Donald Trump hat die US-Wahl verloren, und schon reagiert auch der Buchmarkt darauf. Die vielen Trump-Bücher dürften sich zu Ladenhütern entwickeln oder gleich an die Verlage zurückgeschickt werden. Und sie müssen nächste Woche in den Buchhandlungen ganz sicher den Memoiren seines Vorgängers Barack Obama Platz machen, „A Promised Land“.
Knapp 800 Seiten stark ist allein dieser erste Teil von Obamas zweibändiger Autobiografie. Der erscheint am Dienstag nicht nur in den USA, sondern zeitgleich in über vierzig anderen Ländern der Erde, natürlich auch in Deutschland unter dem Titel „Ein verheißenes Land“, mit dann tausend Seiten.
In 25 Sprachen sei „A Promised Land“ übersetzt worden, heißt es von Verlagsseite. Drei Millionen Exemplare beträgt allein die erste gedruckte Auflage in den USA, und von 65 Millionen Dollar ist die Rede, die die Penguin Random House Verlagsgruppe an Obama und seine Frau Michelle (für ihre inzwischen allein in den USA über acht Millionen Mal verkaufte Autobiografie „Becoming“) bezahlt haben soll.