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Liebe FreundInnen und
Freunde,
am 28. September veranstalte ich
im Landtag Schleswig-Holstein eine Tagung zum Naturschutz. Das Programm findet
Ihr im Anhang. Ich freue mich auf Eurer kommen.
Herzliche
Grüße
Eure Marlies Fritzen
Liebe NaturschutzfreundInnen!
„Alle wollen zurück zur Natur. Nur keiner geht zu
Fuß“ so lautet ein alter Spontispruch. Naturliebe
wird in Sonntagsreden häufig und gerne postuliert.
Im Alltag aber kommt die Natur immer wieder
unter die Räder. Die Trauerseeschwalbe auf
Eiderstedt – das wohl traurigste Symbol für den
Verlust an biologischer Vielfalt – kann ein langes
Lied davon singen.
Was läuft schief? Warum bringen wir Anspruch
und Wirklichkeit nicht zur Deckung? NaturschützerInnen
können eine Vielzahl von Gründen benennen,
die ihre Arbeit erschweren, vor allem die
1 2
immer intensivere Nutzung unserer Landschaft. Siedlungs-
und Straßenbau, eine zunehmend industrialisierte
Landbewirtschaftung, Energiegewinnung und Gewerbe
sind als Verursacher schnell ausgemacht. Und die
Diskussion zwischen NutzerInnen und SchützerInnen
endet häufig in ideologischen Schützengräben, die eine
Verständigung und Kompromisse unmöglich machen.
Dabei läuft uns die Zeit davon. Immer mehr Arten verschwinden
immer schneller:
- 19 von 59 Säugetierarten in Schleswig-Holstein finden
sich auf der Roten Liste, 24 Prozent aller bei uns heimischen
Säugetierarten sind stark gefährdet.
- 55 Prozent unserer Wildbienen sind gefährdet, ein
knappes Viertel ist bereits ausgestorben. Dabei sind 80
Prozent der für unsere Ernährung wichtigen Kulturpflanzen
auf ihre Bestäubungsleistung angewiesen.
- Der Rückgang der Wiesenvögel ist seit Jahrzehnten dramatisch.
Allerweltsvögel wie Kiebitz und Uferschnepfe
verschwinden mit dem strukturreichen Grünland aus
unserer Landschaft.
Schlagzeilen machen sie alle nicht. Der Verlust
an biologischer Vielfalt verläuft von vielen, auch
in der Politik, unbemerkt. Dabei zeigt das Beispiel
der Bienen, wie auch wir Menschen existenziell
auf die Natur angewiesen sind.
Höchste Zeit also zum Umdenken! Welche Instrumente
müssen geschärft, welche neuen Strategien
entwickelt werden, damit es der Natur bei
uns wieder besser geht? Darüber möchte ich mit
Ihnen diskutieren. Ich freue mich auf Sie!
„Alle wollen zurück zur Natur. Nur keiner geht zu
Fuß“ so lautet ein alter Spontispruch. Naturliebe
wird in Sonntagsreden häufig und gerne postuliert.
Im Alltag aber kommt die Natur immer wieder
unter die Räder. Die Trauerseeschwalbe auf
Eiderstedt – das wohl traurigste Symbol für den
Verlust an biologischer Vielfalt – kann ein langes
Lied davon singen.
Was läuft schief? Warum bringen wir Anspruch
und Wirklichkeit nicht zur Deckung? NaturschützerInnen
können eine Vielzahl von Gründen benennen,
die ihre Arbeit erschweren, vor allem die
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immer intensivere Nutzung unserer Landschaft. Siedlungs-
und Straßenbau, eine zunehmend industrialisierte
Landbewirtschaftung, Energiegewinnung und Gewerbe
sind als Verursacher schnell ausgemacht. Und die
Diskussion zwischen NutzerInnen und SchützerInnen
endet häufig in ideologischen Schützengräben, die eine
Verständigung und Kompromisse unmöglich machen.
Dabei läuft uns die Zeit davon. Immer mehr Arten verschwinden
immer schneller:
- 19 von 59 Säugetierarten in Schleswig-Holstein finden
sich auf der Roten Liste, 24 Prozent aller bei uns heimischen
Säugetierarten sind stark gefährdet.
- 55 Prozent unserer Wildbienen sind gefährdet, ein
knappes Viertel ist bereits ausgestorben. Dabei sind 80
Prozent der für unsere Ernährung wichtigen Kulturpflanzen
auf ihre Bestäubungsleistung angewiesen.
- Der Rückgang der Wiesenvögel ist seit Jahrzehnten dramatisch.
Allerweltsvögel wie Kiebitz und Uferschnepfe
verschwinden mit dem strukturreichen Grünland aus
unserer Landschaft.
Schlagzeilen machen sie alle nicht. Der Verlust
an biologischer Vielfalt verläuft von vielen, auch
in der Politik, unbemerkt. Dabei zeigt das Beispiel
der Bienen, wie auch wir Menschen existenziell
auf die Natur angewiesen sind.
Höchste Zeit also zum Umdenken! Welche Instrumente
müssen geschärft, welche neuen Strategien
entwickelt werden, damit es der Natur bei
uns wieder besser geht? Darüber möchte ich mit
Ihnen diskutieren. Ich freue mich auf Sie!