Showing posts with label Vogelgrippe. Show all posts
Showing posts with label Vogelgrippe. Show all posts
17/02/2017
13/02/2017
Vogelgrippe
Sellin, den 12.02.2017
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Thema „Geflügelgrippe“ möchte ich folgende Daten zusammenfassen:
Am 28.01.2017 war ich, Ute Wiese auf dem Symposium im Wissenschaftszentrum in Kiel. Es
ging um das Thema „Vogelgrippe“, konkret „H5N8 Veterinäre gefangen zwischen
Wissenschaft und Politik“.
Mit wissenschaftlich belegten Zahlen, Daten und Fakten trugen Ornitologen, Biologen und
Mikrobiologen ihre Erkenntnisse vor.
Die Ergebnisse hier in Kurzform zusammengetragen:
Es werden gegenwärtig insgesamt 16 H-Typen und 9 N-Typen beschrieben
Die Viren leben in ständiger Ko-Existenz in ihrem Wirt, der vollkommen gesund ist
Der Wirt bildet Antikörper, die über das Ei an die Nachkommen weitergegeben
werden
Die Küken bleiben durch diesen „Nestschutz“ solange geschützt, bis sie selbst
Antikörper bilden
Die Antikörper sorgen dafür, dass sich der Virusbefall in erster Linie auf den Magen-
Darm-Trakt beschränkt
Das Virus also entfernte Organe über die Blutbahn nicht erreicht
Auch wenn Viren in geschädigten Organen gefunden werden, bedeutet das nicht,
dass das zum Tod der Tiere führt
In keinem Fall der tot aufgefundenen Tiere ist die Ursache des Sterbens der Tiere
nachgewiesen
Es hieß nur, dass in dem Tier H?N? gefunden wurde
Weitere Ursachen des Sterbens der Tiere können u. a. Bakterien, Pilze, Tumore,
andere Organkrankheiten, Milben oder sogar Altersschwäche sein
Vorhandene Antikörper wurden in keinem Fall erwähnt
Ornitologen haben an Hand der vorhandenen Funde nachgewiesen, dass sich das
Virus nicht über den Vogelzug, sondern über die Transportwege ausbreitet
Das Virus stammt in seiner derzeitigen Form aus Ostasien
Es gibt keinen Vogelzug von Ost nach West, sondern immer von Nord nach Süd und
umgekehrt
Ein infizierter kranker Vogel würde außerdem Strecken von mehreren Tausend
Kilometern gar nicht überleben, er müsste –wie beim Staffellauf fliegen- das Virus
also immer an einen anderen Vogel übergeben
Küken und auch Hühner werden nachweislich aus China und Südkorea für die
Massentierhaltung eingeführt
Das Virus wird nachweislich über Kot aufgenommen
Das Virus beim Menschen überträgt sich über die Lunge, also die Atemwege (Luft)
Der Mist aus der Massentierhaltung wird als Dünger für Fischteiche verwendet und
auf den Feldern verstreut
Damit infizieren sich die Wildvögel, die aber durch ihr intaktes Immunsystem
Antikörper bilden und das Virus bekämpfen
Tiere in Massentierhaltungen haben ein geschwächtes Immunsystem und sind damit
anfälliger gegenüber Krankheiten
Aufstallung ist für die Tiere sehr gefährlich und sogar unethisch, die Tiere sind sehr
anfällig gegenüber Krankheiten
Nicht selten führt die Enge und die schlechten Luftverhältnisse zum Kannibalismus
Vögel, wie die Reiherente fliegt in der Nacht und ruht am Tage auf den Gewässern
Die Eingrenzung mit Sperr (3km)– und Beobachtungsgebieten (10km) ist fraglich,
denn z.B. eine Reiherente fliegt in einer Nacht mehrere 100km
Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) ist ein Bundesinstitut
Das FLI wird durch die Pharmazie (Bayer), Wiesenhof (Seehofer ist Wiesenhof’s
Schwiegersohn) und weitere große Massentierhalter finanziell unterstützt.
