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06/01/2022

Animal Equality

 

Lieber Manfred Paukstadt,

hier ist Andre, General Manager von Animal Equality in Deutschland.

Ich möchte diese E-Mail heute nutzen, um meine Dankbarkeit und die des gesamten Animal Equality-Teams gegenüber allen Menschen auszudrücken, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben.

Sie haben uns darin bestärkt, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Welt in einen freundlicheren Ort für alle Tiere zu verwandeln.

Doch was im neuen Jahr vor uns liegt, wird nicht weniger herausfordernd sein, glauben Sie mir.

Mit unserem Rechercheteam haben wir uns verpflichtet, mehr und mehr Menschen das Leid zu zeigen, das die Tiere in den Tierhaltungsbetrieben und Schlachthöfen ertragen müssen.

Mit unserer politischen Arbeit haben wir uns geschworen, mehr und mehr Gesetze zu fordern, die den Tieren gerecht werden.

Mit Anwält*innen an unserer Seite werden wir uns dafür einsetzen, dass die bestehenden Gesetze eingehalten werden.
 
Wir danken Ihnen, dass Sie unsere Bemühungen um die Verwirklichung unserer ehrgeizigen Pläne weiterhin verfolgen und sich an unseren Aktionen beteiligen, indem Sie Petitionen für die Rechte und den Schutz der Tiere unterzeichnen.

Wir haben noch viel zu tun, aber gemeinsam können wir immer mehr für die Tiere erreichen, denen Gerechtigkeit, Freiheit und Schutz verweigert werden.

Ich weiß, dass dies möglich ist, wenn auch Sie mit uns zusammen die Herausforderungen des neuen Jahres 2022 angehen.

Ich danke Ihnen aus tiefstem Herzen.


In Hochachtung

Unterschrift Andre Peters

P.S.: Die Tierschutzbewegung wird von Minute zu Minute stärker, dank der Menschen, die uns unterstützen. Wir alle danken Ihnen, dass Sie unsere Arbeit verfolgen!


Logo von Animal Equality

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Gounodstraße 1-3
13088 Berlin
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Animal Equality ist eine internationale Organisation, die gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen daran arbeitet, die Grausamkeit der Massentierhaltung zu beenden. Animal Equality Germany e.V. ist eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg, VR 39105 B.

Vorstand i. S. d. § 26 BGB (einzelvertretungsberechtigt): Sharon Núñez, Vorsitzende; Jose Valle, stellv. Vorsitzender; Javier Moreno, Schatzmeister.

© 2021 Animal Equality

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19/11/2021

💕 Unsere große Verdopplungsaktion startet heute!

09/11/2021

Animal Equality Germany

 https://animalequality.de/unsere-geschichte/

 

UNSERE GESCHICHTE

DIE WELT FÜR TIERE VERÄNDERN


Seit Animal Equalitys Gründung im Jahr 2006, haben sich tausende Menschen zusammengetan, um Tierleben zu retten und die Welt zu verbessern. Gemeinsam haben wir es schon weit gebracht: Von einer Handvoll engagierter Aktivist*innen zu einer internationalen Organisation mit Büros in 8 Ländern. Hier haben wir unsere bisherigen Meilensteine für Sie zusammengefasst.

10/09/2021

Die ganze Wahrheit über die Rinder in der Lebensmittelindustrie

 https://animalequality.de/wahrheit-ueber-kuehe/

 Die Rinderzucht ist eine riesige, grausame und erbarmungslose Geldmaschine – ein wirtschaftliches Großunternehmen, das darauf bedacht ist, die Lebensbedingungen der Tiere, die es ausbeutet, nicht zu offenbaren.

