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13/02/2017

Vogelgrippe

Sellin, den 12.02.2017
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Thema „Geflügelgrippe“ möchte ich folgende Daten zusammenfassen:
Am 28.01.2017 war ich, Ute Wiese auf dem Symposium im Wissenschaftszentrum in Kiel. Es
ging um das Thema „Vogelgrippe“, konkret „H5N8 Veterinäre gefangen zwischen
Wissenschaft und Politik“.
Mit wissenschaftlich belegten Zahlen, Daten und Fakten trugen Ornitologen, Biologen und
Mikrobiologen ihre Erkenntnisse vor.
Die Ergebnisse hier in Kurzform zusammengetragen:
 Es werden gegenwärtig insgesamt 16 H-Typen und 9 N-Typen beschrieben
 Die Viren leben in ständiger Ko-Existenz in ihrem Wirt, der vollkommen gesund ist
 Der Wirt bildet Antikörper, die über das Ei an die Nachkommen weitergegeben
werden
 Die Küken bleiben durch diesen „Nestschutz“ solange geschützt, bis sie selbst
Antikörper bilden
 Die Antikörper sorgen dafür, dass sich der Virusbefall in erster Linie auf den Magen-
Darm-Trakt beschränkt
 Das Virus also entfernte Organe über die Blutbahn nicht erreicht
 Auch wenn Viren in geschädigten Organen gefunden werden, bedeutet das nicht,
dass das zum Tod der Tiere führt
 In keinem Fall der tot aufgefundenen Tiere ist die Ursache des Sterbens der Tiere
nachgewiesen
 Es hieß nur, dass in dem Tier H?N? gefunden wurde
 Weitere Ursachen des Sterbens der Tiere können u. a. Bakterien, Pilze, Tumore,
andere Organkrankheiten, Milben oder sogar Altersschwäche sein
 Vorhandene Antikörper wurden in keinem Fall erwähnt
 Ornitologen haben an Hand der vorhandenen Funde nachgewiesen, dass sich das
Virus nicht über den Vogelzug, sondern über die Transportwege ausbreitet
 Das Virus stammt in seiner derzeitigen Form aus Ostasien
 Es gibt keinen Vogelzug von Ost nach West, sondern immer von Nord nach Süd und
umgekehrt
 Ein infizierter kranker Vogel würde außerdem Strecken von mehreren Tausend
Kilometern gar nicht überleben, er müsste –wie beim Staffellauf fliegen- das Virus
also immer an einen anderen Vogel übergeben
 Küken und auch Hühner werden nachweislich aus China und Südkorea für die
Massentierhaltung eingeführt
 Das Virus wird nachweislich über Kot aufgenommen
 Das Virus beim Menschen überträgt sich über die Lunge, also die Atemwege (Luft)
 Der Mist aus der Massentierhaltung wird als Dünger für Fischteiche verwendet und
auf den Feldern verstreut
 Damit infizieren sich die Wildvögel, die aber durch ihr intaktes Immunsystem
Antikörper bilden und das Virus bekämpfen
 Tiere in Massentierhaltungen haben ein geschwächtes Immunsystem und sind damit
anfälliger gegenüber Krankheiten
 Aufstallung ist für die Tiere sehr gefährlich und sogar unethisch, die Tiere sind sehr
anfällig gegenüber Krankheiten
 Nicht selten führt die Enge und die schlechten Luftverhältnisse zum Kannibalismus
 Vögel, wie die Reiherente fliegt in der Nacht und ruht am Tage auf den Gewässern
 Die Eingrenzung mit Sperr (3km)– und Beobachtungsgebieten (10km) ist fraglich,
denn z.B. eine Reiherente fliegt in einer Nacht mehrere 100km
 Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) ist ein Bundesinstitut
 Das FLI wird durch die Pharmazie (Bayer), Wiesenhof (Seehofer ist Wiesenhof’s
Schwiegersohn) und weitere große Massentierhalter finanziell unterstützt.
 Es ist „politische Tierquälerei“
 Dieses
 Das Virus wird nachweislich über Kot aufgenommen
 Das Virus beim Menschen überträgt sich über die Lunge, also die Atemwege (Luft)
 Der Mist aus der Massentierhaltung wird als Dünger für Fischteiche verwendet und
auf den Feldern verstreut
 Damit infizieren sich die Wildvögel, die aber durch ihr intaktes Immunsystem
Antikörper bilden und das Virus bekämpfen
 Tiere in Massentierhaltungen haben ein geschwächtes Immunsystem und sind damit
anfälliger gegenüber Krankheiten
 Aufstallung ist für die Tiere sehr gefährlich und sogar unethisch, die Tiere sind sehr
anfällig gegenüber Krankheiten
 Nicht selten führt die Enge und die schlechten Luftverhältnisse zum Kannibalismus
 Vögel, wie die Reiherente fliegt in der Nacht und ruht am Tage auf den Gewässern
 Die Eingrenzung mit Sperr (3km)– und Beobachtungsgebieten (10km) ist fraglich,
denn z.B. eine Reiherente fliegt in einer Nacht mehrere 100km
 Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) ist ein Bundesinstitut
 Das FLI wird durch die Pharmazie (Bayer), Wiesenhof (Seehofer ist Wiesenhof’s
Schwiegersohn) und weitere große Massentierhalter finanziell unterstützt.
 Es ist „politische Tierquälerei“
 Dieses Virus hat die Vogel - und Taubenzucht nie betroffen
Zusammenschau von Ute Wiese, Tierzuchtbedarf Sellin