Es ist „politische Tierquälerei“
Dieses
Das Virus wird nachweislich über Kot aufgenommen
Das Virus beim Menschen überträgt sich über die Lunge, also die Atemwege (Luft)
Der Mist aus der Massentierhaltung wird als Dünger für Fischteiche verwendet und
auf den Feldern verstreut
Damit infizieren sich die Wildvögel, die aber durch ihr intaktes Immunsystem
Antikörper bilden und das Virus bekämpfen
Tiere in Massentierhaltungen haben ein geschwächtes Immunsystem und sind damit
anfälliger gegenüber Krankheiten
Aufstallung ist für die Tiere sehr gefährlich und sogar unethisch, die Tiere sind sehr
anfällig gegenüber Krankheiten
Nicht selten führt die Enge und die schlechten Luftverhältnisse zum Kannibalismus
Vögel, wie die Reiherente fliegt in der Nacht und ruht am Tage auf den Gewässern
Die Eingrenzung mit Sperr (3km)– und Beobachtungsgebieten (10km) ist fraglich,
denn z.B. eine Reiherente fliegt in einer Nacht mehrere 100km
Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) ist ein Bundesinstitut
Das FLI wird durch die Pharmazie (Bayer), Wiesenhof (Seehofer ist Wiesenhof’s
Schwiegersohn) und weitere große Massentierhalter finanziell unterstützt.
Es ist „politische Tierquälerei“
Dieses Virus hat die Vogel - und Taubenzucht nie betroffen
Zusammenschau von Ute Wiese, Tierzuchtbedarf Sellin
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Thema „Geflügelgrippe“ möchte ich folgende Daten zusammenfassen:
Am 28.01.2017 war ich, Ute Wiese auf dem Symposium im Wissenschaftszentrum in Kiel. Es
ging um das Thema „Vogelgrippe“, konkret „H5N8 Veterinäre gefangen zwischen
Wissenschaft und Politik“.
Mit wissenschaftlich belegten Zahlen, Daten und Fakten trugen Ornitologen, Biologen und
Mikrobiologen ihre Erkenntnisse vor.
Die Ergebnisse hier in Kurzform zusammengetragen:
Es werden gegenwärtig insgesamt 16 H-Typen und 9 N-Typen beschrieben
Die Viren leben in ständiger Ko-Existenz in ihrem Wirt, der vollkommen gesund ist
Der Wirt bildet Antikörper, die über das Ei an die Nachkommen weitergegeben
werden
Die Küken bleiben durch diesen „Nestschutz“ solange geschützt, bis sie selbst
Antikörper bilden
Die Antikörper sorgen dafür, dass sich der Virusbefall in erster Linie auf den Magen-
Darm-Trakt beschränkt
Das Virus also entfernte Organe über die Blutbahn nicht erreicht
Auch wenn Viren in geschädigten Organen gefunden werden, bedeutet das nicht,
dass das zum Tod der Tiere führt
In keinem Fall der tot aufgefundenen Tiere ist die Ursache des Sterbens der Tiere
nachgewiesen
Es hieß nur, dass in dem Tier H?N? gefunden wurde
Weitere Ursachen des Sterbens der Tiere können u. a. Bakterien, Pilze, Tumore,
andere Organkrankheiten, Milben oder sogar Altersschwäche sein
Vorhandene Antikörper wurden in keinem Fall erwähnt
Ornitologen haben an Hand der vorhandenen Funde nachgewiesen, dass sich das
Virus nicht über den Vogelzug, sondern über die Transportwege ausbreitet
Das Virus stammt in seiner derzeitigen Form aus Ostasien
Es gibt keinen Vogelzug von Ost nach West, sondern immer von Nord nach Süd und
umgekehrt
Ein infizierter kranker Vogel würde außerdem Strecken von mehreren Tausend
Kilometern gar nicht überleben, er müsste –wie beim Staffellauf fliegen- das Virus
also immer an einen anderen Vogel übergeben
