08/02/2020

Wege aus der Waldkrise - Greenpeace e.V.,

target="_blank">https://www.greenpeace.de/themen/waelder?utm_campaign=forests&utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_content=image&utm_term=20200208-wald

Wege aus der Waldkrise

Wir brauchen in Zeiten brennender Kiefernmonokulturen und absterbender Fichten dringend eine Diskussion über den Umgang mit unseren Wäldern. Denn diese sind vielerorts Forstplantagen und haben ihre natürliche Anpassungsfähigkeit verloren. Wir dürfen daher insbesondere die halbwegs naturnahen Wälder jetzt nicht noch weiter schwächen. Dazu braucht es nicht nur eine ambitionierte Klimapolitik und die drastische Reduktion von Emissionen, sondern auch eine Wende in der Waldpolitik.

Ein aktuelles Beispiel: Unglaublich, dass jetzt aus ökonomischem Druck - vor allem wegen des Preisverfalls im Nadelholz - massiv in alten Laubwäldern eingeschlagen wird. Denn dies zerstört auch ihre Fähigkeit, sich insbesondere bei Hitze und Trockenheit selbst herunterkühlen zu können, die Wälder werden förmlich „warm geschlagen“. Vor allem in den öffentlichen Wäldern muss sofort der ökonomische Druck auf die Förster gesenkt werden.

Zudem braucht es eine Strategie für die Wälder im Klimawandel, die sich nicht primär von den Interessen der Holzindustrie leiten lässt, sondern von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein gemeinsames Interesse sollten widerstands- und anpassungsfähige Ökosysteme sein.

Unseren Beitrag zur Diskussion finden Sie in unserem Papier „Wege aus der Waldkrise.“