05/09/2018

Richard David Precht im Interview

https://www.animalequality.de/neuigkeiten/interview-richard-david-precht-fleisch-massentierhaltung?utm_source=Animal+Equality+Newsletter&utm_campaign=59a8047058-EMAIL_CAMPAIGN_2018_09_04_01_57&utm_medium=email&utm_term=0_14f361350f-59a8047058-64366097
Der Philosoph Richard David Precht ist einer der prominentesten Teilnehmer in der öffentlichen Debatte um Massentierhaltung und auch um Tierrechte. Wir haben mit ihm gesprochen: über Clean Meat, das Versagen deutscher Politik, Bad-Trade-Siegel und die Zukunft der Tierrechtsbewegung.

15/05/2018

Parteien versuchen Tierschutz-Arbeit zu kriminalisieren.Tierschutz ist kein Verbrechen.

08/03/2018

Ich schreibe Ihnen heute als Alex, auch wenn das nicht mein richtiger Name ist. Ich bin Undercover-Ermittler bei Animal Equality

08.03.18
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Lieber Manfred Paukstadt,

ich schreibe Ihnen heute als Alex, auch wenn das nicht mein richtiger Name ist. Ich bin Undercover-Ermittler bei Animal Equality und wie Sie sich sicherlich vorstellen können, muss meine wahre Identität geheim bleiben.

Meine Aufgabe ist, zu dokumentieren, was in der Massentierhaltung vor sich geht. Dafür arbeite ich verdeckt in Zucht-, Mast- oder Schlachtbetrieben. Es ist wohl einer der härtesten und zugleich erfüllendsten Jobs, den man sich vorstellen kann. Ich habe mich dazu entschlossen, weil ich den Tieren, die für die Lebensmittelproduktion im Verborgenen leiden und sterben, ein Gesicht und eine Stimme geben möchte.

Ich möchte ihre Geschichten erzählen und ihr Leid sichtbar machen.

Wenn ich undercover in einem Betrieb arbeite, werde ich tagtäglich mit erschreckenden Anblicken konfrontiert. Aber ich darf mir nichts anmerken lassen. Ich muss funktionieren. Ich muss heimlich dokumentieren. Warum ich dabei nicht verrückt werde? Weil ich weiß, dass das, was ich tue, einen Sinn hat...

Eine von Animal Equalitys ersten Undercover-Recherchen fand in dem Schweinezuchtbetrieb Harling Farm im Jahr 2012 statt. Dort arbeiteten Ermittler damals mehrere Wochen und konnten in der Zeit unfassbares Tierleid und bewusste Grausamkeiten gegenüber den Schweinen ans Tageslicht bringen. Nach Veröffentlichung der Recherche wurden zwei Arbeiter vor Gericht der Tierquälerei schuldig gesprochen und zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Es sind kleine Erfolge wie diese, die mich anspornen und mich meine Arbeit weiter machen lassen.

Die Arbeit von Undercover-Ermittlern ist von unschätzbarem Wert. Indem wir durch unsere Recherchen solche Zustände aufdecken, entscheiden sich immer mehr Menschen, das grausame System Massentierhaltung nicht mehr zu unterstützen. Was ist mit Ihnen? Haben Sie, was es braucht, um ein Undercover-Ermittler zu sein? Klicken Sie hier und finden Sie es heraus!

Ihr
Alex





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24/01/2018

Eigentlich hat sie eine Mutter, die sich gerne um sie kümmern würde. Aber sie darf nicht zu ihr. Warum?

 
Muntere Kälber, grasende Kühe, duftende Wiesen – kaum eine "Nutztierhaltung" ist so sehr mit idyllischen Bildern aufgeladen wie die Milchindustrie. So bleibt die Wahrheit zumeist im Dunkeln: wie sehr auch in Deutschland Kühe und Kälber für Milch, Butter und Käse leiden.

Kein Kälbchen, keine Milch
Wie jedes Säugetier gibt eine Kuh nur dann Milch, wenn sie ein Junges zur Welt gebracht hat. Im Jahresrhythmus wird deswegen eine Milchkuh aufs Neue geschwängert, meistens durch künstliche Besamung. Neun Monate lang wächst das Kalb in ihrem Bauch heran – wie beim Menschen. Doch da die Milch ausschließlich für den menschlichen Konsum bestimmt ist, wird der Mutterkuh das Kalb in der konventionellen Milchwirtschaft nach der Geburt weggenommen: oft schon nach wenigen Minuten, stets jedoch am selben Tag.