Küken und auch Hühner werden nachweislich aus China und Südkorea für die
Massentierhaltung eingeführt
Das Virus wird nachweislich über Kot aufgenommen
Das Virus beim Menschen überträgt sich über die Lunge, also die Atemwege (Luft)
Der Mist aus der Massentierhaltung wird als Dünger für Fischteiche verwendet und
auf den Feldern verstreut
Damit infizieren sich die Wildvögel, die aber durch ihr intaktes Immunsystem
Antikörper bilden und das Virus bekämpfen
Tiere in Massentierhaltungen haben ein geschwächtes Immunsystem und sind damit
anfälliger gegenüber Krankheiten
Aufstallung ist für die Tiere sehr gefährlich und sogar unethisch, die Tiere sind sehr
anfällig gegenüber Krankheiten
Nicht selten führt die Enge und die schlechten Luftverhältnisse zum Kannibalismus
Vögel, wie die Reiherente fliegt in der Nacht und ruht am Tage auf den Gewässern
Die Eingrenzung mit Sperr (3km)– und Beobachtungsgebieten (10km) ist fraglich,
denn z.B. eine Reiherente fliegt in einer Nacht mehrere 100km
Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) ist ein Bundesinstitut
Das FLI wird durch die Pharmazie (Bayer), Wiesenhof (Seehofer ist Wiesenhof’s
Schwiegersohn) und weitere große Massentierhalter finanziell unterstützt.
Es ist „politische Tierquälerei“
Dieses
Das Virus wird nachweislich über Kot aufgenommen
Das Virus beim Menschen überträgt sich über die Lunge, also die Atemwege (Luft)
Der Mist aus der Massentierhaltung wird als Dünger für Fischteiche verwendet und
auf den Feldern verstreut
Damit infizieren sich die Wildvögel, die aber durch ihr intaktes Immunsystem
Antikörper bilden und das Virus bekämpfen
Tiere in Massentierhaltungen haben ein geschwächtes Immunsystem und sind damit
anfälliger gegenüber Krankheiten
Aufstallung ist für die Tiere sehr gefährlich und sogar unethisch, die Tiere sind sehr
anfällig gegenüber Krankheiten
Nicht selten führt die Enge und die schlechten Luftverhältnisse zum Kannibalismus
Vögel, wie die Reiherente fliegt in der Nacht und ruht am Tage auf den Gewässern
Die Eingrenzung mit Sperr (3km)– und Beobachtungsgebieten (10km) ist fraglich,
denn z.B. eine Reiherente fliegt in einer Nacht mehrere 100km
Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) ist ein Bundesinstitut
Das FLI wird durch die Pharmazie (Bayer), Wiesenhof (Seehofer ist Wiesenhof’s
Schwiegersohn) und weitere große Massentierhalter finanziell unterstützt.
Es ist „politische Tierquälerei“
Dieses Virus hat die Vogel - und Taubenzucht nie betroffen
Zusammenschau von Ute Wiese, Tierzuchtbedarf Sellin
07/02/2017
Vogelgrippe Zahlen Daten Fakten
Vogelgrippe Zahlen Daten Fakten
Sie finden die Infos auf dieser Seite in folgender Reihenfolge:
- Fallzahlen – betroffener Tiere bundesweit.
Unten die Zusammenfassung oder hier die ausführliche Version differenziert nach Bundesländern und Fundorten, Bestandszahlen und Erläuterungen
- links zu jeweils aktuellen Presseveröffentlichungen in zeitlicher Reihenfolge
- kleine Sammlung von Berichten rund um Geflügelmist als Wirtschaftsgut Dünger
- Sammlung von Links zu Videos zum Thema Massengeflügelhaltung
- informative links – zu wissenschaflichen Seiten, Stellungnahmen, Berichten und einer Klageseite gegen die Aufstallverordnung etc.
