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27/05/2018
Wachstumswahn "Wir haben das Gebiet aus dem Dornröschenschlaf geweckt"
Auf meinem regelmässigen Hundespaziergang versuche ich, hier nicht vorbeizugehen, weil mich sonst die blanke Empörung den ganzen Tag über begleitet. Hartmann müssen sich die Haare sträuben, wenn er sieht, was die nachfolgende Investorenmaffia seinen „Visionen“ aus hemmungsloser Profitgier angetan hat und weiterhin tut.Siehe dazu Werbespruch der Heuschrecken im Titel
Anzeige auf der Dörpsseite
"Baugebiete in Selent - günstig, zentral, naturnah
Die Lage unserer Neubaugebiete ist in jeder Hinsicht günstig: Nah am Geschehen und nah zur Natur. Wer sich für Selent entscheidet, hat richtig entschieden. Auf dieser Seite finden Sie mehr Informationen zu den einzelnen Baugebieten."
26/05/2018
Wirtschaftswachstum: Dogma und Wahn
Wirtschaftswachstum: Dogma und Wahn https://t.co/oKQTel5XdR via @wordpressdotcom— paukstadt (@paukstadt) May 24, 2018
-Auszüge-
Es gilt als Allerheilmittel, als oberstes Gebot und ist Rechtfertigung für einen weitgehenden Umbau der Gesellschaften in der ganzen Welt. Längst hat das wirtschaftliche Wachstum den Status eines Dogmas erhalten. Und wer dessen Vorrang in Frage stellt, gilt als Ketzer. Doch kann das heutige Konzept des Wachstums um jeden Preis sein Versprechen auch halten? Eine Spurensuche.
Dem Wirtschaftswachstum wird inzwischen so viel natürliche und kulturelle Substanz geopfert, dass die Frage nach Sinn und Berechtigung grundsätzlich gestellt werden muss. Wohin führt es uns? Wem hilft es? Welche Entwicklungen begleiten es? Was wächst in seinem Schatten? Einige Antworten seien hier zusammengetragen.
Wachsende Zukunftslosigkeit
Die zerstörerischen Auswirkungen des Wachstums auf die Umwelt sind allgemein bekannt und weitgehend unbestritten. Von einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum, das nicht die Grundlagen der kommenden Generationen schädigt und verbraucht, sind wir meilenweit entfernt. Ökologisch und in Bezug auf unsere Zukunftshoffnungen ist das Wirtschaftswachstum, wie es heute propagiert und angestrebt wird, eine Katastrophe. Die Lebensgrundlage wird der ganzen Menschheit zunehmend entzogen. Wachsende
Entwurzelung
Das Wachstum nach dem Geschmack der wirtschaftlichen und politischen Eliten entzieht vielen Menschen – hauptsächlich in den Entwicklungsländern – schon heute die Lebensgrundlagen, z.B. in der Landwirtschaft. Historisch gewachsene und funktionierende Kulturen verfallen im Zuge der einseitigen und blinden Wachstumsmaxime, was Millionen Menschen entwurzelt und Migrationsströme entlang des Wohlstandsgefälles Richtung Städte und Richtung reiche Länder auslöst. Egoismus, Materialismus und Konkurrenzdenken verdrängen erfolgreich die Idee der Gemeinschaft, der Zusammenarbeit und Solidarität in allen Gesellschaften rund um den Erdball.
Wachsende Sinnlosigkeit
Das wirtschaftliche Wachstum als Selbstzweck macht die Menschen zu Sklaven einer Ideologie, deren Versprechen sich mehr und mehr als Mythen erweisen. Es untergräbt nicht nur die regionalen wirtschaftlichen Grundlage, sondern auch das seelisch-geistige Fundament der einzelnen Menschen. Hoffnung, Sinn und Kreativität gehen verloren oder werden in rein materielle Bahnen gelenkt. Der Mensch wird zum konsumierenden Automaten, was ein grober Missbrauch seines Wesens ist.
Ketzer schon 1990
Wirtschaftswachstum ist nicht das Maß der Dinge - wir brauchen neue Indikatoren für Wohlstand und Lebensqualität.
Schon 1980
Die wichtigsten Ziele der Grünen Alternative (6)
http://www.ig-eurovision.net/files/heidt-es-geht-ums-ganze-1980.pdf
Schon 1980
Die wichtigsten Ziele der Grünen Alternative (6)
http://www.ig-eurovision.net/files/heidt-es-geht-ums-ganze-1980.pdf