07/02/2017

Vogelgrippe Zahlen Daten Fakten

Vogelgrippe Zahlen Daten Fakten

Sie finden die Infos auf dieser Seite in folgender Reihenfolge:
  1. Fallzahlen – betroffener Tiere bundesweit.
    Unten die Zusammenfassung oder hier die ausführliche Version differenziert nach Bundesländern und Fundorten, Bestandszahlen und Erläuterungen
  2. links zu jeweils aktuellen Presseveröffentlichungen in zeitlicher Reihenfolge
  3. kleine Sammlung von Berichten rund um Geflügelmist als Wirtschaftsgut Dünger
  4. Sammlung von Links zu Videos zum Thema  Massengeflügelhaltung
  5. informative links – zu wissenschaflichen Seiten, Stellungnahmen, Berichten und einer Klageseite gegen die Aufstallverordnung etc.

Die aktuellen Fallzahlen des Friedrich Löffler Instituts

Fallzahlen

Die aktuellen Fallzahlen des Friedrich Löffler Instituts
ergeben seit Ausbruch der Seuche bis 25.1.2017
22.45 Uhr bundesweit:
H5 oder H7 positiv bestätigte, aktive Wildvogeleinträge: 460
 aufgehobene Wildvogeleinträge: 187

Zum Vergleich:
Im Herbst ziehen rund 500 Millionen Zugvögel und Überwinterungsgäste durch unser Land
54 Haus- und Zoogeflügelbestände
Es ist wahrscheinlich, dass ein Vielfaches an gesunden Beständen vorbeugend im 1-km Umkreis eines betroffenen Bestandes vernichtet und entsorgt wurde. Diese Zahlen werden nicht öffentlich zugänglich erfasst. Am Beispiel Cloppenburg/Barßel wissen wir aus der Presse, dass mind. 100.000 weitere,  gesunde Tiere gekeult wurden.
Zahlen positiv beprobter, aktiver Wildvogelfälle und Hausgeflügelbeständen  für ganz Deutschland  seit Beginn des Ausbruchs der Seuche im Einzelnen
Stand 25.1.2017 22.45 Uhr TSIS/FLI
und OIE HPAI  und OIE LPAI

WV = Wildvögel,  HG = Anzahl Hausgeflügelbestände
647 WV , 54 HG 
7127 Tiere  verendeten mit AI in Nutz- und Hausbeständen
mind. 447.434 Tiere wurden daraufhin vorbeugend gekeult.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden deutlich mehr gesunde Tiere vernichtet, da mitgekeulte Kontaktbestände nicht mit aufgeführt wer

30/01/2017

Stallpflicht : Weiter so ????

