Der 3. Rex Sinquefield Cup in St. Louis ist Geschichte und damit ist
auch das zweite von insgesamt drei Turnieren der neuen Grand Chess Tour
gespielt und verbucht. In der gestrigen Schlussrunde gab es eine recht
schnelle Punkteteilung zwischen Topalov und Aronian, die beiden Spielern
nützte. Aronian sicherte sich den Turniersieg und Topalov hielt mit
seinems iebten Platz vier Punkte für die Gesamtwertung, womit er dort in
Führung bleibt, einen Punkt vor Nakamura. Grischuk und Topalov haben
das Turnier zwar punktgleich beendet, doch als erste Feinwertung gilt
die höhere Anzahl der Siege, bei denen Grischuk vorne liegt und deshalb
Sechster wurde
Magnus Carlsen, bei der ersten Grand Chess Tour in Stavanger
enttäuschend, begann auch in St. Louis mit einer Niederlage gegen
Topalov. Dann konnte der Weltmeister drei Partien gewinnen und war
obenauf. Seine zweite Niederlage warf den Norweger erneut zurück. Gegen
Grischuk und gegen Topalov hatte Carlsen zu sehr va banque
gespielt und wurde bestraft. Am Ende kam der Norweger aber noch auf den
zweiten Platz und liegt jetzt in der Gesamtwertung auf Rang vier, drei
Punkte hinter Topalov, und sehr wahrscheinlich zu weit weg, um sich noch
mit einem herausragenden Ergebnis im kommenden letzten Turnier der Tour
in London den Gesamtsieg zu sichern - oder doch nicht?