12/10/2020

Greenpeace Deutschland ist 40 Jahre im Kampf für die Umwelt unterwegs!

Jetzt erst recht - Aufgeben ist keine Option!
Greenpeace

Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise


Liebe/r Manfred Paukstadt,

Greenpeace Deutschland ist 40 Jahre im Kampf für die Umwelt unterwegs!

Dieses Kapitel der deutschen Umweltgeschichte beginnt sehr früh an einem kalten Montagmorgen. Im Hafen von Nordenham ketten sich Aktivist*innen einer neu gegründeten Umweltschutzorganisation in Deutschland namens Greenpeace an den Frachter Kronos Titan. Das Schiff kann nicht auslaufen.
Aktion auf de Wasser
13.10.1980: Die erste Greenpeace Aktion richtet sich gegen das Verklappungsschiff "Kronos" in Nordenham. 
Vor allem aber kann es nicht weitere giftige Blausäure in der Nordsee verklappen. 

Genau 40 Jahre ist es heute her, dass Greenpeace in Deutschland erstmals einen Umweltskandal aufdeckt. Leider war es nicht das letzte Mal.
Von Öl in alten Bohrtürmen über giftigen Chemikalien in Klamotten bis hin zu schädlichen Pestiziden: Immer wieder hat Greenpeace in den vergangenen vier Jahrzehnten massive Umweltprobleme dokumentiert. Oft konnten wir damit gegen den Widerstand von Wirtschaft und Politik zu ihrer Lösung beitragen, haben etwa den ersten FCKW-freien Kühlschrank bauen lassen, den Weg zu sauberen erneuerbaren Energien beschrieben und damit den Atomausstieg möglich gemacht oder neue Standards für saubere Kleider entwickelt.
Viel öfter aber hat die Umwelt in dieser Auseinandersetzung bislang verloren. Ob im Verkehr, der Landwirtschaft oder dem Meeresschutz: In vielen Bereichen muss sich vieles schnell ändern, damit wir nicht länger auf Kosten der Natur leben und unsere Lebensgrundlage zerstören. Es ist gut, dass eine junge Generation uns alle und vor allem Politiker*innen und Unternehmen gerade so nachdrücklich daran erinnert und zu schnellem Handeln auffordert. 

Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die letzten 40 Jahre zurück. Zusammen konnten wir einiges erreichen, doch es bleibt noch viel zu tun. 

Aktion in Hamburg

24.06.1981: Aktion gegen die Pestizidfabrik Boehringer in Hamburg 
Deshalb ist uns heute nicht nur zum Feiern zumute. Dazu sind die Zahlen aussterbender Arten zu erschreckend, sind die Bilder der Brände in vielen Erdteilen zu aufrüttelnd. Wir stecken mitten in einer dramatischen ökologischen Krise. Doch das nimmt uns nicht den Mut und die Zuversicht. Fatalismus ist der schlechteste Plan.

„Jetzt erst recht“

Greenpeace ist mit den Jahren gewachsen, zu einer großen Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel. Gut 600.000 Förder*innen und Tausende Ehrenamtliche in mehr als 100 Städten unterstützen uns dabei, unsere natürlichen Lebensgrundlagen auch für unsere Kinder und Enkel*innen zu bewahren. Diese breite Unterstützung durch private Spender*innen und engagierte Umweltschützer*innen sichert unsere große Stärke: Kein Unternehmen, keine Partei redet bei uns durch Spenden mit. Greenpeace ist inhaltlich und finanziell vollkommen unabhängig von Wirtschaft und Politik.

Wie in den vergangenen 40 Jahren wollen wir uns mit all unserer Kraft weiter einsetzen: für den frühen Kohleausstieg, die Mobilitäts- und Agrarwende, für gesunde Meere und Wälder, für Frieden und gegen die Klimakatastrophe.

Es ist gut, Sie in diesem Anliegen an unserer Seite zu wissen.

Wenn Sie möchten, treffen Sie uns am Dienstagabend ab 19 Uhr für eine Stunde live auf Youtube. Moderiert von Dietmar Kress, berichten die Klimaexpertin Lisa Göldner, die Freiwilligenkoordinatorin Simone Knorr, der Pressesprecher Thomas Henningsen und der Geschäftsführende Vorstand Martin Kaiser und stehen in einem Live-Chat für Fragen und Meinungen zur Verfügung.

Mit ganz herzlichen Grüßen und besonderem Dank






Geschäftsführender Vorstand   Roland Hipp &  Martin Kaiser
Geschäftsführender Vorstand
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