Die aktuellen Fallzahlen des Friedrich Löffler Instituts
Fallzahlen
Die aktuellen Fallzahlen des Friedrich Löffler Instituts
ergeben seit Ausbruch der Seuche bis 25.1.2017
22.45 Uhr bundesweit:
H5 oder H7 positiv bestätigte, aktive Wildvogeleinträge: 460aufgehobene Wildvogeleinträge: 187
Zum Vergleich:
Im Herbst ziehen rund 500 Millionen Zugvögel und Überwinterungsgäste durch unser Land
54 Haus- und Zoogeflügelbestände
Es ist wahrscheinlich, dass ein Vielfaches an gesunden Beständen vorbeugend im 1-km Umkreis eines betroffenen Bestandes vernichtet und entsorgt wurde. Diese Zahlen werden nicht öffentlich zugänglich erfasst. Am Beispiel Cloppenburg/Barßel wissen wir aus der Presse, dass mind. 100.000 weitere, gesunde Tiere gekeult wurden.
Zahlen
positiv beprobter, aktiver Wildvogelfälle und Hausgeflügelbeständen
für ganz Deutschland seit Beginn des Ausbruchs der Seuche im Einzelnen
Stand 25.1.2017 22.45 Uhr TSIS/FLI und OIE HPAI und OIE LPAI
WV = Wildvögel, HG = Anzahl Hausgeflügelbestände
647 WV , 54 HG Stand 25.1.2017 22.45 Uhr TSIS/FLI und OIE HPAI und OIE LPAI
WV = Wildvögel, HG = Anzahl Hausgeflügelbestände
7127 Tiere verendeten mit AI in Nutz- und Hausbeständen
mind. 447.434 Tiere wurden daraufhin vorbeugend gekeult.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden deutlich mehr gesunde Tiere vernichtet, da mitgekeulte Kontaktbestände nicht mit aufgeführt wer
05/02/2017
Vogelgrippe
Hallo Herr Paukstadt,
hier weitere Infos.
https://www.wildvogel-rettung.de/vogelhilfe-vorwort/kirstin-zoller/vogelgrippe-zahlen-daten-fakten/
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Vogelgrippe-Aktionsbuendnis-will-gegen-Aufstallung-klagen
http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/gefluegelzuechter-in-sh-wollen-gegen-stallpflicht-klagen-id15983861.html
Ich arbeite aktiv an den Veröffentlichungen auch in Fachzeitschriften.
Liebe Grüße
Ute Wiese
hier weitere Infos.
https://www.wildvogel-rettung.de/vogelhilfe-vorwort/kirstin-zoller/vogelgrippe-zahlen-daten-fakten/
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Vogelgrippe-Aktionsbuendnis-will-gegen-Aufstallung-klagen
http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/gefluegelzuechter-in-sh-wollen-gegen-stallpflicht-klagen-id15983861.html
Ich arbeite aktiv an den Veröffentlichungen auch in Fachzeitschriften.
Liebe Grüße
Ute Wiese
30/01/2017
Vogelgrippe – Aktionsbündnis will gegen Aufstallung klagen
Vogelgrippe – Aktionsbündnis will gegen Aufstallung klagen https://t.co/NPbqItTPpm via @kn_online— paukstadt (@paukstadt) January 30, 2017
Das Symposium in Kiel am 28.01.2017 war ein voller Erfolg.
Die Resonanz der Besucher zu der Veranstaltung war durchweg positiv.
Einen Beitrag vom NDR ist HIER zu finden. Herr Habeck wurde reingeschnitten, er war selbst nicht auf unserer Veranstaltung.
Auch die Zeitung Kieler Nachrichten war durch eine Journalistin auf der Veranstaltung vertreten und haben bereits einen Artikel herausgebracht. HIER.
