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24/08/2022

Moorpflanzen sind die besten CO2-Speicher

 https://klimaschutz-netz.de/index.php/klimawissenschaften/1845-moorpflanzen-sind-die-besten-co2-speicher

 

Feuchtgebiete speichern etwa fünfmal mehr Kohlenstoff pro Quadratmeter als Wälder und 500-mal mehr als Ozeane. In diesen Ökosystemen stimulieren Pflanzenwachstum und Kohlenstoffablagerung im Boden sich gegenseitig. Schutz und Restaurierung solcher Feuchtgebiete können dem Menschen helfen, angesichts der Klimakrise die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu reduzieren.


. Hochmoor in der Region Archangelsk (Foto © Michael Succow)

05/08/2022

Lebendige Moore erhalten Schützen Sie den Lebensraum von Grauspecht und Co.

 https://www.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/31967.html

 


Lebendige Moore erhalten

Schützen Sie den Lebensraum von Grauspecht und Co.

Entwässert, bebaut oder landwirtschaftlich genutzt: 95 Prozent der deutschen Moore wurden bereits zerstört. Dabei sind intakte Moore ein einzigartiger Lebensraum voller Vielfalt und das Zuhause von Grauspecht, dem Schmetterling Hochmoor-Bläuling und anderen gefährdeten Arten. Im Westallgäuer Hügelland haben wir jetzt die Chance, wertvolle Moorflächen zu retten und als Lebensraum zu erhalten. Bitte helfen Sie uns dabei!

09/05/2022

NABU lässt acht Hektar Moor in Niedersachsen wiederbeleben

 https://naturerbe.nabu.de/news/2018/1/24311.html


Zurück zum Moor

NABU lässt acht Hektar Moor in Niedersachsen wiederbeleben

Moore bieten eine einzigartige Artenvielfalt und sind für den Klimaschutz wichtig. Doch vielerorts sind sie aus unserer Kulturlandschaft verschwunden. Dank eines NABU-Projektes ist ein Teil des Badener Moors bei Bremen seit dem Frühjahr 2018 wiedervernässt.

 

07/02/2022

Nasse Moore braucht das Land

 https://www.nabu.de/news/2022/02/31014.html



Nasse Moore braucht das Land

Beitrag gegen die Klimakrise: NABU koordiniert neues EU-Moorschutzprojekt „LIFE Multi Peat“

Zum Internationalen Tag der Feuchtgebiete ist klar wie nie: Bis 2050 müssen wir weltweit alle entwässerten Moore wiederherstellen. Worauf also warten? In Irland, Belgien, den Niederlanden, Polen und Deutschland sollen nun 689 Hektar Moor wiederbelebt werden.

 

 

01/09/2021

Für entwässerte, derzeit landwirtschaftlich genutzte Moorböden soll es finanzielle Anreize für freiwillige Wiedervernässungsmaßnahmen geben

 

28/04/2018

MoorFutures - mein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz

https://moorfutures-schleswig-holstein.de/

Habe ein Zertikat  für 64 € zur Erhaltung des Königsmoores bei Christiansholm, Kreis Rendburg erworben.
An dieses Moor habe ich bis heute lebendige Erinnerungen. u.a. Birkhahnbalz, Großer Brachvogel, Uferschnepfe, Raubwürger u.a.
 
