20/02/2019

Tarifstreit

Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst weitet sich aus. Bereits gestern gingen in Kiel und Lübeck rund 600 Angestellte des Uniklinikums auf die Straße. Heute demonstrierten in Kiel nach Polizeiangaben rund 1200 Landesbeschäftigte. Auf  der bisher größten Kundgebung in Schleswig-Holstein bekräftigten die Vertreter des Beamtenbundes ihre Forderung nach spürbaren Einkommenssteigerungen. Das Tauziehen wird sich noch hinziehen. Denn bereits jetzt ist absehbar, dass die Steuereinnahmen in den kommenden Jahren wohl nicht mehr so reichlich fließen wie zuletzt. Und jedes Prozent mehr Gehalt belastet den Landeshaushalt dauerhaft um zusätzliche Ausgaben im zweistelligen Millionenbereich. Die Gewerkschaften werden dennoch Druck machen. Am Montag sind alle Staatsdiener zum Streik aufgerufen.

-Kieler Nachrichten-


Heinold: Dauerhafte Finanzierung notwendig

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne), die mit Pfiffen begrüßt wurde, sagte, sie werde nur einer Tarifvereinbarung zustimmen, die dauerhaft finanzierbar sei. Für die Jahre 2019 bis 2021 habe das Land für Lohnsteigerungen jeweils drei Prozent zurückgestellt.