Habeck-Wir-koennen-die-Stallflicht-nicht lockern

Vogelgrippe – Aktionsbündnis will gegen Aufstallung klagen


Das Symposium in Kiel am 28.01.2017 war ein voller Erfolg.
Die Resonanz der Besucher zu der Veranstaltung war durchweg positiv.
Einen Beitrag vom NDR ist HIER zu finden. Herr Habeck wurde reingeschnitten, er war selbst nicht auf unserer Veranstaltung.
Auch die Zeitung Kieler Nachrichten war durch eine Journalistin auf der Veranstaltung vertreten und haben bereits einen Artikel herausgebracht. HIER.
Selbst aus südlicheren Regionen Deutschlands waren Journalisten anwesend, hier ein Bericht vom SWR.

Copyright © RGZV Cimbria 2016 Impressum

Übermittelt von Frau Wiese, Tierzuchtbedarf, Sellin

10/12/2016

Die Stallpflicht ist schädlich

Der Zoologe Josef Reichholf über die wahren Verursacher der Vogelgrippe
Ausschnitt aus Spiegel 50/2016 S,119

28/11/2016

Epidemien: Erklärung für Vogelgrippe kann nicht stimmen

Zweite Frage: Wie können Enten das tödliche Vogelgrippevirus über Tausende Kilometer höchst anstrengenden Fluges aus der Mongolei nach Westen tragen und dann hier erst verenden? Ist es vielleicht gar nicht so virulent und wird nur für Geflügel in Massenhaltungen tödlich?
Dritte Frage: Wie kommt es dort hinein, wenn diese doch angeblich nach außen abgeschirmt sind? Warum sterben nicht zuerst die frei laufenden Hühner landauf landab, bevor das Virus geschlossene Stallbestände erreicht?

Kaum tote Vögel auf dem Weg von Asien nach Europa

Wäre nicht der umgekehrte Weg viel plausibler, heraus aus den Massenhaltungen mit deren Abfällen und dann Infektion der „Wildvögel“, von denen einige, mitunter auch viele sterben?
Wurden seit den letzten großen Ausbrüchen der Vogelgrippe entsprechend kontinuierliche Untersuchungen in den Geflügelmassenhaltungen vorgenommen? Und auch an dem, was daraus hervorkommt an Exkrementen? Was steckte bereits an Viren im Futter für die vielen Millionen Hühner, Enten und Gänse?
Jedenfalls gab es auf dem ohnehin nicht sehr bedeutsamen Flugweg von Wasservögeln aus Zentralasien nach Europa offenbar kaum tote Enten. Doch den „Wildvögeln“ die Übertragung des Virus anzulasten, eignet sich bestens zur Ablenkung von möglichen anderen Ursachen.

