Sehr geehrte Damen und Herren
der Medien,
nachfolgend und als Anlage
erhalten Sie unsere aktuelle Pressemitteilung mit der Bitte um Berücksichtigung
bei
Ihrer
Berichterstattung:
Bürgerinitiativen begrüßen Ärtzeinitiative gegen
Massentierhaltung, Monsterschlachthöfe und MRSA
Die im
Landesnetzwerk Niedersachsen Bauernhöfe statt Agrarfabriken
zusammengeschlossenen über 130 Bürgerinitiativen,
Verbände und
Organisationen begrüßen nachdrücklich die Initiative von Ärzten die auf die
lebensbedrohlichen Gefahren der
MRSA-Keime
hinweisen.
In mehreren
selbstfinanzierten Anzeigen in Nordwestniedersachsen und in Nordrhein-Westfalen
haben über 20 Ärzte auf die
Neugründung
ihrer Initiative gegen „Massentierhaltung, Monsterschlachthöfe und MRSA“
aufmerksam gemacht.
Zusätzlich
wurden die Ratsmitglieder der Gemeinde Großenkneten (Landkreis Oldenburg) – dort
ist ein weiterer großer Geflügel-
schlachthof
geplant - angeschrieben und auf die Gefahren der Massentierhaltung hingewiesen
sowie auf eine Änderung der be-
stehenden
Genehmigungspraxis hingewiesen.
„Es nötigt
uns sehr großen Respekt ab, dass die Mediziner so couragiert in die
Öffentlichkeit gehen und eindrucksvoll auf die
ganz
erheblichen Gefahren der Massentierhaltung und Agrar- und Lebensmittelindustrie
hinweisen“, erklärt Michael Hettwer,
Barsinghausen, für das Landesnetzwerk.
Die
drastischen Hinweise der Ärzte zeigten, dass es für alle Beteiligten höchste
Zeit sei, Menschen, Umwelt und Tiere
nachhaltig
vor den Auswüchsen der Agrarindustrie zu schützen, fordert Hettwer.
„Die von der
Ärzteinitiative genannte Zahl von 15.-20.000 Toten, die durch MRSA-Keime allein
in Deutschland sterben, müssen
alle
Verantwortungsträger in Politik, Verwaltung, Bauernverband und Wissenschaft zum
sofortigen Handeln zwingen. Ansonsten
werden sie
ihrer Verantwortung nicht gerecht.“, appelliert Hettwer und fügt hinzu: „Bei
allem Verständnis für betriebswirtschaft-
liche Zwänge
– bei bis zu 20.000 Toten pro Jahr geht das Leben der Menschen vor dem
wirtschaftlichen Interessen Einzelner.“
Das
Landesnetzwerk hat der Initiative Unterstützung und ein Gespräch über weitere
Schritte angeboten.
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Als Anlagen erhalten Sie
·
3 Anzeigen der neuen
Initiative, die jeweils am 30.10.2013 erschienen sind
·
Brief der Ärzteinitiative vom
21.10.2013 an die Ratsmitglieder der Gemeinde Großenkneten
·
Übersicht über die Entwicklung
und den Bestand Tierhaltung inklusive Beantragung im Landkreis
Oldenburg
Für Rückfragen stehe ich Ihnen
sehr gern zur Verfügung.
Mit freundlichen
Grüßen
Michael Hettwer
Sprecher
Landesnetzwerk
Niedersachsen
Bauernhöfe statt
Agrarfabriken