Selbst aus südlicheren Regionen Deutschlands waren Journalisten anwesend, hier ein Bericht vom SWR.
10/12/2016
Die Stallpflicht ist schädlich
Der Zoologe Josef Reichholf über die wahren Verursacher der Vogelgrippe
Ausschnitt aus Spiegel 50/2016 S,119
Ausschnitt aus Spiegel 50/2016 S,119
28/11/2016
Epidemien: Erklärung für Vogelgrippe kann nicht stimmen
Zweite Frage: Wie können Enten das tödliche Vogelgrippevirus über Tausende Kilometer höchst anstrengenden Fluges aus der Mongolei nach Westen tragen und dann hier erst verenden? Ist es vielleicht gar nicht so virulent und wird nur für Geflügel in Massenhaltungen tödlich?Epidemien: Erklärung für Vogelgrippe kann nicht stimmen https://t.co/1QKNR9xXIZ @welt (Massentierhaltung hat keine Konsequenzen. Niemals.)— Ute Wadehn (@BarfGut) November 28, 2016
Dritte Frage: Wie kommt es dort hinein, wenn diese doch angeblich nach außen abgeschirmt sind? Warum sterben nicht zuerst die frei laufenden Hühner landauf landab, bevor das Virus geschlossene Stallbestände erreicht?
Kaum tote Vögel auf dem Weg von Asien nach Europa
Wäre nicht der umgekehrte Weg viel plausibler, heraus aus den Massenhaltungen mit deren Abfällen und dann Infektion der „Wildvögel“, von denen einige, mitunter auch viele sterben?Wurden seit den letzten großen Ausbrüchen der Vogelgrippe entsprechend kontinuierliche Untersuchungen in den Geflügelmassenhaltungen vorgenommen? Und auch an dem, was daraus hervorkommt an Exkrementen? Was steckte bereits an Viren im Futter für die vielen Millionen Hühner, Enten und Gänse?
Jedenfalls gab es auf dem ohnehin nicht sehr bedeutsamen Flugweg von Wasservögeln aus Zentralasien nach Europa offenbar kaum tote Enten. Doch den „Wildvögeln“ die Übertragung des Virus anzulasten, eignet sich bestens zur Ablenkung von möglichen anderen Ursachen.
27/11/2016
25/11/2016
Geflügelpest
#Geflügelpest Geflügelpest: Eindämmen mit allen Mitteln/ https://t.co/7Wb0iPwhFG
— paukstadt (@paukstadt) 25. November 2016
20/11/2016
Allgemeine Hysterie, Stallpflicht und Schutzkleidung
18/11/2016
Quelle: NABU aktuell : Vogelgrippe
Quelle: NABU aktuell
Vogelgrippe H5N8 wieder in Deutschland
Geflügelpest gefährdet auch Wildvögel
Nach
zweijähriger Pause tritt seit November 2016 die ursprünglich aus
Ostasien stammende H5N8-Variante der Geflügelpest, eines hoch
pathogenen Vogelgrippevirus, wieder in Deutschland auf. Der NABU
fordert, dringend nach den Quellen der Viren in der
Geflügelwirtschaft zu suchen und diese auszuschalten, da sie eine
Gefahr für Wildvögel sind.
An
Vogelgrippe verendete Reiherenten am Großen Plöner See - Foto:
Carsten Pusch, NABU Schleswig-Holstein
10.
November 2016 -
In den letzten Tagen wurden am Bodensee (auf deutschem, schweizer und
österreichischen Gebiet), am Großen Plöner See in
Schleswig-Holstein und an der Ostseeküste Meckelnburg-Vorpommerns
zahlreiche tote Wasservögel gefunden. Inzwischen konnte als
Todesursache, das erstmals im November 2014 in Deutschland
aufgetretene, seitdem aus Europa aber wieder verschwundene
hoch-pathogene Vogelgrippe-Virus H5N8 (HPAI H5N8) festgestellt
werden. Unter den über 300 tot gefundenen Vögeln finden sich vor
allem Reiherenten, eine sich ausschließlich auf Gewässern
aufhaltende Tauchentenart. Betroffen sind aber auch andere Enten
sowie Möwen und Rohrdommeln.
