Letzte Warnung für die Landwirtschaft https://t.co/qaHc3ra94D
— paukstadt (@paukstadt) August 22, 2018
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22/08/2018
Letzte Warnung für die Landwirtschaft
12/08/2018
Klöckner aktuell
Forderung nach Soforthilfen für die dürregeplagten Bauern entschieden zurückgewiesen. „Ich arbeite im Dienste des Allgemeinwohls und der Steuerzahler“, sagte die Ministerin dem „Spiegel“.
Die Auszahlung solcher Hilfen sei nur auf Grundlage gesicherter Fakten
möglich: „Ich kann nicht ohne repräsentative Zahlen, Daten und Fakten
den nationalen Notstand ausrufen und nach Gefühl Zahlungen veranlassen.“
Der deutsche Bauernverband hatte wegen der anhaltenden Dürre mit Nachdruck schnelle Unterstützung für die Landwirte gefordert und dabei die Summe von einer Milliarde Euro genannt. Klöckner machte klar, dass sie sich keinem Druck beugen werde: Als Landwirtschaftsministerin sei sie „Teil der Bundesregierung und nicht ausführendes Organ des Bauernverbandes“.
Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ äußerte sich Klöckner ähnlich: „Staatliche Maßnahmen sollten weiterhin die Ausnahme bleiben.“ Steuergelder sollten behutsam und mit Bedacht ausgegeben werden.
Bauern seien zwar systemrelevant für die Gesellschaft, weil sie Lebensmittel produzierten. „Landwirte sind aber auch Unternehmer und müssen ein modernes Risikomanagement führen“, sagte Klöckner. Sie verwies auf andere europäische Länder wie Italien oder Frankreich, die ihren Landwirten Zuschüsse für Versicherungen gewährten, die auch Dürreschäden abdecken.
Der deutsche Bauernverband hatte wegen der anhaltenden Dürre mit Nachdruck schnelle Unterstützung für die Landwirte gefordert und dabei die Summe von einer Milliarde Euro genannt. Klöckner machte klar, dass sie sich keinem Druck beugen werde: Als Landwirtschaftsministerin sei sie „Teil der Bundesregierung und nicht ausführendes Organ des Bauernverbandes“.
Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ äußerte sich Klöckner ähnlich: „Staatliche Maßnahmen sollten weiterhin die Ausnahme bleiben.“ Steuergelder sollten behutsam und mit Bedacht ausgegeben werden.
Bauern seien zwar systemrelevant für die Gesellschaft, weil sie Lebensmittel produzierten. „Landwirte sind aber auch Unternehmer und müssen ein modernes Risikomanagement führen“, sagte Klöckner. Sie verwies auf andere europäische Länder wie Italien oder Frankreich, die ihren Landwirten Zuschüsse für Versicherungen gewährten, die auch Dürreschäden abdecken.
10/08/2018
Wetter in Deutschland: Neue Prognose untermauert Dürre-Befürchtungen
Wetter in Deutschland: Neue Prognose untermauert Dürre-Befürchtungen https://t.co/f5WS6Rmzlr via @TOnline_News
— paukstadt (@paukstadt) 10. August 2018
09/08/2018
Warnung aus All
#Klimawandel Warnung aus dem All: Mit diesen Bildern zeigt Alexander Gerst, was gerade mit Deutschland passiert https://t.co/qh6TC7nOUI
— paukstadt (@paukstadt) 9. August 2018
Biber verliert Stammrevier wegen großer Dürre
Biber verliert Stammrevier wegen großer Dürre https://t.co/Y1E4Kbna9Q via @TOnline_News
— paukstadt (@paukstadt) 9. August 2018
06/08/2018
Landwirte in Not: Mit Geld gegen die Dürrefolgen - wem hilft das wirklich?
Landwirte in Not: Mit Geld gegen die Dürrefolgen - wem hilft das wirklich? https://t.co/NO30vtq697 via @SPIEGELONLINE
— paukstadt (@paukstadt) 6. August 2018
Dürre in der Landwirtschaft: Bauern sind nicht nur Opfer
Debatte Dürre in der Landwirtschaft: Bauern sind nicht nur Opfer - https://t.co/0zgKiUBDse
— paukstadt (@paukstadt) 6. August 2018
https://t.co/6xlwvFr8Cn
05/08/2018
Anders als der Bauernverband empfehlen führende Agrarwissenschaftler, erst nach der Ernte Dürrehilfen
http://www.taz.de/Agrarforscher-gegen-Soforthilfen/!5520731/Anders als der #Bauernverband empfehlen führende Agrarwissenschaftler, erst nach der Ernte über #Dürrehilfen für #Landwirte zu entscheiden.https://t.co/iGHF5jtqdN— PROVIEH e.V. (@PROVIEH_VgtM) 3. August 2018
02/08/2018
So geht es nicht weiter, liebe Bauern!