25/11/2016

18/11/2016

Quelle: NABU aktuell : Vogelgrippe

Quelle: NABU aktuell

Vogelgrippe H5N8 wieder in Deutschland

Geflügelpest gefährdet auch Wildvögel

Nach zweijähriger Pause tritt seit November 2016 die ursprünglich aus Ostasien stammende H5N8-Variante der Geflügelpest, eines hoch pathogenen Vogelgrippevirus, wieder in Deutschland auf. Der NABU fordert, dringend nach den Quellen der Viren in der Geflügelwirtschaft zu suchen und diese auszuschalten, da sie eine Gefahr für Wildvögel sind.
An Vogelgrippe verendete Reiherenten am Großen Plöner See - Foto: Carsten Pusch, NABU Schleswig-Holstein
10. November 2016 - In den letzten Tagen wurden am Bodensee (auf deutschem, schweizer und österreichischen Gebiet), am Großen Plöner See in Schleswig-Holstein und an der Ostseeküste Meckelnburg-Vorpommerns zahlreiche tote Wasservögel gefunden. Inzwischen konnte als Todesursache, das erstmals im November 2014 in Deutschland aufgetretene, seitdem aus Europa aber wieder verschwundene hoch-pathogene Vogelgrippe-Virus H5N8 (HPAI H5N8) festgestellt werden. Unter den über 300 tot gefundenen Vögeln finden sich vor allem Reiherenten, eine sich ausschließlich auf Gewässern aufhaltende Tauchentenart. Betroffen sind aber auch andere Enten sowie Möwen und Rohrdommeln.

Nahezu zeitgleich mit den ersten Funden in Deutschland wurde das Virus am 7. November auch als Todesursache von 70 Wasservögeln in Polen nahe der deutschen Grenze bei Stettin identifiziert. Kurz zuvor hatte Ungarn aus einer Region nahe der rumänischen Grenze einen infizierten Höckerschwan und einen betroffenen Putenmastbetrieb gemeldet.
 

Reflexartig weisen offizielle Stellen auf die Verbreitung des Virus durch ziehende Wildvögel und die damit einhergehende Gefährdung für kommerzielle Geflügelhaltungen hin. Die Rolle des internationalen Handels mit Hausgeflügel und der Entsorgung von Abfallstoffen aus der Massentierhaltung bei der Entstehung und Verbreitung der Geflügelpest und die daraus resultierende Gefahr für Wildvogelbestände wird dabei häufig verdrängt.

Ursprung des Virus in der Massentierhaltung

Wissenschaftler sind sich einig, dass die hoch-pathogenen Vogelgrippe-Viren ursprünglich in kommerziellen Geflügelbetrieben entstehen, anschließend aber auch Wildvögel befallen können. Diese können das Virus zwar in der Wildpopulation regional verbreiten, aber eine Übertragung zurück auf Hausgeflügel wurde bisher nie zweifelsfrei nachgewiesen. Sowohl in Amerika als auch in Europa ist das HPAI-H5N8-Virus nach dem Ausbruch im Herbst 2014 sehr schnell wieder aus der Wildvogelpopulation verschwunden und konnte seitdem nicht mehr festgestellt werden. Dies zeigt einmal mehr, dass sich ein hochpathogenes Virus nicht lange in Wildvogelbeständen halten kann und dort stattdessen immer wieder neu aus der Geflügelhaltung eingetragen wird. Diese Erkenntnis wird inzwischen auch von Virologen und Veterinären geteilt.

Zwar können frisch infizierte Wildvögel noch ein paar Tage leben und das Virus woanders hinbringen, doch scheint die Virenweitergabe im Freiland extrem schwierig zu sein: Von den rund 150.000 im Kältewinter 2006 bei Rügen in eisfreiene Bereichen rastenden Wasservögeln starben rund 6000. Knapp 5000 davon wurden auf Vogelgrippeviren untersucht und bei 158 wurde das damals zirkulierende H5N1-Virus nachgewiesen. Würden sich Wildvögel leicht untereinander anstecken, hätten Tausende von Vögeln an dem Virus sterben müssen.

Naheliegend ist daher, dass Wildvögel zwar bei der regionalen Verbreitung des Virus bei einem akuten Ausbruch eine Rolle spielen können, während das Reservoir des Virus die internationalen Hausgeflügelbestände sind, und die interkontinentale Verbreitung des Virus durch den Handel wesentlich wahrscheinlicher ist als eine stafettenartige Verbreitung über mehrere sich kreuzende Flugrouten von Zugvögeln über mehr als eine Zugsaison hinweg.