Nahezu zeitgleich mit den ersten Funden in Deutschland wurde das Virus am 7. November auch als Todesursache von 70 Wasservögeln in Polen nahe der deutschen Grenze bei Stettin identifiziert. Kurz zuvor hatte Ungarn aus einer Region nahe der rumänischen Grenze einen infizierten Höckerschwan und einen betroffenen Putenmastbetrieb gemeldet.
Reflexartig weisen offizielle Stellen auf die Verbreitung des Virus durch ziehende Wildvögel und die damit einhergehende Gefährdung für kommerzielle Geflügelhaltungen hin. Die Rolle des internationalen Handels mit Hausgeflügel und der Entsorgung von Abfallstoffen aus der Massentierhaltung bei der Entstehung und Verbreitung der Geflügelpest und die daraus resultierende Gefahr für Wildvogelbestände wird dabei häufig verdrängt.
Nahezu zeitgleich mit den ersten Funden in Deutschland wurde das Virus am 7. November auch als Todesursache von 70 Wasservögeln in Polen nahe der deutschen Grenze bei Stettin identifiziert. Kurz zuvor hatte Ungarn aus einer Region nahe der rumänischen Grenze einen infizierten Höckerschwan und einen betroffenen Putenmastbetrieb gemeldet.
Reflexartig weisen offizielle Stellen auf die Verbreitung des Virus durch ziehende Wildvögel und die damit einhergehende Gefährdung für kommerzielle Geflügelhaltungen hin. Die Rolle des internationalen Handels mit Hausgeflügel und der Entsorgung von Abfallstoffen aus der Massentierhaltung bei der Entstehung und Verbreitung der Geflügelpest und die daraus resultierende Gefahr für Wildvogelbestände wird dabei häufig verdrängt.
Ursprung des Virus in der Massentierhaltung
Wissenschaftler
sind sich einig, dass die hoch-pathogenen Vogelgrippe-Viren
ursprünglich in kommerziellen Geflügelbetrieben entstehen,
anschließend aber auch Wildvögel befallen können. Diese können
das Virus zwar in der Wildpopulation regional verbreiten, aber eine
Übertragung zurück auf Hausgeflügel wurde bisher nie zweifelsfrei
nachgewiesen. Sowohl in Amerika als auch in Europa ist das
HPAI-H5N8-Virus nach dem Ausbruch im Herbst 2014 sehr schnell wieder
aus der Wildvogelpopulation verschwunden und konnte seitdem nicht
mehr festgestellt werden. Dies zeigt einmal mehr, dass sich ein
hochpathogenes Virus nicht lange in Wildvogelbeständen halten kann
und dort stattdessen immer wieder neu aus der Geflügelhaltung
eingetragen wird. Diese Erkenntnis wird inzwischen auch von Virologen
und Veterinären geteilt.
Zwar können frisch infizierte Wildvögel noch ein paar Tage leben und das Virus woanders hinbringen, doch scheint die Virenweitergabe im Freiland extrem schwierig zu sein: Von den rund 150.000 im Kältewinter 2006 bei Rügen in eisfreiene Bereichen rastenden Wasservögeln starben rund 6000. Knapp 5000 davon wurden auf Vogelgrippeviren untersucht und bei 158 wurde das damals zirkulierende H5N1-Virus nachgewiesen. Würden sich Wildvögel leicht untereinander anstecken, hätten Tausende von Vögeln an dem Virus sterben müssen.
