03/11/2013

Bürgerinitiativen begrüßen Ärtzeinitiative gegen Massentierhaltung, Monsterschlachthöfe und MRSA

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

nachfolgend und als Anlage erhalten Sie unsere aktuelle Pressemitteilung mit der Bitte um Berücksichtigung bei
Ihrer Berichterstattung:

Bürgerinitiativen begrüßen Ärtzeinitiative gegen Massentierhaltung, Monsterschlachthöfe und MRSA

Die im Landesnetzwerk Niedersachsen Bauernhöfe statt Agrarfabriken zusammengeschlossenen über 130 Bürgerinitiativen,
Verbände und Organisationen begrüßen nachdrücklich die Initiative von Ärzten die auf die lebensbedrohlichen Gefahren der
MRSA-Keime hinweisen.

In mehreren selbstfinanzierten Anzeigen in Nordwestniedersachsen und in Nordrhein-Westfalen haben über 20 Ärzte auf die
Neugründung ihrer Initiative gegen „Massentierhaltung, Monsterschlachthöfe und MRSA“ aufmerksam gemacht.

Zusätzlich wurden die Ratsmitglieder der Gemeinde Großenkneten (Landkreis Oldenburg) – dort ist ein weiterer großer Geflügel-
schlachthof geplant - angeschrieben und auf die Gefahren der Massentierhaltung hingewiesen sowie auf eine Änderung der be-
stehenden Genehmigungspraxis hingewiesen.

„Es nötigt uns sehr großen Respekt ab, dass die Mediziner so couragiert in die Öffentlichkeit gehen und eindrucksvoll auf die
ganz erheblichen Gefahren der Massentierhaltung und Agrar- und Lebensmittelindustrie hinweisen“, erklärt Michael Hettwer,
Barsinghausen, für das Landesnetzwerk.

Die  drastischen Hinweise der Ärzte zeigten, dass es für alle Beteiligten  höchste Zeit sei, Menschen, Umwelt und Tiere
nachhaltig vor den Auswüchsen der Agrarindustrie zu schützen, fordert Hettwer.

„Die von der Ärzteinitiative genannte Zahl von 15.-20.000 Toten, die durch MRSA-Keime allein in Deutschland sterben, müssen
alle Verantwortungsträger in Politik, Verwaltung, Bauernverband  und Wissenschaft zum sofortigen Handeln zwingen. Ansonsten
werden sie ihrer Verantwortung nicht gerecht.“, appelliert Hettwer und fügt hinzu: „Bei allem Verständnis für betriebswirtschaft-
liche Zwänge – bei bis zu 20.000 Toten pro Jahr geht  das Leben der Menschen vor dem wirtschaftlichen Interessen Einzelner.“

Das Landesnetzwerk hat der Initiative Unterstützung und ein Gespräch über weitere Schritte angeboten.
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Als Anlagen erhalten Sie

·         3 Anzeigen der neuen Initiative, die jeweils am 30.10.2013 erschienen sind
·         Brief der Ärzteinitiative vom 21.10.2013 an die Ratsmitglieder der Gemeinde Großenkneten
·         Übersicht über die Entwicklung und den Bestand Tierhaltung inklusive Beantragung im Landkreis Oldenburg

Für Rückfragen stehe ich Ihnen sehr gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Hettwer
Sprecher
Landesnetzwerk Niedersachsen
Bauernhöfe statt Agrarfabriken