieler Nachrichten 18.11.2012