SH-Landwirtschaftsminister Habeck: Tierhaltung hat aus "ethischer Sicht ein grundsätzliches Rechtfertigungsproblem” https://t.co/sz2XmjcJxx— Sentience Politics (@SentienceInfo) 20. April 2016
Will man langfristige Perspektiven für die deutschen Tierhalter schaffen, führt an einer nationalen Nutztierstrategie kaum ein Weg vorbei. Das ist beim dritten Symposium der Tönnies-Forschung deutlich geworden, bei dem am vergangenen Mittwoch in Berlin Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz der modernen Tierhaltung diskutiert wurden.
Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck attestierte der Tierhaltung aus ethischer Sicht ein grundsätzliches Rechtfertigungsproblem. Nach seiner Auffassung ist der Tierhaltung und der damit verbundenen Tötung von Tieren für Nahrungsmittelzwecke nämlich mit der reichlichen Verfügbarkeit alternativer Lebensmittel eine wichtige Begründung abhandengekommen. Die Tierhaltung diene heute nicht mehr der Versorgung mit lebensnotwendiger Nahrung, so Habeck. Deshalb müssten die Halter eine neue und gesellschaftlich akzeptable Begründung für ihr Handeln liefern.
Interessant die zum Teil von Sachkenntnis (z.B.Eiweißversorgung) ungetrübten Leserkommentare