25/06/2022

Brot statt Profit: Stoppt das Geschäft mit dem Hunger!

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Investoren verdienen kräftig, während Familien von Nigeria bis zum Libanon sich kein Brot mehr leisten können. Denn Finanzjongleure nutzen den Ukraine-Krieg schamlos aus: Sie spekulieren mit Weizen, Mais und Reis und treiben damit die Preise weiter nach oben. Kurz vor dem G7-Gipfel in Deutschland fordern wir Regierungen und EU auf: Niemand darf Profite machen, die den Hunger schüren! Fordern Sie jetzt ein Ende der exzessiven Spekulation!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Preise für Grundnahrungsmittel sind auf einem historischen Hoch - Wetten an den Finanzmärkten treiben sie weiter in die Höhe. Folgende Maßnahmen können Millionen Menschen vor Hunger bewahren: 

  • Die Menge der Warentermingeschäfte muss stark begrenzt werden: Senken Sie die Positionslimits für das Nahrungsmittelgeschäft um Spekulation zu begrenzen!
  • Schließen Sie institutionelle Investoren und Publikumsfonds vom Geschäft mit Nahrungsmittel-Rohstoffen aus.
  • Erhöhen Sie die Transparenz auf den Märkten: Anleger und Rohstoffkonzerne müssen ihre Bestände offenlegen, um Panik an den Märkten zu verhindern. 

Ich fordere Sie auf: Verhindern Sie noch mehr Hunger und setzen Sie der exzessiven Spekulation mit Nahrungsmitteln ein Ende! Essen ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht!

  • Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates
  • Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission
  • Olaf Scholz, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
  • Emmanuel Macron, Staatspräsident der Französischen Republik
  • Karl Nehammer, Bundeskanzler der Republik Österreich
  • Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande