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Lieber Manfred Paukstadt,
sie schmücken sich gerne mit Slogans wie “Wir lieben Lebensmittel”, doch beim Blick in die Fleischregale der Supermarktketten Edeka, Lidl, Aldi, Rewe und Co müsste es eigentlich heißen: Wir lieben billig! Und billig heißt in diesem Fall vor allem auf Kosten des Wohls der Tiere. Greenpeace Aktivist*innen waren deshalb im Januar bundesweit vor Supermärkten aktiv und klärten Verbraucher*innen über Billigfleisch aus tierquälerischer Haltung auf. Der Hintergrund: Im Frühjahr 2019 hat ein Großteil des deutschen Lebensmitteleinzelhandels mit der Haltungsform eine freiwillige Kennzeichnung für Frischfleisch eingeführt. Ein wichtiger und richtiger Schritt, der aber offensichtlich nicht ausreicht, damit mehr Tierschutz in der Praxis umgesetzt wird. Denn im Schnitt stammt fast 90 Prozent des Schweinefleischs in den Supermärkten aus den Haltungsformen 1 und 2. Diese Haltungsformen sind eine Qual für die Tiere und laut einem von Greenpeace veröffentlichten Rechtsgutachten tierschutzwidrig.
Unter unwürdigen Haltungsbedingungen, auf engstem Raum und ohne
Auslauf, leben die Tiere unter andauerndem Stress. Das führt dazu, dass sie sich
oft gegenseitig die Ringelschwänze abkauen. Doch statt die Haltung den
Bedürfnissen der Tiere anzupassen, wird den sensiblen Tieren kurz nach der
Geburt der Ringelschwanz abgeschnitten – ein Vorgehen, das schon seit 1994
in der EU verboten ist!
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Erst ab Haltungsform 3 wird den Tieren ein artgerechteres
Leben ermöglicht. Also mehr Platz für Bewegung, Ruhe und mehr
Beschäftigungs-Materialien zum Spielen. Schweine sind sehr intelligente und
soziale Tiere, die darunter leiden, unbeschäftigt zu sein oder keinen richtigen
Kontakt zu ihren Artgenossen zu haben.
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Heute treffen sich die Spitzen-Vertreter*innen der großen
Supermarktketten mit Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und
Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Dort werden sie gemeinsam von
Greenpeace-Aktivist*innen und Landwirt*innen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche
Landwirtschaft begrüßt. Mit einem großen Plakat ermahnen die Aktivist*innen:
Billigfleisch kostet uns die Zukunft! Denn Massentierhaltung schadet
Klima, Artenvielfalt, unser aller Gesundheit und treibt Landwirt*innen mit
Dumpingpreisen in den Ruin.
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Greenpeace e.V.
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