Anders als der Baummarder lebt der
Steinmarder (Martes foina) als
Kulturfolger in der Nähe menschlicher Siedlungen wie Parkanlagen,
Scheuen oder Dachböden. Er bevorzugt buschiges, steiniges Gelände und
findet seine Nahrung meist am Boden bzw. in Bodennähe. Er hat die Scheu
vor den Menschen fast vollständig abgelegt und ist so immer häufiger in
städtischen Umgebungen aus geringer Distanz zu beobachten.
Umgangssprachlich wird der Steinmarder auch
Hausmarder
genannt. Die Tragezeit liegt bei ca. 8 Monaten. Damit die Jungtiere in
einer Zeit geborgen werden wo sie Überlebensfähig (Witterung,
Nahrungsangebot etc.) sind, ist die
Ranz ( Paarungszeit) im Juni – August.