29/11/2017

"Kein Grund für besondere Maßnnahmen": wildgewordene Chaos-Truppe unter Dobrindt




Glyphosat: CSU sieht keinen Grund für Zugeständnisse an SPD

Als Wiedergutmachung für das Glyphosat-Votum des CSU-Ministers fordert die SPD Konzessionen von der Union. Nicht mit uns, sagt die CSU und spricht von einem "Schauspiel".



"Kein Grund für besondere Maßnnahmen": CSU-Landesgruppenchef Dobrindt © Amelie Geiger/dpa

Im Streit um die eigenmächtige Zustimmung von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) zur Zulassung des Unkrautmittels Glyphosat sieht deren Partei keinen Anlass, das Verhältnis mit dem bisherigen und womöglich künftigen Koalitionspartner SPD mit besonderen vertrauensbildende Maßnahmen zu verbessern. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt rät den Sozialdemokraten stattdessen "zu etwas mehr Realismus und weniger Schauspiel". Schließlich seien es die Sozialdemokraten, die seit neun Wochen täglich erklärten, unter keinen Umständen regieren zu wollen. "Da klingen die aktuellen Rufe nach vertrauensbildenden Maßnahmen sehr nach hoher Schauspielkunst", sagte Scheuer.

Leserbrief
Die CSU spielt sich immer mehr als wildgewordene Chaos-Truppe auf, der Kompromisse, die das Wesen einer demokratischen Regierung sind, zuwider sind.
Besonders die Stahlhelmfraktion unter Dobrindt etc. glänzt nur mit aggressiven und zynischen Forderungen und Null Kompromissbereitschaft. Selbst hat er in der Dieselaffäre nichts hingekriegt: Ganz im Gegenteil: Er hat die Autoindustrie vo Haken gelassen, die sich jetzt totlacht und weitert stinkige Drecks-Diesel produzieren darf.
So eine Nichtsnutz-Partei braucht eigentlich Niemand.