Walter-Borjans und Esken siegen bei Mitgliederentscheid https://t.co/o0tRk6bcnB Groko— paukstadt (@paukstadt) 30. November 2019
Jan Böhmermann "Ich hatte schon 25 Scholzwitze auf Lager und jetzt ➔ das..."Und jetzt freuen wir uns auf die ausweichenden Antworten darauf, wie ein Vizekanzler und Minister im Amt bleiben kann, wenn ihn nicht mal die eigene Partei zum Vorsitzenden wählt. #scholz #SPD #spdvorsitz— Annika Brockschmidt (@ardenthistorian) November 30, 2019
Nachtrag 1.12.
Und dann ist er mal
weg. Tapfer hat Olaf Scholz ertragen, wie Malu Dreyer, die
Übergangschefin der SPD, das Ergebnis der Mitgliederbefragung und
damit das Ende all seiner politischen Träume verkündet hat.
Pflichtbewusst hat er dem Siegerpaar seine Glückwünsche
ausgesprochen und versichert, sie künftig zu unterstützen. Wissend,
was sich gehört, hat er dann die Bühne im Willy-Brandt-Haus für
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans geräumt, sich an den Rand
gestellt und so lange hinter einer Grinsemaske versteckt, bis Malu
Dreyer beendet hat, was ihm wie ein Spuk vorkommen muss. Und dann ist
er verschwunden. Keine Nachfragen, keine Interviews, kein Wort mehr.
Nur noch weg hier. Es ist vorbei.
Die politische Welt
des Olaf Scholz ist an diesem Samstagabend, um 18:07 Uhr,
zusammengebrochen. Schon seit Jahren war sein Ziel das Kanzleramt.
Der 61-Jährige ist unbescheiden und selbstbewusst genug, sich für
den besten Kandidaten zu halten, den man in der SPD für den
wichtigsten Posten in der deutschen Politik finden kann. Selbst mit Umfragewerten bei 14 oder 15 Prozent glaubte er fest
daran, sein Ziel bei der Bundestagswahl 2021 erreichen zu können.
