13/08/2017

Pelz war Leben - Überfahren am Kösterberg


Anders als der Baummarder lebt der Steinmarder (Martes foina) als Kulturfolger in der Nähe menschlicher Siedlungen wie Parkanlagen, Scheuen oder Dachböden. Er bevorzugt buschiges, steiniges Gelände und findet seine Nahrung meist am Boden bzw. in Bodennähe. Er hat die Scheu vor den Menschen fast vollständig abgelegt und ist so immer häufiger in städtischen Umgebungen aus geringer Distanz zu beobachten. Umgangssprachlich wird der Steinmarder auch Hausmarder genannt. Die Tragezeit liegt bei ca. 8 Monaten. Damit die Jungtiere in einer Zeit geborgen werden wo sie Überlebensfähig (Witterung, Nahrungsangebot etc.) sind, ist die Ranz ( Paarungszeit) im Juni – August.