Nach fast zwei Stunden Aussprache – ein kleines Zwischenfazit
dieser christdemokratischen Debatte hier aus der Tagungshalle: Bisher
war das hier alles andere als ein Scherbengericht, weder für die
Bundesregierung noch für die neue Parteichefin Kramp-Karrenbauer. Alle
prominenten Kritiker haben inzwischen gesprochen: Merz, Laschet, Spahn,
Linnemann, Kuban. Anders, als manche vorher befürchtet oder gehofft
haben, ist der Ton fast durchweg moderat und höflich. Merz lobt Kramp-Karrenbauers Rede, Kuban räumt ein, dass er selbst auch schon Fehler gemacht hat.
Scheint, als hätte die Parteichefin in ihrer Rede zuvor den richtigen Ton getroffen. Mit ihrer verkappten Machtfrage hat sie den Kritikern den Wind aus den Segeln genommen. Dennoch ist das allgemeine Redebedürfnis
groß, was eher untypisch für CDU-Parteitage ist. Weil so viele sprechen
möchten, wird nach gut einer Stunde die Redezeit auf drei Minuten
begrenzt.
Die Frage ist nicht, ob die #CDU Delegierten #AKK den Rücken stärken und #Merkel durch #standingovations immer noch für unbeirrbar in ihrer Migrations-, Energie-, Eurorettungspolitik halten, sondern ob die Wähler die CDU in 2021 unter 20% rutschen lassen werden. #Merz
— Loukia Richards (@LoukiaRichards) 22. November 2019