Ansteckungsgefahr für Wildvögel

Der NABU weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine Ansteckung von Wildvögeln durch Hausgeflügel wesentlich wahrscheinlicher ist als der umgekehrte Weg: Das Virus trat in Europa in Hausgeflügelbeständen bisher immer nur in eigentlich hermetisch abgeschlossenen großen Betrieben, aber nie in kleineren und mit Wildvögeln eher in Kontakt stehenden Freilandbeständen auf. Zudem ist es viel wahrscheinlicher, dass Wasservögel mit nicht ordnungsgemäß entsorgten Abfallprodukten der Geflügelwirtschaft (Eintrag von Geflügelkot oder -Kadavern in Gewässer) in Kontakt kommen, als dass infizierte Wasservögel – wie im aktuellen Fall für Rast und Nahrungssuche an tiefere Gewässer gebundene Reiherenten – Zugang zu Intensivmastbetrieben haben.

Durch das Virus besonders gefährdet: die Tafelente - Foto: Frank Derer
Im aktuellen Fall ist es denkbar, dass sich Reiherenten auf ihrem Zug aus dem Osten in ihre Überwinterungsgebiete in Mitteleuropa zum Beispiel an einer mit Geflügelkot gedüngten Fischteichanlage in Osteuropa angesteckt haben und von dort in die aktuell betroffenen Gebiete weitergezogen sind. 

Das der intensiven Massentierhaltung entspringende Virus ist damit auch eine Gefahr für wilde Wasservogelbestände, insbesondere dort, wo sich mangels anderer geeigneter Lebensräume große Vogelmengen in kleinen Schutzgebieten konzentrieren. Der Sommer 2007 ist noch in Erinnerung, als 285 von rund 450 auf dem Stausee Kelbra in Thüringen lebende seltene Schwarzhalstaucher durch eine H5N1-Infektion umkamen. Besonders bedroht erscheint derzeit die oft gemeinsam mit der Reiherente in Deutschland überwinternde Tafelente, die seit 2015 als weltweit gefährdet gilt und mit 90.000 Individuen europaweit vor allem in Deutschland überwintert.

Infektionswege identifizieren und ausschalten

Der NABU fordert, dass alle Anstrengungen unternommen werden, die genauen Infektionswege der betroffenen Vögel zu identifizieren, um diese in Zukunft ausschalten zu können, auch wenn diese im aktuellen Fall vermutlich außerhalb Deutschlands zu suchen sind. Besondere Anstrengungen müssen unternommen werden, die Waren- und Materialströme großer kommerzieller Geflügelhaltungen (Küken, Bruteier, Futtermittel, Abluft und Abfallstoffe, Transporte zu Schlachthöfen) zu untersuchen, um mögliche Quellen für einen Eintrag der Viren in Betriebe, aber insbesondere auch mögliche Quellen für einen Austrag in die Umgebung und damit für die Ansteckung von Wildvögeln zu identifizieren, etwa durch Futtermittelreste, Abwässer oder Mist aus den Massentierhaltungen. Dabei sollten auch mögliche illegale Praktiken in Betracht gezogen werden.

Wildvögel müssen vor Ansteckungen durch die Geflügelwirtschaft geschützt werden. Daher sind strikte Bio-Sicherheitsmaßnahmen für alle industriellen Nutzgeflügelbetriebe umzusetzen. Entsprechende Betriebe dürfen in Zukunft nicht mehr in Konzentrationsgebieten von Wildvögeln genehmigt werden.

Die Geflügelpest ist wie der Name schon sagt in erster Linie eine Tierkrankheit. Nur bei sehr engem Kontakt zwischen infizierten Tieren und Menschen besteht die Gefahr einer Übertragung und Risiken für die menschliche Gesundheit. Durch die Vermischung von Tier- und Menschengrippeviren kann es allerdings zu hochpathogenen, leicht unter Menschen verbreitbaren Erregern kommen. Bürger sollten daher den direkten Kontakt mit Wild- und Nutzgeflügel und deren Kot vermeiden und entsprechende Hygienemaßnahmen beachten. Aufenthalte an Gewässern oder Vögel am Futterhaus dürften jedoch unproblematisch sein.