Wann brennen Putins Sicherungen durch? Der Kremlchef steht unter enormem Druck. Sein Feldzug gegen die Ukraine entwickelt sich zu einem militärischen, politischen und wirtschaftlichen Desaster. Der Blitzkrieg gegen Kiew: gescheitert. Die Offensive im Donbass: angesichts massiver Gegenwehr der hochgerüsteten Ukrainer ins Stocken geraten. Zigtausende Soldaten gefallen. Unmengen Panzer, Transporter, Drohnen und das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte zerstört. Die russische Wirtschaft: schwer getroffen von Sanktionen. Ob in der Luftfahrt, der Ölförderung oder bei Computern, überall fehlen plötzlich Ersatzteile.
Der russische Präsident hat sein Land in eine katastrophale Lage gestürzt. Sein imperialer Machthunger fügt nicht nur den Ukrainern, sondern auch den eigenen Landsleuten immense Schäden zu. Diese Schäden werden von Tag zu Tag offensichtlicher. Immer mehr junge Russen verlassen ihre Heimat, immer mehr Firmen schlagen Alarm, immer mehr Mütter weinen um ihre Söhne. Offenbar dachte Putin, der Westen werde auf den Einmarsch in die Ukraine genauso halbherzig reagieren wie auf die Besetzung der Krim im Jahr 2014. Welch ein Irrtum! Die Reaktion ist ganz anders. Damals meckerten Merkel, Obama und Co. ein bisschen, beschlossen ein paar Sanktiönchen und legten sich dann wieder mit Putin ins Bett. Bauten die Ostseepipeline Nord Stream 2, machten sich abhängig von russischem Gas, Öl, Kohle; wurden erpressbar