Naheliegend ist daher, dass Wildvögel zwar bei der regionalen Verbreitung des Virus bei einem akuten Ausbruch eine Rolle spielen können, während das Reservoir des Virus die internationalen Hausgeflügelbestände sind, und die interkontinentale Verbreitung des Virus durch den Handel wesentlich wahrscheinlicher ist als eine stafettenartige Verbreitung über mehrere sich kreuzende Flugrouten von Zugvögeln über mehr als eine Zugsaison hinweg.
Zwar können frisch infizierte Wildvögel noch ein paar Tage leben und das Virus woanders hinbringen, doch scheint die Virenweitergabe im Freiland extrem schwierig zu sein: Von den rund 150.000 im Kältewinter 2006 bei Rügen in eisfreiene Bereichen rastenden Wasservögeln starben rund 6000. Knapp 5000 davon wurden auf Vogelgrippeviren untersucht und bei 158 wurde das damals zirkulierende H5N1-Virus nachgewiesen. Würden sich Wildvögel leicht untereinander anstecken, hätten Tausende von Vögeln an dem Virus sterben müssen.
Naheliegend ist daher, dass Wildvögel zwar bei der regionalen Verbreitung des Virus bei einem akuten Ausbruch eine Rolle spielen können, während das Reservoir des Virus die internationalen Hausgeflügelbestände sind, und die interkontinentale Verbreitung des Virus durch den Handel wesentlich wahrscheinlicher ist als eine stafettenartige Verbreitung über mehrere sich kreuzende Flugrouten von Zugvögeln über mehr als eine Zugsaison hinweg.
Ansteckungsgefahr für Wildvögel
Der
NABU weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine Ansteckung
von Wildvögeln durch Hausgeflügel wesentlich wahrscheinlicher ist
als der umgekehrte Weg: Das Virus trat in Europa in
Hausgeflügelbeständen bisher immer nur in eigentlich hermetisch
abgeschlossenen großen Betrieben, aber nie in kleineren und mit
Wildvögeln eher in Kontakt stehenden Freilandbeständen auf. Zudem
ist es viel wahrscheinlicher, dass Wasservögel mit nicht
ordnungsgemäß entsorgten Abfallprodukten der Geflügelwirtschaft
(Eintrag von Geflügelkot oder -Kadavern in Gewässer) in Kontakt
kommen, als dass infizierte Wasservögel – wie im aktuellen Fall
für Rast und Nahrungssuche an tiefere Gewässer gebundene
Reiherenten – Zugang zu Intensivmastbetrieben haben.
Durch
das Virus besonders gefährdet: die Tafelente - Foto: Frank Derer
Im
aktuellen Fall ist es denkbar, dass sich Reiherenten auf ihrem Zug
aus dem Osten in ihre Überwinterungsgebiete in Mitteleuropa zum
Beispiel an einer mit Geflügelkot gedüngten Fischteichanlage in
Osteuropa angesteckt haben und von dort in die aktuell betroffenen
Gebiete weitergezogen sind.
Das der intensiven Massentierhaltung entspringende Virus ist damit auch eine Gefahr für wilde Wasservogelbestände, insbesondere dort, wo sich mangels anderer geeigneter Lebensräume große Vogelmengen in kleinen Schutzgebieten konzentrieren. Der Sommer 2007 ist noch in Erinnerung, als 285 von rund 450 auf dem Stausee Kelbra in Thüringen lebende seltene Schwarzhalstaucher durch eine H5N1-Infektion umkamen. Besonders bedroht erscheint derzeit die oft gemeinsam mit der Reiherente in Deutschland überwinternde Tafelente, die seit 2015 als weltweit gefährdet gilt und mit 90.000 Individuen europaweit vor allem in Deutschland überwintert.