BANKVERBINDUNG:
Förde Sparkasse
IBAN DE14 2105 0170 1400 0418 42
BIC NOLADE21KIE

06/04/2018

BfN Pressemitteilung

BfN Pressemitteilung

Bonn/Greifswald, 06. April 2018: Schilf im Kessel, Rohrkolben in der Wand
oder Torfmoos auf dem Teller – dass nasse Moore Klimaretter sind und sich
auch nachhaltig nutzen lassen, zeigt und erklärt die Wanderausstellung
„Moor, Klimaschutz und Paludikultur“ des Projekts MoorDialog des
Greifswald Moor Centrums. Vom 23. April bis 24. Mai ist sie im Foyer des
Bundesamtes für Naturschutz in Bonn zu sehen. Zur Einführung in die
Thematik und Eröffnung der Ausstellung steht am Donnerstag, 19. April, um
16.30 Uhr ein Vortrag mit Prof. Hans Joosten vom Greifswald Moor Centrum
auf dem Programm.
Moore können nicht nur unheimlich wirken, sondern sind auch unheimlich
wichtig für den Menschen. Doch bisher werden sie zu Unrecht wenig
geschätzt. Weltweit nehmen sie nur drei Prozent der Landfläche ein, aber
sie sind groß im Klimaschutz. Sie speichern in ihren Torfen – mit 500
Gigatonnen – zweimal mehr Kohlenstoff als die gesamte Biomasse aller
Wälder der Erde. Nasse und wiedervernässte Moore erbringen zahlreiche
ökologische Leistungen für die Gesellschaft, beispielsweise den Rückhalt
von Nähr- und Schadstoffen, Klimaschutz durch Torferhalt, die Regulierung
des Lokalklimas sowie des Wasserhaushalts und im Falle ihrer
Bewirtschaftung die Produktion von Futter und Rohstoffen. Eine solche
nasse, torf- und klimaschonende Bewirtschaftung von Mooren wird als
„Paludikultur“ bezeichnet.
„Leider steht es um die Moore in Deutschland nicht besonders gut. Das
zeigt die aktuelle Rote Liste gefährdeter Biotoptypen Deutschlands: So
sind zum Beispiel naturnahe Hoch- und Niedermoore, aber auch natürliche
und naturnahe Moorgewässer von vollständiger Vernichtung bedroht. Deshalb
ist es offensichtlich, dass dem Erhalt und auch der Entwicklung von
Mooren eine sehr große Bedeutung zukommen muss“, erklärt Prof. Beate
Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). „Dabei müssen
Erhalt und Entwicklung Hand in Hand gehen. Diese wiederum erfordern das
Zusammenwirken ganz unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure von der
kommunalen bis zur Bundesebene.“
Prof. Hans Joosten: „Wir werden Moore nur schützen können, wenn wir ihre
immense Bedeutung für die Menschheit ersichtlich machen. Wir müssen
unseren Blick stärker auf Moore richten. Wir müssen erhalten, was noch
intakt ist und wir müssen wiederherstellen was wir zerstört haben. Moore
müssen nass sein. Für das Moor, für die Menschen, für das Klima, für
immer.“
Das Greifswald Moor Centrum hat die Ausstellung im Rahmen des Projekts
MoorDialog erarbeitet, das durch die Nationale Klimaschutzinitiative der
Bundesregierung gefördert wird.
Die Ausstellung „Moor, Klimaschutz und Paludikultur“ ist von 23. April
bis 24. Mai 2018 im Foyer des BfN zu sehen. Die Öffnungszeiten sind
montags bis donnerstags, jeweils 14.00 bis 16.00 Uhr. An Feiertagen ist
die Ausstellung geschlossen. Die Eröffnungsveranstaltung mit Vortrag am
19. April um 16.30 Uhr findet ebenfalls im BfN statt. Das Bundesamt für
Naturschutz befindet sich in der Konstantinstraße 110 in 53179
Bonn-Rüngsdorf.
Der Eintritt ist frei.

Hintergrund:
Das Greifswald Moor Centrum bündelt Expertise über Moore von der Arktis
bis nach Feuerland, vom Pollenkorn bis zum transkontinentalen Zugweg von
Moorvögeln, vom Bürgerforum bis zur Klimakonferenz. Es ist die
Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik in allen Moorfragen –
lokal und weltweit. Den „Deutschen Moorschutzdialog - Impulse für
Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Landnutzung auf Mooren"
entwickelt und moderiert das Greifswald Moor Centrum von 2016 bis 2018 im
Rahmen eines Projekts der Nationalen Klimaschutzinitiative des BMUB.
Partner im Greifswald Moor Centrum sind die Universität Greifswald, die
Michael Succow Stiftung und DUENE e.V. Weitere Informationen:
[1]www.moorschutzdialog.de
und [2]www.greifswaldmoor.de



Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) befasst sich als wissenschaftliche
Behörde des Bundes für den nationalen und internationalen Naturschutz aus
unterschiedlichen Perspektiven mit den Themen Moore und Moorschutz. Zum
einen widmet sich das BfN dem Erhalt der Biodiversität in Mooren sowie
den Ökosystem-leistungen, die Moore erbringen, beispielsweise für den
Klimaschutz, und fördert in diesem Bereich Forschungsvorhaben. Zum
anderen berät das BfN das Bundesumweltministerium und die
Länderfachbehör-den zur Umsetzung und Weiterentwicklung der Ramsar
Konvention. Bei der Ramsar-Konvention handelt es sich um ein
internationales Übereinkommen über Feuchtgebiete, darunter Moore.



1. http://www.moorschutzdialog.de
2. http://www.greifswaldmoor.de


Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
http://www.bfn.de/presse/pressemitteilung.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6309


Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
Fon: 0228/8491 - 4444
Fax: 0228/8491 - 1039
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