Traumatische Trennung
Nach neun Monaten Trächtigkeit ist der gesamte Organismus einer Kuh auf die Mutterrolle eingestellt. Umso größer ist der Schmerz der Trennung: Wie die Verhaltensforschung weiß, sind Kühe gleichermaßen aufmerksame wie beschützende Mütter, die ihre Kälber unter natürlichen Umständen kaum aus den Augen lassen. Viele Kühe rufen über Stunden oder sogar Wochen dem Neugeborenen hinterher, nachdem es ihr sofort weggenommen wurde. Oft darf das Kalb nicht einmal das Kolostrum, die sogenannte Biestmilch, an den Zitzen der Kuh trinken. Sowohl bei Mutter – als auch bei Jungtieren kann diese Trennung zu tiefer Verstörung führen, die bis zu mehreren Wochen anhält.
Seine ersten Lebenswochen verbringt das Junge in einer sogenannten Kälberbox oder in einem Kälberiglu. Mütterliche Zuneigung bleibt dem Kalb hier ebenso verwehrt wie die Möglichkeit, mit Artgenossen zu spielen. Erst ab einem Alter von acht Wochen ist in Deutschland eine Gruppenhaltung für Kälber vorgeschrieben.

Zur Höchstleistung gezüchtet
Durch Zucht zum Extrem hat sich die Melkmenge der modernen Rinderrassen kontinuierlich gesteigert: Ihre Körper und Euter sind auf Höchstleistung getrimmt. Vor 100 Jahren kam eine Milchkuh auf weniger als 2000 Liter Milch pro Jahr. In den 1950ern wurden „Spitzentiere“ gefeiert, die es auf 6000 Liter schafften. Heute „produziert“ eine Milchkuh in Deutschland durchschnittlich 7746 Liter. Hochleistungstiere jedoch geben sogar rund 10.000 Liter, manche sogar bis zu 15.000 Liter pro Jahr. Bekanntestes Beispiel ist das Holstein-Rind: schwarz-weiß gefleckt und mit überproportional großem Euter wurde es weltweit zum Synonym für die moderne Milchindustrie.

Trostlose Haltung
Ausführliches Grasen und Wiederkäuen, Laufen auf Wiesen und Ruhen auf weichem Grund entspräche dem Verdauungs- und Bewegungsapparat von Rindern. Die deutsche Nutztierhaltung schränkt die Voraussetzungen dafür jedoch immer weiter ein. Nicht einmal 42 Prozent der Milchkühe haben je Zugang zu Weiden. Dieser Freigang ist im Schnitt wiederum auf nur fünfeinhalb Monate im Jahr begrenzt. Die anderen Milchkühe bleiben während ihres gesamten Lebens im Stall. Etwa 72 Prozent verbringen ihre Tage in Laufställen, zumeist mit Liegeboxen. Zwar sind diese Ruheflächen mit Gummibelägen, seltener mit Einstreu versehen. Doch auf den Laufflächen stehen die Tiere oft auf bloßen Spaltenböden: also Betonböden, deren Betonstege sich mit Spalten abwechseln, sodass Kot und Urin nach unten durchfallen können.
In den meisten Ställen ist es eng: Zwischen 50 und 99 Tiere sind die Norm für deutsche Betriebe. Nur etwa vier Quadratmeter Fläche haben die bis zu 750 kg schweren Milchkühe in den Laufbereichen durchschnittlich Platz. Noch enger ist es für die Tiere jedoch in Anbindehaltung, in der vor allem in Süddeutschland noch ca. 27 Prozent der Milchkühe leben. Da die angeketteten Tiere keine Ausweichmöglichkeiten haben, liegen sie hier oftmals im eigenen Kot. Obwohl der Bundesrat ein Verbot der Anbindehaltung angestoßen hatte, ist diese in Deutschland nach wie vor erlaubt.