#Kiel – Die #Gruenen sind nicht mehr gegen den #Belttunnel https://t.co/MsEbbHIVLu #FFBQ via @LN_Online— MeerART (@ma_redaktion) 23. September 2016
Kiel Die Grünen sind nicht mehr gegen den Belttunnel
Die
schleswig-holsteinischen Grünen wollen die großen Verkehrsprojekte im
Land nicht länger blockieren. Monika Heinold, designierte
Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, wirbt offen für einen
Kurswechsel.
| Artikel veröffentlicht: 21. September 2016 21:10 Uhr
| Artikel aktualisiert: 22. September 2016 13:42 Uhr
Hier soll der Belttunnel gebaut werden. Tyskland ist das dänische Wort für Deutschland.
Quelle:
Femern A/S (hfr)
Kiel. Fehmarnbelttunnel und A
20 seien zwar keine grünen Projekte, ihre Partei müsse die Realität aber
zur Kenntnis nehmen. Auf einem Landesparteitag in Neumünster, der sich
mit dem Wahlprogramm für 2017 beschäftigt, soll die Basis die Position
abnicken.
„Bei der A 20 sind die
rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft. Bei der festen
Fehmarnbeltquerung haben wir einen Staatsvertrag einzuhalten“, sagte
Heinold den LN. „Mit dieser Realität müssen wir uns beschäftigen.“ Sie
werbe dafür, „dass wir dies in unserem Landtagswahlprogramm genauso
beschreiben“.
Wohl
um parteiinterner Kritik vorzubeugen, vergaß Heinold einen Zusatz
nicht: Sie stehe beiden Projekten weiter sehr kritisch gegenüber, aus
ökonomischer und ökologischer Sicht. Ungewohnte Töne auch von Andreas
Tietze, dem verkehrspolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion. Er
erklärte, die Entscheidung über die Beltquerung falle nicht in
Schleswig-Holstein, sondern im Haushaltsausschuss des Bundestags. „Das
Projekt ist nur in Berlin zu verhindern, nicht in Kiel.“
Energiewendeminister
und Parteifreund Robert Habeck wollte sich nicht weiter äußern, er
sagte zu Heinolds Äußerungen nur: „Ja, Monika hat recht.“ Ob die
Parteibasis die Kehrtwende mitmacht, bleibt abzuwarten.
„Es
ist schön, die Grünen als verlässlichen Partner an unserer Seite zu
wissen“, kommentierte Kai Vogel (SPD) die Nachricht vom
Regierungspartner.
Mit den Grünen würden
die Tunnelgegner die letzten Mitstreiter auf der politischen Bühne
verlieren. Zuletzt hatte die ostholsteinische SPD-Bundestagsabgeordnete
Bettina Hagedorn anerkannt, dass an dem Staatsvertrag über den
Belttunnel nicht mehr zu rütteln sei. Es könne jetzt nur noch darum
gehen, das Bestmögliche für betroffene Anlieger herauszuholen.
Zu
diesem Zeitpunkt „sein Fähnlein nach dem angeblichen Wind zu richten“,
sei für ihn nicht nachvollziehbar, sagt dagegen Ingo Ludwichowski,
Geschäftsführer des Naturschutzbundes (Nabu). Schleswig-Holstein. In
Ostholstein werde die Grünen-Basis nicht begeistert sein. Tunnel-Gegner
Hendrick Kerlen vom Aktionsbündnis: „Die Grünen haben immer eine
opportunistische Politik hinsichtlich der festen Beltquerung betrieben.“
Insofern überrasche ihn die Nachricht nicht.
Die
Grünen hatten im Koalitionsvertrag der amtierenden Regierung
durchgedrückt, den Bau der A 20 an der A 7 enden zu lassen. Beim
Belttunnel stellten die Grünen die Notwendigkeit in Abrede.
Curd Tönnemann
Manfred Paukstadt
Kösterberg 23
24238,Selent
Mitgliedsnummer G0101396
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich meine oben genannte Mitgliedschaft fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Bitte schicken Sie mir die schriftliche Bestätigung meines Kündigungseinganges schriftlich auf die oben ausgeführte Anschrift zu.
Vielen Dank im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Paukstadt
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