— paukstadt (@paukstadt) April 28, 2020Dass in allerjüngster Zeit die klimaschädlichen Emissionen gesunken seien, führte Merkel auf das Herunterfahren des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens wegen der Corona-Krise zurück. "Und deshalb ist es weiter unsere Aufgabe, mit aller Ernsthaftigkeit und Leidenschaft das Klimaabkommen von Paris umzusetzen." Die nationalen Beiträge bis 2030 müssten verbessert werden.
Nicht am Klimaschutz sparen
Aufgrund der wirtschaftlichen Schäden, die die Corona-Pandemie mit sich bringe, werde es eine schwierige Verteilungsdiskussion geben. "Umso wichtiger wird es sein, wenn wir Konjunkturprogramme auflegen, immer den Klimaschutz ganz fest im Blick zu haben." Es dürfe nicht etwa am Klimaschutz gespart, sondern es müsse in zukunftsfähige Technologien investiert werden. Die internationalen Verpflichtungen müssten weiter stark nach vorne gebracht werden. Denn das sei essentiell für einen globalen Erfolg im KlimascSchutz der Artenvielfalt wichtig
"Ökonomie und Ökologie müssen zusammen gedacht werden", so Merkel. Das müsse auch mit Blick auf die Biodiversität geschehen. "Denn wir wissen, dass die natürlichen Lebensräume zusammenschrumpfen. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Und das ist dann auch für uns Menschen wiederum eine Bedrohung." Wissenschaftlern zufolge seien in den letzten Jahrzehnten 60 Prozent aller Infektionskrankheiten von Tieren auf Menschen übertragen worden. "Es führt also kein Weg daran vorbei, dass wir beim internationalen Schutz der Biodiversität und der Wälder vorankommen. Bis zur 15. UN-Konferenz zur Umsetzung der Biodiversitätskonvention im nächsten Jahr brauchen wir einen neuen Rahmen für den Schutz der Artenvielfalt.Vage Ankündigungen, aber wenig Konkretes

