Liebe/r Manfred
Paukstadt,
Greenpeace Deutschland ist 40 Jahre im Kampf für die
Umwelt unterwegs!
Dieses Kapitel der deutschen Umweltgeschichte
beginnt sehr früh an einem kalten Montagmorgen. Im Hafen von Nordenham ketten
sich Aktivist*innen einer neu gegründeten Umweltschutzorganisation in
Deutschland namens Greenpeace an den Frachter Kronos Titan. Das Schiff kann
nicht auslaufen.
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13.10.1980: Die erste Greenpeace
Aktion richtet sich gegen das Verklappungsschiff "Kronos" in
Nordenham. |
Vor allem aber
kann es nicht weitere giftige Blausäure in der Nordsee
verklappen.
Genau 40 Jahre ist es heute
her, dass Greenpeace in Deutschland erstmals einen Umweltskandal aufdeckt.
Leider war es nicht das letzte
Mal.
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Von Öl in alten Bohrtürmen über giftigen
Chemikalien in Klamotten bis hin zu schädlichen Pestiziden: Immer wieder hat
Greenpeace in den vergangenen vier Jahrzehnten massive Umweltprobleme
dokumentiert. Oft konnten wir damit gegen den Widerstand von Wirtschaft und
Politik zu ihrer Lösung beitragen, haben etwa den ersten FCKW-freien Kühlschrank
bauen lassen, den Weg zu sauberen erneuerbaren Energien beschrieben und damit
den Atomausstieg möglich gemacht oder neue Standards für saubere Kleider
entwickelt.
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| Viel öfter aber
hat die Umwelt in dieser Auseinandersetzung bislang verloren. Ob im Verkehr, der
Landwirtschaft oder dem Meeresschutz: In vielen Bereichen muss sich vieles
schnell ändern, damit wir nicht länger auf Kosten der Natur leben und unsere
Lebensgrundlage zerstören. Es ist gut, dass eine junge Generation uns alle und
vor allem Politiker*innen und Unternehmen gerade so nachdrücklich daran erinnert
und zu schnellem Handeln auffordert.
Wir blicken mit einem
lachenden und einem weinenden Auge auf die letzten 40 Jahre zurück. Zusammen
konnten wir einiges erreichen, doch es bleibt noch viel zu
tun.
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24.06.1981: Aktion
gegen die Pestizidfabrik Boehringer in
Hamburg | | | | | |
Deshalb ist uns heute nicht nur zum
Feiern zumute. Dazu sind die Zahlen aussterbender Arten zu erschreckend, sind
die Bilder der Brände in vielen Erdteilen zu aufrüttelnd. Wir stecken mitten in
einer dramatischen ökologischen Krise. Doch das nimmt uns nicht den Mut und die
Zuversicht. Fatalismus ist der schlechteste Plan.
„Jetzt erst
recht“
Greenpeace ist mit den Jahren gewachsen, zu einer
großen Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel. Gut 600.000 Förder*innen und
Tausende Ehrenamtliche in mehr als 100 Städten unterstützen uns dabei,
unsere natürlichen Lebensgrundlagen auch für unsere Kinder und Enkel*innen zu
bewahren. Diese breite Unterstützung durch private Spender*innen und engagierte
Umweltschützer*innen sichert unsere große
Stärke: Kein Unternehmen, keine Partei redet bei uns
durch Spenden mit. Greenpeace ist inhaltlich und finanziell vollkommen
unabhängig von Wirtschaft und Politik.
Wie in den vergangenen 40 Jahren
wollen wir uns mit all unserer Kraft weiter einsetzen: für den frühen
Kohleausstieg, die Mobilitäts- und Agrarwende, für gesunde Meere und Wälder, für
Frieden und gegen die Klimakatastrophe.
Es ist gut, Sie in diesem
Anliegen an unserer Seite zu wissen.
Wenn Sie möchten,
treffen Sie uns am Dienstagabend ab 19 Uhr für eine Stunde live auf
Youtube. Moderiert von Dietmar Kress, berichten die Klimaexpertin Lisa
Göldner, die Freiwilligenkoordinatorin Simone Knorr, der Pressesprecher Thomas
Henningsen und der Geschäftsführende Vorstand Martin Kaiser und stehen in einem
Live-Chat für Fragen und Meinungen zur
Verfügung.
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