Das der intensiven Massentierhaltung entspringende Virus ist damit auch eine Gefahr für wilde Wasservogelbestände, insbesondere dort, wo sich mangels anderer geeigneter Lebensräume große Vogelmengen in kleinen Schutzgebieten konzentrieren. Der Sommer 2007 ist noch in Erinnerung, als 285 von rund 450 auf dem Stausee Kelbra in Thüringen lebende seltene Schwarzhalstaucher durch eine H5N1-Infektion umkamen. Besonders bedroht erscheint derzeit die oft gemeinsam mit der Reiherente in Deutschland überwinternde Tafelente, die seit 2015 als weltweit gefährdet gilt und mit 90.000 Individuen europaweit vor allem in Deutschland überwintert.
Infektionswege identifizieren und ausschalten
Der
NABU fordert, dass alle Anstrengungen unternommen werden, die genauen
Infektionswege der betroffenen Vögel zu identifizieren, um diese in
Zukunft ausschalten zu können, auch wenn diese im aktuellen Fall
vermutlich außerhalb Deutschlands zu suchen sind. Besondere
Anstrengungen müssen unternommen werden, die Waren- und
Materialströme großer kommerzieller Geflügelhaltungen (Küken,
Bruteier, Futtermittel, Abluft und Abfallstoffe, Transporte zu
Schlachthöfen) zu untersuchen, um mögliche Quellen für einen
Eintrag der Viren in Betriebe, aber insbesondere auch mögliche
Quellen für einen Austrag in die Umgebung und damit für die
Ansteckung von Wildvögeln zu identifizieren, etwa durch
Futtermittelreste, Abwässer oder Mist aus den Massentierhaltungen.
Dabei sollten auch mögliche illegale Praktiken in Betracht gezogen
werden.
Wildvögel müssen vor Ansteckungen durch die Geflügelwirtschaft geschützt werden. Daher sind strikte Bio-Sicherheitsmaßnahmen für alle industriellen Nutzgeflügelbetriebe umzusetzen. Entsprechende Betriebe dürfen in Zukunft nicht mehr in Konzentrationsgebieten von Wildvögeln genehmigt werden.
Die Geflügelpest ist wie der Name schon sagt in erster Linie eine Tierkrankheit. Nur bei sehr engem Kontakt zwischen infizierten Tieren und Menschen besteht die Gefahr einer Übertragung und Risiken für die menschliche Gesundheit. Durch die Vermischung von Tier- und Menschengrippeviren kann es allerdings zu hochpathogenen, leicht unter Menschen verbreitbaren Erregern kommen. Bürger sollten daher den direkten Kontakt mit Wild- und Nutzgeflügel und deren Kot vermeiden und entsprechende Hygienemaßnahmen beachten. Aufenthalte an Gewässern oder Vögel am Futterhaus dürften jedoch unproblematisch sein.
Wildvögel müssen vor Ansteckungen durch die Geflügelwirtschaft geschützt werden. Daher sind strikte Bio-Sicherheitsmaßnahmen für alle industriellen Nutzgeflügelbetriebe umzusetzen. Entsprechende Betriebe dürfen in Zukunft nicht mehr in Konzentrationsgebieten von Wildvögeln genehmigt werden.
Die Geflügelpest ist wie der Name schon sagt in erster Linie eine Tierkrankheit. Nur bei sehr engem Kontakt zwischen infizierten Tieren und Menschen besteht die Gefahr einer Übertragung und Risiken für die menschliche Gesundheit. Durch die Vermischung von Tier- und Menschengrippeviren kann es allerdings zu hochpathogenen, leicht unter Menschen verbreitbaren Erregern kommen. Bürger sollten daher den direkten Kontakt mit Wild- und Nutzgeflügel und deren Kot vermeiden und entsprechende Hygienemaßnahmen beachten. Aufenthalte an Gewässern oder Vögel am Futterhaus dürften jedoch unproblematisch sein.
16/11/2016
Vogelgrippe - (k)ein Grund zur Panikmache
Vogelgrippe - (k)ein Grund zur Panikmache https://t.co/ypOVAMZ4fa
— paukstadt (@paukstadt) 16. November 2016






