Der BDI fordert das Ende des Lockdowns egal wie sich R-Wert oder andere Werte der Pandemie entwickeln. Jetzt müsse quasi mal Schluss sein. Mit der Einstellung hätte wir uns das Ganze sparen können. Wenn man das wirklich Ernst nähme käme 2te Welle sicher... https://t.co/fK5ktgz8Kx— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) May 2, 2020
Ob es in Deutschland größere Lockerungen
in der Corona-Krise geben wird, steht am Mittwoch zur Debatte. Der
Wirtschaft geht das alles viel zu langsam. Angesichts des
Konjunktureinbruchs fordert sie einen klaren Exit-Plan.
Deutsche Wirtschaftsverbände drängen angesichts
des Konjunktureinbruchs massiv darauf, weite Teile des öffentlichen und
wirtschaftlichen Lebens wieder hochzufahren.
So pocht der Industrieverband BDI auf einen
klaren Exit-Plan am kommenden Mittwoch, wenn Bundeskanzlerin Angela
Merkel erneut mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer berät.
BDI-Präsident Dieter Kempf sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe:
"Unsere Unternehmen wollen und müssen wissen, in welchen Stufen das
gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder anlaufen soll - und
zwar nach dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen
und Ministerpräsidenten am 6. Mai." Er ergänzte:
"Jede Woche eines Shutdowns kostet die deutsche Volkswirtschaft einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag an Wertschöpfung."