— paukstadt (@paukstadt) August 2, 2018
Lebensmittel zu erzeugen, bleibt auch für eine Gesellschaft existenziell, die sich davon weitestgehend entfremdet hat. Wo Dürren,
Fluten und Stürme immer dichter aufeinander folgen und es teils seit
Monaten nicht mehr regnet, da geht das Risiko über zumutbare
Witterungsschwankungen hinaus. Schon jetzt stehen viele Betriebe
angesichts niedriger Preise und hoher Ausgaben für Betriebsmittel oder
artgerechte Ställe mit einem Bein im Aus. So viele Bauern wie in den
letzten fünf Jahren haben seit den Sechzigerjahren nicht aufgegeben. Wer
auf dem Land noch Vielfalt erhalten will, der muss verhindern, dass
sich das Höfesterben infolge der Klimakrise noch weiter beschleunigt.
Möglichen
Nothilfeprogrammen würden die Bürger allerdings wohl noch lieber
zustimmen, ginge es der Bauernlobby, die sich selbst "an der Frontlinie
des Klimawandels" sieht, dort nicht vor allem um ihre eigenen
Interessen; übernähme sie zugleich mehr Verantwortung für das
klimapolitische Ganze. Die Energiewende stockt, die Verkehrs- und
Wärmewende bleiben so gut wie aus – doch Kritik an einer Bundesregierung
im klimapolitischen Backlashmodus hört man vom Bauernverband selten.
Nur halbherzige Klimastrategie
Außerdem
ist die Landwirtschaft keineswegs nur Opfer des Klimawandels, sondern
zugleich Teil des Problems. Sie verursacht rund acht Prozent der
deutschen Treibhausgasemissionen, in Verbindung mit dem gesamten
Lebensmittelsystem sogar noch viel mehr. Zwar hat der DBV vor Kurzem
seine Klimastrategie aus dem Jahr 2010 fortgeschrieben. Doch auch sie
dokumentiert eine Politik des Aufschubs.
Das erkennt man schon
daran, dass die Emissionsminderungsziele, die bis zum Jahr 2020
angestrebt waren, auf 2025 verschoben werden mussten. Die schöne
Formulierung dafür lautet, dass eine "Streckung der Zeiträume
erforderlich" sei. Jenseits dessen setzt der DBV vor allem darauf,
mithilfe neuer Technologien energieintensiv erzeugte Dünge- und
Spritzmittel einzusparen. Wenn aber zugleich mehr produziert wird, dann
könnte sich der erzielte Einspareffekt auch wieder verringern. Zeit für Innovationen für den DBV
Und:
Jeder tiefer gehende Wandel wird vermieden – allem voran die Abkehr von
der Exportorientierung bei Milch und Fleisch. An der Massenproduktion
tierischer Erzeugnisse hält der DBV fest, obwohl ihr mehr als die Hälfte
der Klimagasemissionen der Landwirtschaft zugeschrieben werden. Ähnlich
beim Ackerbau: Da würde ein systematischer Humusaufbau mit Methoden des
Biolandbaus nicht nur helfen, Nährstoffe und Wasser besser im Boden zu
halten; ein guter Boden speichert auch große Mengen CO2. Oder:
Agroforstsysteme, bei denen Bäume und Sträucher gemeinsam mit
unterschiedlichen Früchten auf dem Feld wachsen, kühlen das Mikroklima
und halten ebenfalls mehr Feuchtigkeit.
Für solche
einschneidenden Neuerungen allerdings engagieren sich zumindest die
Funktionäre des DBV höchstens mal halbherzig. So zeigen die
aufgerissenen Felder und vergilbten Wiesen dieses Hitzesommers: Es ist
höchste Zeit, dass die Bauern endlich im Präsens ankommen. Damit sie
eine Zukunft haben. Sie und wir.
31/07/2018
Staatliche Krisenhilfe ??
Staatliche Hilfen wegen Dürreschäden - Schleswig-Holsteins Bauern geht es an die Substanz https://t.co/xuqZSro8PJ— paukstadt (@paukstadt) July 31, 2018
Kiel Es ist ein Termin, auf den auch die rund 12.000 Betriebsinhaber in Schleswig-Holstein mit Nervosität und Spannung blicken: Am heutigen Dienstag treffen sich Agrarexperten von Bund und Ländern in Berlin, um eine vorläufige Bestandsaufnahme zu erstellen: Wie hoch ist der Schaden durch die anhaltende Dürre für die Landwirtschaft? Rechtfertigt die Dramatik der Lage eine staatliche Krisenhilfe?
Kieler Nachrichten
