https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/brot-statt-profit-stoppt-das-geschaeft-mit-dem-hunger/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=2022-06-24_Reblast_Brote_statt_Profite&utm_content=Mailing_14194106
Investoren verdienen kräftig, während Familien von
Nigeria bis zum Libanon sich kein Brot mehr leisten können. Denn
Finanzjongleure nutzen den Ukraine-Krieg schamlos aus: Sie spekulieren
mit Weizen, Mais und Reis und treiben damit die Preise weiter nach oben.
Kurz vor dem G7-Gipfel in Deutschland fordern wir Regierungen und EU
auf: Niemand darf Profite machen, die den Hunger schüren! Fordern Sie
jetzt ein Ende der exzessiven Spekulation!
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Preise für Grundnahrungsmittel sind auf einem historischen Hoch -
Wetten an den Finanzmärkten treiben sie weiter in die Höhe. Folgende
Maßnahmen können Millionen Menschen vor Hunger bewahren:
- Die
Menge der Warentermingeschäfte muss stark begrenzt werden: Senken Sie
die Positionslimits für das Nahrungsmittelgeschäft um Spekulation zu
begrenzen!
- Schließen Sie institutionelle Investoren und Publikumsfonds vom Geschäft mit Nahrungsmittel-Rohstoffen aus.
- Erhöhen
Sie die Transparenz auf den Märkten: Anleger und Rohstoffkonzerne
müssen ihre Bestände offenlegen, um Panik an den Märkten zu verhindern.
Ich
fordere Sie auf: Verhindern Sie noch mehr Hunger und setzen Sie der
exzessiven Spekulation mit Nahrungsmitteln ein Ende! Essen ist keine
Ware, sondern ein Menschenrecht!
- Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates
- Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission
- Olaf Scholz, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
- Emmanuel Macron, Staatspräsident der Französischen Republik
- Karl Nehammer, Bundeskanzler der Republik Österreich
- Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande